Sachverständige, Kriminalpolizei, Chemiker und Elektriker, Tischler, Metallbauer und Reinigungsfirmen sowie Versicherer und Statiker sind an den Untersuchungen und der Beseitigung der umfangreichen Schäden beteiligt. Mitarbeiter der WIRO stehen nahezu täglich im Austausch mit den betroffenen Mietparteien und koordinieren die vielen zeitgleich verlaufenden Maßnahmen.
Seit dem 5. Februar sind Strom, Wasser und Heizung im betroffenen Hauseingang wieder über eine Notversorgung verfügbar. Die ersten Mieter konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, ein Mieterpaar wird in eine neue Wohnung ziehen. Sechs Wohnungen sind derzeit noch unbewohnbar, da die Schadenaufnahme weiter andauert. Die Mieter dieser Wohnungen leben derzeit in von der WIRO angebotenen oder auf eigenen Wunsch privat aufgesuchten Quartieren.
Die Brandwohnung selbst bleibt langfristig unbewohnbar und muss vollständig saniert werden. In den nächsten Wochen wird auf der Balkonseite ein Gerüst errichtet, um Fassade und Balkone zu begutachten. Der Abtransport der Brandreste soll über einen Aufzug am Gerüst erfolgen, um weitere Belastungen für die Mieter im Haus zu vermeiden. Erst dann kann der tatsächliche Schadensumfang verlässlich beziffert und über weitere Maßnahmen entschieden werden.
Hintergrund
Im Rostocker „Sonnenblumenhaus“ in der Mecklenburger Allee 15 im Stadtteil Lichtenhagen löste am 3. Februar 2026 eine Explosion im 7. Stock einen Brand aus. Nachbarn lösten sofort Alarm aus. Als die Feuerwehr nur Minuten später eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Brandwohnung. Während die Polizei den Block absperrte, evakuierte der Rettungsdienst die Bewohner des Hauses. Die Feuerwehr löschte über die Drehleiter und versuchte, durchs Treppenhaus in die brennende Wohnung zu gelangen. Dennoch brannte die Wohnung komplett aus, eine Frau verlor dabei auf tragische Weise ihr Leben.



