WIRO_Maerz_2026

Vitali Kogan liebt das Essen. Der Berliner mit osteuropäischen Wurzeln kocht für sein Leben gern. Für seine Familie, für Freunde – und seit dem vergangenen Jahr können auch alle anderen Gäste bei ihm speisen. An den Hafenterrassen hat der Familienvater ein Restaurant eröffnet. An lauen Sommerabenden können die Gäste sogar draußen sitzen, mit Blick auf die Warnow und die Segelboote in der Marina. »Da fühlt man sich hier ein bisschen wie an der Côte d’Azur.« Weil er seine neue Heimat Rostock kulinarisch bereichern wollte, hat er sich für die kaukasische Küche aus Georgien entschieden, die es sonst weit und breit nicht gibt. Auf seiner Speisekarte stehen beispielsweise Chinkali, das sind kunstvoll gefaltete und gefüllte Teigtaschen, Hähnchen in Walnusssoße, Auberginenröllchen. »In Georgien muss viel Essen auf dem Tisch stehen, am besten in der Mitte, damit jeder von jedem Gericht kosten kann.« Bei einem Festmahl darf der passende Wein nicht fehlen, Vitali Kogan hat gute Tropfen im Keller. »Das überrascht viele, aber Georgien ist das älteste Weinland der Welt.« Viel Liebe hat Gastronom Kogan auch in die Einrichtung seines Restaurants gesteckt: mit opulenten Kronleuchtern, feinen Stofftapeten, goldenen Spiegeln auf den Toiletten, Samtsesseln und edlen Tischdecken. »Meine Gäste sollen sich wie Könige fühlen.« Restaurant Kogan | Warnowufer 59 0163 255 24 96 www.restaurant-kogan.de Mo bis Do 17 – 22 Uhr | Fr 17 – 24 Uhr Sa 14 – 24 Uhr | So 14 – 22 Uhr FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL Wie Könige www.WIRO.de/Karriere Gewerbe gesucht? www.WIRO.de/Gewerbe 0381 4567-2222 Sascha Brinkmann erwischt man nie auf dem falschen Fuß. Dass der Meister für Installations- und Heizungsbau je schlechte Laune hatte – davon ist nichts bekannt. Das können Hunderte WIRO-Mieter bestätigen, denn der neue Leiter vom Gewerk Sanitär/Heizung/ Klima hat bis vor zehn Jahren als Monteur ihre Heizungen und Gasthermen repariert. Danach hat der 54-Jährige sein Metier aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt: Bei größeren Schadensfällen an WIRO-Gebäuden hat er mit Versicherungen, Handwerkern und Mietern die Abwicklung koordiniert. Nun ist er froh, wieder bei den Handwerkern zu sein. »Ich habe den Kontakt nie abreißen lassen.« 32 Kollegen hat der Bereich SHK, der größte auf dem WIRO-Bauhof, außerdem sechs Azubis. »Ein tolles Team, in dem jeder seine Stärken hat.« Als Meister wird er viel am Schreibtisch sitzen, sich um Dienstpläne, Abrechnungen und Ausschreibungen kümmern. »Wenn es Probleme gibt, gehe ich auch mit raus zu den Mietern.« Mit Menschen zu reden, ihnen zu helfen, liegt ihm im Blut, sagt er. Schon als Schüler hat Sascha Brinkmann seinen Opa begleitet, der hat beim WIRO-Vorgänger VEB Gebäudewirtschaft gearbeitet und abends mit der Feierabendbrigade am Thomas-Müntzer-Platz Kohleheizungen repariert. Der kleine Sascha durfte die Kessel reinigen. »Das Miteinander und die Dankbarkeit der Mieter haben mich geprägt.« Zurück im Team FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Wissenswertes 10

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