Wachtlerstraße 11: Wo früher das Ärztehaus stand, baut die WIRO neun neue Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Bis Ende 2027 soll das Haus gegenüber vom Kurpark fertig sein
Ziolkowskistraße 9: In der Südstadt plant die WIRO bis zu 35 neue Wohnungen. Auf einer freien Fläche, aktuell als Parkplatz genutzt, soll ein Haus in serieller Modulbauweise errichtet werden. Die Ausschreibung läuft.
Kuphalstraße: Klappe, die Vierte! Ein Haus mit 17 neuen Wohnungen soll das Quartier in der Kuphalstraße komplettieren, sieben Häuser mit 63 Wohnungen hat die WIRO bereits gebaut.
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Foto: Mathias Rövensthal
Lortzingstraße 9 und 10: Decken, Leitungen und Kellersohle sind rausgerissen, nun wird der Klinkerblock aus den 40er-Jahren wieder ausgebaut. Wenn alles nach Plan läuft, sind die acht neuen Wohnungen in Warnemünde im Frühjahr 2027 bezugsfertig.
Neue Fassaden: Eine hochwertige Dämmung spart Energie. Die WIRO packt in den nächsten Monaten etliche Häuser neu ein, oft werden die alten Fenster gleich mit ausgetauscht. Beispielsweise: Blockmacherring 1 bis 6 und Henrik-Ibsen-Straße 7 bis 17.
Hausalarmanlagen warnen alle Bewohner, wenn es im Haus brennt. Die WIRO bringt in diesem Jahr die Technik in vier großen Wohnanlagen auf den neusten Stand: in der Mecklenburger Allee 13 bis 19, in der Bertolt-Brecht-Straße 8 bis 15, Warnowallee 21/22 und Knud-Rasmussen-Straße 9 bis 12.
Den Parkplatz »Strand West«, 1,4 Hektar zwischen Warnemünde und Diedrichshagen, bringt die WIRO ab Herbst auf Vordermann. Auf der bis dato unbefestigten Fläche entstehen 163 normale Pkw-Plätze und 55 Stellplätze für Wohnmobile. Auch ein Sanitärgebäude für die Camper und öffentliche WCs errichtet das Rostocker
Unternehmen.
Werftdreieck: Im Sommer fällt der Startschuss für die Erschließung des ersten von fünf Baufeldern, zwischen Max-Eyth-Straße und S-Bahn-Trasse. Straßen werden gebaut, Versorgungsleitungen verlegt – damit später der Hochbau von 150 Wohnungen, Park- und Bürohaus und einer Kita beginnen kann. Während der Sommerferien wird die RSAG die Straßenbahngleise in nördliche Richtung verlegen, um Platz zu schaffen für die neuen Abbiegespuren ins Werftdreieck hinein.
Besser heizen: Am Thomas-Müntzer-Platz kommen die alten Gasthermen raus, dafür wird eine zentrale Fernwärmeanlage eingebaut. In den nächsten drei Jahren werden sechs Blöcke mit 256 Wohnungen saniert. Los geht es im April. Auch im Quartier Kieler/Lüneburger Straße und Kopernikusstraße bekommen 138 Wohnungen neue Heizungen. Künftig übernimmt eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe die Grundversorgung.
Neue Leitungen: Auch die inneren Werte eines Hauses kommen in die Jahre. Die WIRO erneuert viele Leitungen im Bestand. 80 Wohnungen in der Ziolkowskistraße 8 a und b bekommen neue Sanitärstränge, Am Vögenteich 16 bis 18 ebenso. Neue Grundleitungen für Ab- und Regenwasser verlegt die WIRO beispielsweise in der Brechtstraße 17 bis 19 und in der Martin-Luther-King-Allee 17 bis 21. Wo es sich anbietet, bündelt die WIRO Sanierungsmaßnahmen. So
bekommt die Ehm-Welk-Straße 24 bis 29 nicht nur neue, leistungsfähigere Elektroleitungen, gleichzeitig werden die alten Gasthermen abgelöst. Das Wasser wird künftig von modernen Durchlauferhitzern erwärmt.
Schlüsselfertig: Die WIRO baut nicht nur selbst, sondern kauft auch bezugsfertige Häuser an. Die Warnowallee 23a in Lütten Klein mit 67 Wohnungen, 63 davon sozial gefördert, wird schon vermietet. Weitere Häuser werden aktuell gebaut: 122 Wohnungen im Seefahrerring in Schmarl, 62 Wohnungen in der Ratzeburger Straße
in Lichtenhagen und 22 barrierearme Wohnungen in der Grubenstraße, weitere Projekte am Warnowufer.
Im Jahr 2025 hat die WIRO im Schnitt:
26,36 Euro pro Quadratmeter für Instandhaltung ausgegeben,
64,3 Millionen in Instandhaltung + Modernisierung investiert,
13,3 Millionen in den Neubau.



