Wenn die Zuschauer die Stadthalle betreten, um die Rostock Seawolves bei ihren Heimspielen lautstark zu unterstützen, ist alles perfekt: Der Videowürfel spielt die bunten Einspieler ab, die LED-Werbebanden leuchten und auf den Stühlen warten die Klatschpappen auf ihren Einsatz. Wer sind die fleißigen Helfer im Hintergrund?
Ines Keller-Bialles und Michael Vieth (Titelfoto) sind schon lange vor und noch lange nach dem Spiel in der »Wolfshöhle« anzutreffen. Die Vollblut-Fans sind treue Vereinsmitglieder bei den Baltic Pirates e.V., dem Fanclub der Rostock Seawolves.
Einst saßen sie als Zuschauer in der Halle. Sie wollten mehr, wollten vom Rang in die erste Reihe, mit Fahne und Trommel. Sie wollten in der Halle den Ton angeben, der sich auf die Spieler überträgt und bestenfalls zum Sieg peitscht. Aber: Fan sein heißt auch Opfer bringen. Mit dem Aufstieg der Seawolves in die BBL stieg das Pensum für die ehrenamtlichen Helfer. Ohne die kommt nämlich auch ein Verein im Profisport nicht aus. Allein der Aufbau des Spielfeldes dauert mindestens vier Stunden, der Abbau nach dem Spiel nochmal drei. Wie bei den Basketballern
kommt es auch bei den Pirates auf das Zusammenspiel an, damit bis zum Einlass jedes Kabel liegt.
Text: Michael Meiners (Regio TV Rostock)
www.balticpiratesrostock.de
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