WIRO_aktuell_Maerz_2025

aktuell 03 25 Altes Handwerk, Reiseklub, Brunnen der Lebensfreude

2 Wasser marsch! 45 Jahre Brunnen der Lebensfreude Liebe zum Brot Besuch in der Backstube Weißer Ring Wo Opfer Hilfe bekommen Reiseklub Im Mai geht‘s nach Potsdam Impressum Herausgeber: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, Leitung: Carsten Klehn (v.i.S.d.P.), Redaktion: Dörthe Hückel-Krause, Tel. 0381 4567-2323, redaktion@WIRO.de, Satz: WERK3 Werbeagentur, Titelfoto: DOMUSIMAGES, Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Auflage: 40.500 Exemplare Wissenswertes Alles zum WBS >> 12 Tag der offenen Tür >> 12 Wohnen + Leben Smarte Haustüren >> 7 Rezept >> 9 Klinikclowns >> 11 Veranstaltungen + Termine Leute kennenlernen >> 10 Wunschfilm >> 14 Kunsthalle >> 16

Editorial 3 FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL Liebe Leserinnen und Leser, morgens zwitschern die ersten Vögel, die Tage werden mild und länger. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Auch wenn es auf der Welt gerade ziemlich verrückt zugeht, dreht sie sich einfach weiter, setzt wieder auf Frühling und Neubeginn. Auch bei uns ist einiges neu: Das WIRO-Kundenmagazin kommt heute zum zweiten Mal per Post zu Ihnen, jedes Exemplar persönlich adressiert. Mieter haben die Wahl: Wollen Sie weiter das gedruckte Heft bekommen oder wollen Sie es auf unserer neuen Magazinseite online lesen? Auf der Rückseite erklären wir, wie das funktioniert. Einige Mieter haben sich bei uns gemeldet, sie hatten Fragen zu den QR-Codes in unserem Heft. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Das sind die kleinen Kästen, die wir manchmal am Ende eines Artikels abdrucken. Sie verweisen auf Internetseiten, auf denen man sich weitergehend informieren kann. Es funktioniert ganz einfach: Kamera des Smartphones auf den QR-Code halten, schon zeigt es die Seite an, Sie müssen nur noch bestätigen. Ich finde QR-Codes sehr praktisch, dann muss ich nicht umständlich die Internetadresse eintippen. Aber nicht jeder schwört auf die moderne Technik – und das ist auch in Ordnung. Sie verpassen trotzdem nichts, neben dem QR-Code werden wir die Internetadresse weiterhin ausschreiben. Und für Leser, die lieber analog unterwegs sind, schreiben wir, wo es geht, eine Telefonnummer dazu. Den ersten QR-Code in diesem Heft finden Sie gleich hier. Probieren Sie ihn aus! Wir haben eine kleine Osterüberraschung versteckt. Ihre Stefanie Pieszek Projektleiterin Digitalisierung Online KundenCenter unter www.WIRO.de/online und als App. Die KundenCenter erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. KundenCenter Groß Klein (+Schmarl, Lichtenhagen, Warnemünde, Markgrafenheide, Diedrichshagen) grossklein@WIRO.de 0381 4567-3110 KundenCenter Lütten Klein luettenklein@WIRO.de 0381 4567-3210 KundenCenter Evershagen evershagen@WIRO.de 0381 4567-3810 KundenCenter Reutershagen (+Hansaviertel, KTV) reutershagen@WIRO.de 0381 4567-3310 KundenCenter Mitte (Stadtmitte, KTV, Südstadt, Biestow, Brinckmanshöhe) mitte@WIRO.de 0381 4567-3510 KundenCenter Toitenwinkel (+Dierkow) toitenwinkel@WIRO.de 0381 4567-3610 KundenCenter Haus- und Wohneigentum hausundwohneigentum@WIRO.de 0381 4567-3710 WIRO-Vermietung Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr. vermietung@WIRO.de 0381 4567-4567 Sozialberatung und Forderungsmanagement Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. forderungsmanagement@WIRO.de 0381 4567-3410 www.WIRO.de/Osterei

FOTOS: BARCH, BILD 183-T0922-011/SINDERMANN, JÜRGEN | MATHIAS RÖVENSTHAL Rostocks Herzstück Seit 45 Sommern sprudelt der Brunnen der Lebensfreude für Rostock. Das unkonventionelle Kunstwerk sorgt an heißen Tagen für Abkühlung, lässt Urlauber staunen – und ist Rostocks Treffpunkt Nummer 1. Am 27. Juni 1980 haben Jo Jastram und Reinhard Dietrich ihre gemeinsame Figurengruppe auf dem Universitätsplatz enthüllt. Thomas Jastram, Bildhauer und Neffe von Jo Jastram: »Ich erinnere mich gut, wie die Gipsmodelle in Originalgröße auf einem verwilderten Grundstück in Kneese aufgebaut waren. Mein Onkel wohnte gleich nebenan. Reinhard Dietrich kam immer auf seiner Stute angeritten, dann haben sie nebeneinander unter freiem Himmel gearbeitet.« Am 27. Juni 1980, dem Eröffnungstag, schrieb die Ostsee-Zeitung: »Dieser Brunnen sollte den zentralen Charakter des täglich von vielen Tausenden von Menschen frequentierten Geschäfts- und Einkaufsbereiches betonen, gleichzeitig aber auch optischer und tatsächlicher Ruhepunkt sein. […] Eine gemeinsame, langjährige und komplizierte Arbeit hat ihren Abschluss gefunden und erfährt jetzt die Würdigung durch seine Kunstrezipienten: das Rostocker Publikum.« Thomas Werner, Kulturamt Rostock: »1973 hat der Rat der Stadt den Auftrag für den Brunnen an Jo Jastram und Reinhard Dietrich vergeben, damals noch unter dem Titel ›Lebensfreude im Sozialismus‹. Die Vorgaben: Der Brunnen sollte sich zwischen den neuen Giebelhäusern, Grünanlagen und historischen Bauwerken einfügen. Er sollte begehbar und nahbar sein, ein Ort der Begegnung für die Rostocker. Jastram und Dietrich schufen keine abstrakten Formen oder ehrfurchtgebietende Persönlichkeiten, sondern humorvolle Tierplastiken und lebensfrohe figürliche Darstellungen von zwei Paaren und einer Familie. Von den ersten Studien bis zum Aufstellen der Figuren hat es sieben Jahre gedauert. Allein auf den Guss hat Rostock fast vier Jahre gewartet, die bedeutendste Bronzegießerei der DDR in Lauchhammer hatte nicht genug Kapazitäten. Hier haben Stadtplaner, Architekten und bildende Künstler Hand in Hand gearbeitet – mit Erfolg.« »Möwen« von Jo Jastram »der gr0sse und der kleine« Ein Foto vom Modell für den neuen Uniplatz aus den 70ern. von Reinhard Dietrich Wissenswertes 4

Bodo Keipke vom Stadtarchiv: »Der Universitätsplatz war seit dem Krieg ein großes Provisorium. Baracken ersetzten für lange Zeit die zerbombten Gebäude. Wo heute der Brunnen stand, gab es einen Zeitungskiosk und den Eingang zu einem unterirdischen öffentlichen WC. ›Rostocks einzige U-Bahn-Station‹, haben die Rostocker scherzhaft gesagt. Ende der 60er hat die DDR die Innenstädte ins Visier genommen, sie sollten attraktiver werden. Die Kröpeliner Straße mit dem Universitätsplatz wurde zur Fußgängerzone umgewandelt, Straßenbahn und Autoverkehr verlegt. 1979 öffnete das ›Café Rostock‹ an der Ecke zur Breiten Straße, 1980 der Brunnen der Lebensfreude und sechs Jahre später das Fünfgiebelhaus.« Jo Jastram (li.) und Reinhard Dietrich bei der Arbeit in Kneese. Seit vielen Jahren übernimmt die WIRO die Patenschaft für den Brunnen am Universitätsplatz, trägt einen großen Teil der laufenden Kosten. Pünktlich zum Osterfest dreht das Wohnungsunternehmen gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin das Wasser auf und läutet die Brunnensaison ein. Bis Oktober sprudelt es täglich zwischen 10 und 20 Uhr. David Willud von »Wassertechnik Rostock«: »In der Brunnensaison sind wir früh morgens die Ersten auf dem Universitätsplatz. Wir sammeln Dreck und Müll aus dem Becken, kontrollieren die Düsen. Wir steigen zum Check der Filter und Pumpen in die unterirdische Brunnenstube hinab. Die Technik ist 45 Jahre alt, da kann schon mal was kaputtgehen. Wir wechseln regelmäßig das Wasser aus, weil sich gerade im Sommer schnell Keime ausbreiten. Dennoch: Das Wasser hat keine Badewasser- und schon gar keine Trinkwasserqualität. Eltern sollten ihre Kinder gut beaufsichtigen. Auch wenn wir täglich reinigen: Beim Betreten des Brunnens muss man sich vor Glasscherben und rutschigen Stellen in Acht nehmen.« »Wildschwein« von Reinhard Dietrich »Fische« von Jo Jastram »Schwanenpaar« von Reinhard Dietrich Wissenswertes 5

FOTOS: ADOBESTOCK.COM Warum gibt es den Weißen Ring? »Den Gründern ging es Mitte der 70er-Jahre gegen den Strich, dass immer die Täter im Fokus der Öffentlichkeit standen – und die Opfer von Straftaten allein gelassen wurden. Dabei kämpfen die Opfer manchmal lebenslang mit den Folgen.« Wie können Sie unterstützen? »Zuallererst bekommen Menschen, die sich bei uns melden, seelischen Beistand. Wir hören zu und schauen: Was brauchen sie jetzt? Beispielsweise helfen wir mit Beratungsschecks für ein Gespräch beim Anwalt oder für eine psychologische Erstberatung. Wir stellen den Kontakt zu Selbsthilfegruppen her, begleiten zu Ärzten und Ämtern. Wir sind Lotsen im Hilfesystem. Manchmal geraten Opfer zu allem Übel auch noch in wirtschaftliche Notlagen. Ein Beispiel: Eine Frau wird von ihrem Mann verprügelt und flieht mit ihrem Kind. Sie hat nichts. Keine Bleibe, keinen Job, nicht mal Kleidung. Wir unterstützen finanziell, im Ausnahmefall bis hin zur Grundausstattung einer neuen Wohnung mit gebrauchten Möbeln. Nach besonders schweren Straftaten ermöglichen wir traumatisierten Opfern auch mal einen Tapetenwechsel für ein paar Tage.« Woher kommt das Geld für Ihre Arbeit? »Wir bekommen keine staatlichen Hilfen, sondern finanzieren uns aus Spenden, Nachlässen und Zuweisungen von Bußgeldern. Richter können frei entscheiden, wem Bußgelder zugutekommen. Wir werben dafür, dass der Weiße Ring nicht vergessen wird.« Wie viele Opfer betreuen Sie im Jahr? »Die schlechte Nachricht: Jahr für Jahr werden es mehr Fälle. 2024 hat unsere Außenstelle 120 Opfer betreut. Bei jedem Zweiten ging es um häusliche Gewalt. Ein Viertel der Fälle sind Sexualdelikte. Was hier auffällt: Die Opfer melden sich manchmal erst Jahre nach der Tat. So lange versuchen sie vergeblich, das Problem mit sich alleine auszumachen. Wir kümmern uns auch um Opfer von Stalking, Diebstahl und Raub. Internetbetrug spielt eine immer größere Rolle: von Love Scamming, auf Deutsch Liebesbetrug, bis hin zu Erpressungsversuchen mit gefälschten pornografischen Bildern.« MITLEID hilft niemandem Ob im Krimi oder in den echten Nachrichten: Nach einem Verbrechen dreht sich fast alles um den Täter. Das wollte Eduard Zimmermann von »Aktenzeichen XY… ungelöst« ändern und hat vor 50 Jahren den Weißen Ring gegründet. Der Verein steht seitdem an der Seite der Opfer von Straftaten. Matthias Höhne leitet die Außenstelle für Rostock und den Landkreis Rostock, von insgesamt 400 die drittgrößte in Deutschland, mit 21 Ehrenamtlern. Matthias Höhne hat bis zur Rente als Chemiker in der klinischen Forschung gearbeitet. Heute leitet er ehrenamtlich die Außenstelle des Weißen Rings für Rostock und den Landkreis Rostock. FOTO: DOMUSIMAGES Wissenswertes 6

Elektromonteur Michel Walleck mit einem Transponder. FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL Welcher Fall ging Ihnen besonders nah? »Ich habe in meiner Zeit beim Weißen Ring Dinge gehört, von denen ich nie dachte, dass es sie gibt. Bei der Hälfte der Sexualdelikte sind Kinder im Spiel, sogar Kleinkinder. Diese Fälle erschüttern mich jedes Mal aufs Neue.« Wie finden die Opfer zu Ihnen? »Oft wenden sich Verwandte und Freunde an uns und vermitteln einen Kontakt. Wir bekommen auch Hinweise von der Polizei. Ein Opfer hat Anzeige erstattet und die Beamten merken, dass weitergehende Unterstützung nötig ist. Im ersten Telefonat verabreden wir ein persönliches Treffen. Das kann zu Hause bei demjenigen sein oder an einem neutralen Ort. Wir sind immer zu zweit unterwegs.« Wie wird man Opferberater? »Ehrenamtler müssen erstmal eine Ausbildung an der Akademie des Weißen Rings absolvieren und bei erfahrenen Beratern hospitieren. Auch danach sind regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen verpflichtend. Das Ehrenamt ist nicht für jeden das Richtige. Die wichtigste Voraussetzung ist Empathie – nicht Mitleid! Die Opfer brauchen niemanden, der mit ihnen weint, sondern Menschen, die ihnen helfen. Die Arbeit als Opferberater kann belastend sein, darum treffen wir uns einmal im Monat im Team und besprechen die Fälle. Unsere Ehrenamtler kommen aus allen Berufs- und Altersgruppen. Wir haben Studenten und Senioren, Polizisten und Handwerker.« Weißer Ring, Außenstelle Rostock und Landkreis: 0151/55164629 rostock@mail.weisser-ring.de Opfer-Telefon: 116 006 bundesweit, kostenfrei, täglich 7 – 22 Uhr www.weisser-ring.de Das ist smart: Einige WIRO-Mieter können ihre Haustür neuerdings übers Handy öffnen. Egal wo sie sind. Die WIRO-Elektriker haben acht Häuser in der Südstadt und Lütten Klein mit einem neuen, digitalen Zugangssystem ausgestattet. »Viele Mieter waren begeistert von der modernen Technik und haben die App gleich installiert«, erzählt Elektromeister Andre Meyer. Ein paar waren skeptisch, die konnte der Profi beruhigen: »Die Technik ist sicher, hat die höchste Verschlüsselungsstufe.« Und: Die App ist kein Muss, die Mieter kommen auch mit einem Transponder rein. Selbst mit dem guten alten Schlüssel lässt sich die Haustür weiterhin öffnen. Mit digitalen Schließsystemen hat die WIRO Erfahrung. Rund 3.000 Mieter öffnen ihre Haustür längst ohne Schlüssel. Sie halten ihren Chip ans Lesegerät neben der Tür, die öffnet sich wie von Zauberhand. Derselbe Transponder funktioniert auch für Keller, Fahrrad- und Trockenräume. »Jeder Transponder wird individuell programmiert, so dass er zu den richtigen Türen Zugang gewährt.« Der große Vorteil: Früher war es ein kleines Drama, wenn ein Mieter seinen Haustürschlüssel verloren hat. Manchmal musste das ganze Schloss ausgewechselt werden. Bei einer digitalen Schließanlage reicht ein Anruf im KundenCenter, mit ein paar Klicks am PC wird der verloren gegangene Transponder gesperrt. Die Schließanlagen in den acht Häusern in der Sassnitzer Straße und in der Lomonossowstraße setzen noch eins drauf. Der Transponder hat eine Weitbereichsfunktion, die Tür öffnet von selbst, wenn sich der Mieter nähert. »Praktisch, wenn Mieter mit Einkäufen beladen oder mit dem Rollator unterwegs sind.« Mit der Smartphone-App des Herstellers Kiwi können Mieter ihre Haustür sogar von überall öffnen. »Wenn beispielsweise ein Familienmitglied seinen Chip vergessen hat und vor verschlossener Türe steht.« Ein Jahr dauert das Pilotprojekt mit dem neuen System. »Die Mieter müssen ihre Erfahrungen sammeln und auch wir bei der WIRO«, sagt Andre Meyer. 2026 entscheidet das Wohnungsunternehmen, ob weitere Häuser umgerüstet werden. Übrigens: Wohnungstüren stattet die WIRO nicht aus, sie sind weiterhin Mietersache. SMART Wohnen + Leben 7

eim Discounter gibt’s ein Brot für unter zwei Euro. Bei Bäcker Lehmann kostet es dreimal so viel. »Handwerk hat seinen Preis«, sagt Richard Groht. Der große Unterschied: Ein echtes Bäckerbrot braucht Zeit. Um die 20 Stunden arbeitet der Sauerteig in der Backstube, wird alle paar Stunden mit Mehl gefüttert. »In dieser Zeit spalten die Mikroorganismen das Mehl auf, machen es besser bekömmlich. Der Teig säuert und der würzige Brotgeschmack entwickelt sich.« Industriell gefertigtes Brot kommt nach dem Kneten direkt in den Ofen. Zeit ist Geld. Das bedeutet: wenig echtes Aroma, Bauchweh für empfindsame Mägen. Aber Richard Groht sieht es auch pragmatisch. »Es gibt mittlerweile zu wenige Handwerksbäcker in Rostock. Wir könnten nie und nimmer alle Rostocker versorgen.« Lehmann ist ein alter Familienbetrieb. 1938 eröffnet Wilhelm Lemcke, Urgroßvater von Richard Groht, die Backstube in Alt-Dierkow – damals gerade neu. Später übernimmt Schwiegersohn Manfred Lehmann, danach dessen Sohn Herold. Neffe Richard Groht kennt die Backstube von klein an, beide Eltern arbeiten im Familienbetrieb. Aber er hat andere Pläne, macht eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Als sich partout kein Nachfolger für die Bäckerei findet, beginnt er mit Anfang 20 doch noch eine Bäckerausbildung, macht den Meister hinterher. Seit 2013 führt der 38-Jährige die Backstube und die Geschäfte. »Die alten Familienrezepte haben wir nicht verändert.« Aber Richard Groht geht auch mit der Zeit. Er bäckt Brot mit Dinkelvollkorn, Buchweizen, mit Honig, Nüssen oder Schinken. 350 Brote und rund 1.200 Brötchen verlassen Tag für Tag die Backstube, nicht nur für den eigenen Laden, auch für Großküchen und Einrichtungen. Und er hat ein zweites Standbein aufgebaut: die Keksmanufaktur. In vielen Supermärkten der Region stehen Aufsteller mit Lehmanns Gebäck. 20 Angestellte hat der Unternehmer. Für sein Team ist die Arbeit nicht nur ein Job, sagt der Chef stolz. »Wir greifen wie Zahnräder ineinander und stehen zusammen.« Auch das bedeutet Familienbetrieb. Trotzdem: »Die Verantwortung, jeden Monat genug Geld zu verdienen, raubt mir manchmal den Schlaf«, sagt er. Gerade wenn wieder die Preise steigen, für Energie oder Mehl. Es wird nicht einfacher, das steht fest. Trotzdem denkt er nicht ans Aufhören. Dazu liebt er das traditionelle Bäckerhandwerk zu sehr. »Ich will es erhalten. Mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, aus nur Mehl, Salz, Wasser und Hefe, ist eine sehr erfüllende Aufgabe.« www.bäckereilehmann.de Liebe zum brot Mit B Brötchen am Morgen, Schwarzbrotstulle zum Abendbrot. Darauf lässt Bäckermeister Richard Groht nichts kommen. Low Carb und Gluten hin oder her. »Gutes Brot ist ein nahrhaftes Lebensmittel.« Ein Besuch in seiner Backstube in Alt-Dierkow. Er führt die Bäckerei Lehmann in vierter Generation. Bäckerei Lehmann Gösselweg 14 Di bis Sa 8 - 17 Uhr Wohnen + Leben 8

Wie hat sich das Bäckerhandwerk verändert? »Wir hatten mal 30 Handwerksbäcker in Rostock, davon sind noch sieben übrig. Die Kosten sind in den vergangenen Jahren so gestiegen, dass es betriebswirtschaftlich manchmal keinen Sinn mehr hat. Echtes Handwerk kommt gegen die Preise der SBBackstationen in den Supermärkten nicht an.« Man liest immer wieder: Der Nachwuchs fehlt. Bei den Arbeitszeiten und der harten körperlichen Arbeit wenig verwunderlich. »Ich stehe jede Nacht ab halb eins in der Backstube, es gibt heute aber auch andere Arbeitszeitmodelle in unseren Branche. Wir Bäcker haben stressige Zeiten, gerade zu Weihnachten. Das sage ich jungen Menschen, die unseren Beruf ergreifen wollen. Trotzdem gibt es wieder mehr, die sich für eine Ausbildung zum Bäcker oder Konditor interessieren. Das hat sicherlich auch mit den Backshows im Fernsehen zu tun. Die haben allerdings mit der Realität nicht so viel zu tun, da bin ich mit den Bewerbern offen und ehrlich. Ich empfehle, erstmal ein Praktikum zu machen, um den Beruf kennenzulernen.« Wie kommt die Branche gut in die Zukunft? »Die Wertschätzung der Menschen für unser Handwerk steigt. Vielen Kunden ist wichtig, dass ihr Brot täglich frisch und nachhaltig produziert wird, mit Rohstoffen von hier und von Menschen von hier. Aber es ist immer auch eine Frage des Geldbeutels. Wir Bäcker müssen es bei allen Kostensteigerungen schaffen, die Preise bezahlbar zu gestalten. Ich bin Optimist und glaube an unsere Zukunft!« Drei Fragen an Matthias Grenzer, den Landesinnungs- meister und Inhaber vom Café Wegner in Warnemünde Die Kunden kommen aus ganz Rostock, sogar aus dem Umland. Verkäuferin Meike Prachtel-Radhoff gehört zum Team. Wenn Sie es am Sonntag mal nicht zum Bäcker schaffen, schmecken diese Brötchen genauso gut. Zutaten: 500 g Weizenmehl Type 550, 2 gestrichene TL Salz, 1 TL Zucker, 8 g frische Hefe, 370 ml Wasser Morgen: Den Backofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in acht gleich große Brötchen teilen, Teiglinge auf einem Backpapier in den heißen Ofen schieben. Eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden stellen. Backzeit ca. 20 Minuten. Zubereitung: Vorabend: Mehl, Salz und Zucker mischen. Die Hälfte vom Hefewürfel zerbröseln, lauwarmes Wasser dazugeben. Teig mit einem Holzlöffel glattrühren und mit geschlossenem Deckel über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Rezept für knusprige Sonntagsbrötchen FOTOS: DOMUSIMAGES · ADOBESTOCK.COM FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL Wohnen + Leben 9

FOTOS: DOMUSIMAGES · ADOBESTOCK.COM Beim »Walk & Talk« ist Leute kennenlernen ein Spaziergang. Alle zwei Wochen, samstags um zehn, gehen geneigte Rostockerinnen und Rostocker zusammen los. Im Oktober hat Jan Tauer bei Instagram zum ersten Spaziergang aufgerufen, die Idee hat er von anderen Städten übernommen. »Das ist eine ganz unkomplizierte und zwanglose Möglichkeit der Begegnung.« Laufen, schnattern, in Kontakt kommen. Bis zu 35 Spaziergänger, zwischen 20 und 80 Jahren, schließen sich den Runden an. Start ist vorm B&B Hotel im Stadthafen. Ungefähr zweieinhalb Stunden ist die Gruppe unterwegs, um die Warnow bis Gehlsdorf und mit der Fähre zurück. Wem das zu lang ist, der kann früher umkehren. Jan Tauer wird’s jedesmal warm ums Herz, wenn sich Mitläufer gut verstehen. »Darum geht es am Ende. Einige verabreden sich längst auch privat.« Bequem sitzen, die Sonne genießen, quatschen. Letzteres geht natürlich nur in guter Gesellschaft. Auf den fünf Plauderbänken in Rostock ist es leicht, ins Gespräch zu kommen. Wer auf ihnen sitzt, zeigt den anderen: »Ich freue mich, wenn neben mir jemand Platz nimmt.« Wem der Sinn danach steht, setzt sich einfach dazu und plaudert. Übers Wetter, das Leben, die Weltenlage. Das Aufstellen der Plauderbänke wurde vom Verein Stadtgespräche Rostock angeschoben, die Idee stammt aus England. Langeweile gilt nicht – in den neun Stadtteil- und Begegnungszentren ist immer was los. Sie sind die Herzstücke der Stadtteile, Treffpunkt und Anlaufstelle. Wer hier nix findet, ist selber Schuld: Im Heizhaus wird Qigong angeboten, Tanzcafé und Krabbelgruppe stehen im Programm vom SBZ Toitenwinkel, »Mamas unter sich …« und eine Seniorentheatergruppe im RFZ. Im MehrgenerationenWenn die Sonne höher steigt, zieht’s uns wieder raus an die frische Luft und unter Menschen. Für alle, die noch Anschluss suchen, haben wir ein paar Ideen. Hier gibt’s Anschluss Alle SBZ und ihre Angebote: www.familie-in-rostock.de Die Rostocker Plauderbänke stehen hier: Südstadt, vor dem SBZ in der Tychsenstraße 22 Groß Klein, vor dem Abenteuerspielplatz an der Werftallee Lichtenhagen, am Stadtteilbüro Lichtenhäger Brink 10 Lütten Klein, Innenhof vom SBZ, Danziger Straße 45d Östliche Altstadt, am Parkplatz am Wendländer Schilde Termine: 29. März, 12. + 26. April, alle 14 Tage Treff: 10 Uhr Gaffelschonerweg 1, vorm B&B-Hotel (ohne Anmeldung) www.instagram.com/ wirklichfuerdichda/ haus in Evershagen können die Besucher töpfern, im SBZ Schmarl ihre Computerkenntnisse erweitern. Oder wie wär’s mit gemeinsamem Singen im Kolping-Begegnungszentrum und Klönsnack im Börgerhus? Veranstaltungen + Termine 10

Den TV-Beitrag über die Rotznasen finden Sie hier: Spendenkonto: Rostocker Rotznasen – Klinikclowns im Einsatz e.V. Ostseesparkasse Rostock IBAN: DE68 1305 0000 0200 0752 09 BIC: NOLADE21ROS Alles für ein Lachen Sie sind der Beweis, dass Lachen die beste Medizin ist: Mit roten Nasen und großen Herzen bringen die »Rostocker Rotznasen – Klinikclowns im Einsatz e.V.« ein Stück Leichtigkeit in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Lachen hilft. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Humor Stresshormone reduziert und das Immunsystem stärkt. Aber die Klinikclowns können mehr, als Menschen zum Lachen bringen. Sie öffnen Herzen. »Sobald ich als Clown in ein Zimmer komme, verändert sich die Atmosphäre. Es ist ein ganz besonderer Kontakt, der ohne Worte entsteht«, erklärt Klinikclown Thomas Patri von den Rostocker Rotznasen. Die Clownsvisiten sind professionell organisiert. Der Verein, der hinter diesen Besuchen steht, sorgt für Fortbildungen und die Planung der Einsätze. Die Clowns treten zu zweit auf und bereiten sich auf jeden Besuch intensiv vor. Dabei geht es nicht nur um Kostüme und die lustigsten Pointen. »Jede Visite beginnt mit einer Stationsbesprechung. Wen können wir besuchen? Wie alt sind die Kinder? Gibt es besondere Vorsichtsmaßnahmen? Manchmal betreten wir ein Zimmer nicht, weil es medizinisch nicht ratsam ist«, erklärt Carola Schure, sie erfreut die Patienten als Pampelmusina. Bei aller Planung ist die größte Kunst, in jeder Situation angemessen zu reagieren. Jeder Besuch ist ein kleines Improvisationstheater, denn jeder Patient ist anders. Nicht nur Kinderkliniken, auch Pflegeheime bekommen Besuch von den Clowns. Besonders bei Menschen mit Demenz erweist sich die nonverbale Kommunikation als Türöffner. »Ich freue mich, wenn ich einen Zugang finde. Ein Lächeln, ein Blick, manchmal ein leises Lachen – das sind magische Momente«, erzählt Thomas Patri. Er und seine Kollegen brauchen Fingerspitzengefühl, denn einige Bewohner brauchen Zeit, um sich auf das Spiel einzulassen. Es lohnt sich, positive Effekte sind erwiesen: Clown-Besuche reduzieren Ängste und steigern das Wohlbefinden. Auch in der Palliativmedizin tragen Clowns dazu bei, emotionale Lasten zu erleichtern. »Unser Ziel ist es, dass die Augen ein wenig heller strahlen, dass sich der Raum leichter anfühlt«, sagt Thomas Patri. »Wenn wir gehen, hinterlassen wir ein kleines Stück Glitzer.« Text: Tobias Baunach/Redaktion Vereinsgeschichten In Kooperation mit der WIRO stellt Regio TV Rostock jeden Monat einen Verein aus der Hanse- und Universitätsstadt vor. Die Sendung läuft jeden ersten Montag und Donnerstag des Monats. Parallel porträtieren wir die Vereine in unserem Mietermagazin. FOTOS: REGIO TV ROSTOCK Wohnen + Leben 11

Was ist ein WBS? »Wenn Vermieter Wohnungen mithilfe von öffentlichen Fördermitteln bauen, verpflichten sie sich, diese Sozialwohnungen zu einem günstigeren Preis zu vermieten. Wer davon profitieren möchte, benötigt einen Wohnberechtigungsschein. Der steht Menschen zu, die bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten.« Wer hat Anspruch? »Je nach Förderweg haben sowohl Rostocker mit niedrigen als auch mit mittleren Einkommen Anspruch. Schätzungsweise ist die Hälfte der Rostocker WBS-berechtigt. Viele wissen das aber nicht.« Wo liegen die Einkommensgrenzen? »Es wird das Jahreseinkommen des Haushaltes zugrunde gelegt. Aktuell liegt die Grenze für einen Ein-Personenhaushalt je nach Förderweg bei 18.000 bzw. 24.000 Euro. Bei drei Personen in einem Haushalt bei 33.150 bzw. 44.200 Euro. Die Zahlen sind auf unserer Internetseite zu finden. Mit dem Antrag sind alle Einkommensnachweise einzureichen. Dazu zählen Verdienstbescheinigungen, Leistungs- und Rentenbescheide, Auskünfte des Finanzamtes.« Wie groß darf die Wohnung sein? »Die Maximalgröße beträgt für Alleinstehende 50 Quadratmeter, für zwei Personen 60 Quadratmeter, für jede weitere Person bis zu 15 Quadratmeter zusätzlich.« Kobertstraße, Plöner Straße – ein Teil der schnieken, neuen WIRO-Wohnungen ist nur mit Wohnberechtigungsschein (WBS) zu haben. Viele Rostocker wissen gar nicht, dass sie Anspruch haben. Auch beim Bauprojekt in der Warnowallee 23a, die Wohnungen werden zum Jahresanfang 2026 bezogen, brauchen die meisten Mieter einen WBS. Wir haben bei Mario Herrmann nachgefragt, Sachgebietsleiter Wohnungswesen und Wohnraumförderung im Bauamt. Habe ich mit einem WBS Anspruch auf eine geförderte Wohnung? »Nein, die Zahl der Anspruchsberechtigten übersteigt das Angebot von Sozialwohnungen um ein Vielfaches. In Rostock gibt es derzeit 454 geförderte Wohnungen, demnächst kommen noch einmal rund 425 dazu, unter anderem die Warnowallee 23a von der WIRO.« Wie lange ist ein Wohnberechtigungsschein gültig? »Der WBS gilt für ein Jahr.« Anspruch oder nicht? www.wbs-rechner.de Formulare besorgen: Antäge gibt’s online bei der Rostocker Stadtverwaltung: www.rostock.de/rathaus oder persönlich beim Bauamt: Wohnungswesen und Wohnungsförderung Holbeinplatz 14 | Tel. 0381 381-6056 Antrag stellen: Anträge und alle Unterlagen können in Papierform per Post oder persönlich, als PDF per E-Mail (wohnungswesen@rostock.de) beim Bauamt eingereicht werden. Mario Herrmann leitet das Sachgebiet Wohnungswesen und Wohnraumförderung. FOTO: PRIVAT Alles über den WBS Das Team der WIRO-Pflegetochter stellt sich vor, alle Rostockerinnen und Rostocker sind eingeladen zum Tag der offenen Tür in der PIR-Tagespflege. 7. April | 15:30 – 17 Uhr | Thälmannstraße 25 Einladung! FOTO: DOMUSIMAGES Wissenswertes 12

Sechs Ziele pro Jahr, zwischen Spreewald und Kopenhagen, steuert die WIRO mit reiselustigen Mietern an. Die Gäste bekommen das Rundumsorglos-Programm. Morgens holt der moderne Joost’s-Reisebus sie in den Stadtteilen ab. Aus jedem Tag holt die Reiseleitung so viel wie möglich raus, organisiert Führungen durch Altstädte, Museen, Schlösser, Besuche in Naturparks, oft auch Fahrten mit dem Schiff. Sogar gemeinsame Mahlzeiten sind organisiert. Jetzt geht’s wieder los, die erste Tagesfahrt im Mai geht nach Brandenburg. Die WIRO-Mieter bekommen eine Führung auf dem Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten. In luftiger Höhe gehen sie auf Zeitreise, erkunden die ehemaligen Sanatorien und die verwunschene Parkanlage. Aussichtsturm und Pfad sind auch mit dem Fahrstuhl erreichbar. Mittag satt gibt es am Büfett auf dem Spargelhof Klaistow. Im Anschluss steht Potsdam auf dem Plan, mit einem Besuch im Museum Barberini. In den ehrwürdigen Räumen des rekonstruierten Palais hängen Meisterwerke des Impressionismus, unter anderem von Claude Monet und PierreAuguste Renoir. Kaffeetrinken ist diesmal nicht eingeplant. Ein Blick in den Reiseklub-Kalender 2025: Rügen, die Nordseeküste, Hamburg, Berlin und Stettin sind geplant. Ausführliche Informationen und die Coupons für die Anmeldung finden Sie rechtzeitig im Kundenmagazin. Reiseklub »Brandenburg im Frühling« am 7. und 8. Mai I 108 oder 113 Euro 5:55 Uhr Warnemünde, Haltestelle Werft 6:00 Uhr Lichtenhagen, Haltestelle Güstrower Straße 6:10 Uhr Warnowallee, Haltestelle Osloer Straße 6:15 Uhr Evershagen, Haltestelle Thomas-Morus-Straße 6:25 Uhr Reutershagen Markt 6:45 Uhr Südstadt, Haltestelle Stadthalle (Seite Hbf) Ausgefüllten Coupon bitte bis zum 13. April an: Joost´s Ostsee-Express, Schulstraße 24, 18211 Rethwisch, Telefon 038203.86111 oder info@joost.de Alle Fahrten werden von »Joost’s Ostsee-Express« im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Verträge kommen direkt zwischen den Teilnehmern und dem Busunternehmen zustande. »Die schönste Fahrt ist immer die nächste«, sagt Daniel Radziock. Anders gesagt: Dem WIRO-Mitarbeiter aus dem Marketing ist jeder Tagesausflug gleich lieb. Seit 18 Jahren plant und betreut er die Reiseklub-Ausfahrten gemeinsam mit »Joost’s Ostsee-Express«. Fast 100 unterschiedliche Touren hat er schon zusammengestellt, etwa 8.000 Mieterinnen und Mieter mitgenommen. Auf Tour Sie können auch im Internet buchen: www.joost.de/reisen/unterwegsmit-dem-reiseclub-brandenburgim-fruehling/ Anmeldung »Brandenburg im Frühling« Baumwipfelpfad & Führung Barberini | 113 Euro oder Baumwipfelpfad & Audioguide Barberini | 108 Euro 7. Mai 8. Mai Vorname: Nachname: Straße PLZ Telefon Hiermit bestelle ich verbindlich Busplätze Mein Einstieg/Bushaltestelle Ort/Datum Unterschrift FOTOS: ADOBESTOCK.COM Veranstaltungen + Termine 13

© CONSTANTIN Auf der Flucht vor seinen fiesen Klassenkameraden findet Bastian Zuflucht in einem staubigen Buchladen. Ein Buch zieht ihn magisch an. Er taucht ein in die Welt von Phantasien, das nach und nach im schwarzen Nichts verschwindet. Er verschlingt die Geschichte von der kindlichen Kaiserin, vom jungen Krieger Atréju – bis er merkt, dass er derjenige ist, der Phantasien retten soll. Zurück in die 80er Teilnahmebedingungen Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www.WIRO.de/liwu am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und für den Wunschfilm-Abend auf eine Gästeliste eingetragen. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 13.4.2025 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des Lichtspieltheater Wundervoll (liwu). Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/liwu. Wir verlosen 80 mal 2 Tickets. An der Verlosung können Sie bis zum 13. April online unter www.WIRO.de/liwu teilnehmen. Welches Kind hat früher nicht mit Atréju gefiebert, von einem eigenen Glücksdrachen geträumt und »Never Ending Story« mitgesungen? »Die unendliche Geschichte« war DER Kinderfilm der 80er-Jahre. Beim nächsten WIRO-Wunschfilm am 29. April um 19 Uhr läuft er im li.wu. noch einmal über die große Leinwand. Frühjahrsputz Rostock putzt sich raus. Hier ist Einsatz von Freiwilligen gefragt: Dierkow: SBZ (Kurt-Schumacher-Ring 160) und Outsider (Walther-Butzek-Straße 3), 5. April 10 bis 12:30 Uhr Östliche Altstadt: vor »Albert & Emile« (Altschmiedestraße 28). 12. April ab 10 Uhr Brinckmansdorf: Treff auf dem Parkplatz vom Trihotel, 13. April ab 10 Uhr Frühjahrsputz im Kleiderschrank: Wer sich von Klamotten trennen möchte – und im Gegenzug neue Teile mit nach Hause nehmen will, sollte den Kleidertausch »Schätzchen« nicht verpassen. Vom 7. bis 12. April öffnet der Pop-up-Tauschladen im Erdgeschoss vom Rostocker Hof. FAIRTRADE-STADT ROSTOCK Veranstaltungen + Termine 14

Welcher von den 4 Vögeln findet den Weg zum Nest? FOTOS: ADOBESTOCK.COM Finde 5 Unterschiede 15 WIRO mittendrin

Rätselauflösung (1-8) Alpinist www.WIRO.de/Newsletter Alle vier Wochen direkt in Ihrem E-Mail-Postfach: Unser kostenloser Newsletter ist die perfekte Ergänzung zum gedruckten Mieter-Magazin. Neugierig? Einfach anmelden und immer bestens informiert bleiben! FOTOS: KUNSTHALLE ROSTOCK www.WIRO.de/Magazin Holen Sie sich die »WIRO aktuell« direkt auf den Bildschirm – immer aktuell und sofort verfügbar. Lust auf weniger Papier im Briefkasten? Das gedruckte Magazin können Sie bei Ihrem Wohnungsverwalter abbestellen – und hier bequem digital weiterlesen! Rostock Kreativ 10. bis 21. April Freizeitkünstler stellen in der Kunsthalle Rostock aus Annahme der Kunstwerke*: 1.-7. April, jeweils 11 – 18 Uhr Verleihung des Publikumspreises: am 21. April, 16 Uhr * Teilnahmebedingungen unter www.kunsthallerostock.de Kunsthalle und WIRO laden Eltern und Kinder zu einem gemeinsamen Workshop ein. Die Teilnehmer betrachten zuerst die Selbstporträts von Kate Diehn-Bitt und lassen sich inspirieren. Mit verschiedenen Techniken und Unterstützung der Museumspädagogin zeichnen sie im Anschluss eigene Porträts. Fantastische Porträts zeichnen | für Kinder von 12 bis 15 Jahren & ein Elternteil (bzw. eine andere erwachsene Begleitperson) 16. April | 15 bis 17 Uhr | Treff an der Kasse | 10 Euro Teilnahmegebühr Personenanzahl ist begrenzt, Anmeldungen bitte an Naomi.Bergmann@kh-rostock.de Umstellung auf Sommerzeit in der Nacht zum 30. März Kreativ in den Osterferien Kunsthandwerker-Ostermarkt in der Nikolaikirche: 27. März von 11 – 18 Uhr, 28. + 29. März von 10 – 18 Uhr

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