WIRO_aktuell_Januar_2024

Pünktlich vorm Einzug der ersten Mieter in der Thierfelderstraße hat die Stadtentsorgung Müllbehälter aufgestellt – und die sind genauso modern wie das neue WIRO-Wohngebiet. Restmüll und Wertstoffe landen künftig unter der Erde. Der größte Vorteil: Die unterirdischen Behälter fassen bis zu fünfmal so viel wie herkömmliche Tonnen. Die WIRO hatte das Unterflursystem schon bei der Erschließung des Areals vorbereitet, betonierte Müllstellplätze in drei Meter Tiefe gebaut. Die Behälter für Restmüll, Papier, Leichtverpackungen und Bioabfall werden zur Entleerung am Haken nach oben gehievt und wieder runtergelassen. Die Behälter schlucken viel mehr Müll, benötigen aber nur einen Bruchteil der Grundstücksfläche. Überirdisch ist nur die Einwurfklappe zu sehen. Sie befindet sich in etwa 80 Zentimeter Höhe und ist barrierefrei. Die Müllschlucker können nur mit einem Schlüssel geöffnet werden. So haben Vandalen keine Chance, das Umfeld sieht immer ordentlich aus. Noch haben die ersten Bewohner vom Baugebiet Kiefernweg viel Platz nach links und rechts. Von 221 Grundstücken sind erst 33 mit Eigenheimen bebaut. Aber in den nächsten Monaten wird’s wuselig: Mehr als die Hälfte der Bauplätze ist bereits verkauft, viele Bauherren legen demnächst los. Aktuell erschließt die WIRO den fünften und letzten Bauabschnitt. Im Frühjahr sind auch diese Baugrundstücke hochbaureif. Auch im zweiten Neubauquartier der WIRO in der Möllner Straße werden die Mieter ihren Müll in einem Unterflursystem entsorgen. Mit beiden Standorten beteiligt sich die WIRO an einem Modellprojekt der Hanse- und Universitätsstadt und der Rostocker Stadtentsorgung. Unterirdisch FOTO: DANIEL BROCKMANN Neu bauen WIRO kompakt 13

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