Fast jeder dritte Mensch in Rostock lebt in einer WIRO-Wohnung. Wie der kommunale Vermieter den Wert der ihr anvertrauten Immobilien erhält und steigert, dabei sozial und nachhaltig agiert, zeigt ein Blick auf Daten und Fakten.
Die WIRO erzielte im Jahr 2024 einen Jahresüberschuss von 24,13 Millionen Euro. Die Stadt Rostock als alleinige Gesellschafterin erhält 16,52 Millionen Euro aus dem Bilanzgewinn. Am 31.12.2024 bewirtschaftete die WIRO insgesamt 35.178 eigene Wohnungen sowie 4.415 Einheiten im Auftrag anderer Eigentümer. Das entspricht einem Marktanteil von rund 28 Prozent in Rostock.

35.178 Wohnungen gehören zum Bestand des Wohnungsunternehmens
4.415 Einheiten werden im Auftrag anderer Eigentümer verwaltet
570 Gewerbeeinheiten gehören der WIRO
4 Jugend- und Studentenhäuser (WIROtels) geben Azubis und Studenten ein Zuhause auf Zeit
16,52 Millionen erhält die Hanse- und Universitätsstadt Rostock aus dem Bilanzgewinn der WIRO
Die durchschnittliche Kaltmiete lag zum Jahresende 2024 bei 6,54 Euro pro Quadratmeter. Für eine 60-Quadratmeter-Wohnung bedeutet das eine monatliche Nettokaltmiete von rund 392 Euro. Zum Vergleich: Der qualifizierte Mietspiegel weist seit Mai 2024 einen durchschnittlichen Mietpreis von 7,13 Euro pro Quadratmeter aus, und in der Zensus-Erhebung wurde bereits im Mai 2022 eine Durchschnittsmiete von 6,70 Euro pro Quadratmeter ermittelt.
Die Leerstände im Gesamtbestand bleiben auf einem niedrigen Niveau: Sie reduzierten sich leicht auf 0,85 Prozent. Auch wenn in einigen Stadtbereichen vor allem bei größeren Wohnungen die Nachfrage das kurzfristig verfügbare Angebot übersteigt, ist der Mietwohnungsmarkt in Rostock weitgehend ausgeglichen. So vermietete allein die WIRO 2024 rund 3.000 Bestandswohnungen neu – eine Fluktuationsquote von 8,5 Prozent, die sich nahe am Vorjahreswert bewegt.
39 qm bewohnt jeder Rostocker im Durchschnitt
6,54 €/m² Nettokaltmiete zahlen Mieter im Durchschnitt bei der WIRO
Die Leerstandsquote liegt unter 1 Prozent
3.000 Bestandwohnungen wurden 2024 neu vermietet – das entspricht einer Fluktuationsquote von 8,5 Prozent

Bauen und Modernisieren
Im Berichtsjahr flossen 24,83 Euro pro Quadratmeter in Instandhaltungsmaßnahmen. In den vergangenen fünf Jahren hat die WIRO knapp 600 neue Wohnungen errichtet. Allein im Jahr 2024 wurden davon 370 Wohnungen erstmals vermietet. Neue Bauprojekte schaffen in den kommenden Jahren insgesamt zirka 500 Wohnungen. Mit dem für 2025 avisierten Start der äußeren Erschließung des Quartiers am Werftdreieck rückt die Investitionsentscheidung für den Baustart der ersten von rund 700 geplanten Wohnungen am Werftdreieck näher.
Außerdem ergänzt die WIRO ihre Neubautätigkeit gezielt durch den Ankauf schlüsselfertiger Projekte, wodurch sich der Bestand in den kommenden Jahren um etwa 270 Wohnungen erweitern wird.

24,83 Euro pro Quadratmeter flossen 2024 in Instandhaltungsmaßnahmen
600 Wohnungen hat die WIRO in den letzten fünf Jahren neu gebaut
370 der neu errichteten Wohnungen wurden 2024 erstmals vermietet
1.200 weitere Wohnungen plant die WIRO in den kommenden Jahren zu bauen
270 Wohnungen sollen den Bestand durch den Ankauf schlüsselfertiger Projekte ergänzen
23 Wohnbaugebiete für Eigenheime hat die WIRO bisher erschlossen und verkauft
Klimaschutz und Energie
Klimaneutralität bis 2035 – das ist Rostocks ambitioniertes Ziel. Als hundertprozentige Tochter der Stadt hat die WIRO dabei eine Schlüsselfunktion, denn Wohnen verbraucht viel Energie. Wir bauen und bewirtschaften energieeffizient, nutzen erneuerbare Energien, realisieren innovative Mobilitätskonzepte und machen so ganze Quartiere klimafreundlich. Bei der Energiewende setzen wir auf Maßnahmen, die sowohl Klimaschutz als auch bezahlbare Mieten sichern.
Rund 20 Prozent der WIRO-Wohnungen sind nicht an das Fernwärmenetz angeschlossenen. Diese versorgt das Tochterunternehmen WIR mit Heizwärme und Warmwasser – bereits mehr als 1.000 davon weitgehend CO₂-neutral.
Für diese 1.000 Wohnungen nutzt die WIRO mit Fotovoltaik- und Solaranlagen, Wärmepumpen und Eisspeicherheizungen anteilig erneuerbare Energien.
Mit 1,2 Hektar Grünflächen und 100 Spielplätzen werden WIRO-Quartiere grüner.


In Balance
Ihren 70.000 Mietern gibt die WIRO ein sicheres und bezahlbares #ZuhauseInRostock. Denn die eigene Wohnung ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern der Mittelpunkt des Lebens. Dazu gehört auch, Räume für gute Nachbarschaften zu entwickeln und den Wohnkomfort und die Lebensqualität in den Quartieren zu verbessern. Viele Vereine und Institutionen vor Ort verlassen sich auf das Engagement und die Unterstützung des Wohnungsunternehmens.

In 7 Stadtteilen betreibt die WIRO Turn- und Sporthallen sowie Sportplätze, außerdem die Schwimmhalle in Gehlsdorf, den Sportpark Damerower Weg und die Tennisplätze in Warnemünde.
110 Vereine, Initiativen und Institutionen, die das soziale, kulturelle und sportliche Leben in der Nachbarschaft bereichern, unterstützt die Wohnungsgesellschaft seit vielen Jahren.
9.390 WIRO-Parkplätze gibt es in der ganzen Stadt für Mieter,
6 Parkhäuser und Tiefgaragen in der Stadt mit insgesamt 1.900 Stellflächen und viele Parkmöglichkeiten in Warnemünde, am Stadthafen und am Universitätsklinikum.
3 Steganlagen mit mehr als 500 Bootsliegeplätzen geben Booten und Schiffen einen Ankerplatz.

WIRO beginnt mit WIR
Unter dem WIRO-Dach arbeiten nicht nur die 602 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Muttergesellschaft, sondern auch weitere 82 in den vier Tochterunternehmen.
55 schwerbehinderte oder gleichgestellte Kollegen gehören zum Team des WIRO-Konzerns.
7 Kolleginnen und Kollegen bewirtschaften Parkhäuser und Schwimmsteganlagen bei Parkhaus Gesellschaft Rostock GmbH, kurz PGR.
8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich bei der WIR – Wärme in Rostocker Wohnanlagen GmbH – um die Wohnungsversorgung mit Wärme und Warmwasser.
47 Frauen und Männer erbringen Reinigungsleistungen bei der Service in Rostocker Wohnanlagen GmbH, kurz SIR, und
20 bei der Pflege in Rostock GmbH, kurz PIR, verschiedene pflegerische Leistungen.
Mehr als 350 Azubis haben bei der WIRO bisher ihren Beruf gelernt, derzeit sind insgesamt 28 junge Menschen, davon 15 Immobilienkaufleute, 7 Anlagenmechaniker, 5 Elektroniker und 1 Malerin in der Ausbildung.
49 Prozent der WIRO-Kollegen sind Frauen, knapp 40 Prozent davon sind in Führungspositionen
