Im deutschlandweit etablierten Projekt, das es seit über 20 Jahren auch an der Unimedizin Rostock gibt, soll Kindern spielerisch die Angst vor medizinischen Untersuchungen genommen werden, erklärt der ärztliche Projektleiter Doktor Gernot Rücker (Titelfoto). Organisiert wird die jährlich stattfindende Aktion mithilfe von Studentinnen und Studenten der Human- und Zahnmedizin, die in einer Woche mehrere Hundert Kinder empfangen. Vom Check-in über die Untersuchung bis hin zur Behandlung durchlaufen die lütten Gäste dieselben Stationen wie in einer echten Klinik – nur eben mit ihren Kuscheltieren. So lernen sie medizinische Geräte
kennen, dürfen selbst Verbände anlegen und erleben, wie freundlich und transparent Medizin sein kann.
Die Vorbereitungen für die Aktionswoche im Teddybärkrankenhaus starten immer schon ein halbes Jahr vorher, erklärt Studentin Clara Vogt. Kleine Medizintütchen mit Smarties werden gebastelt, Röntgenbilder der Kuscheltiere erstellt und Krankenkassenkarten ausgeschnitten. Das Teddybärkrankenhaus an der Rostocker Unimedizin wird durch Spenden finanziert.



