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Das "Sonnenblumenhaus" in der Mecklenburger Straße 15 in Rostock Lichtenhagen, bekannt durch seinen prägnanten Giebel mit Sonnenblumen.

Wissenswertes

Aktuelles zum Brandschaden im Sonnenblumenhaus

Nach einer Explosion mit anschließendem Wohnungsbrand im „Sonnenblumenhaus“ sind erste Mieter wieder in ihrem Zuhause. Der Schaden am Haus ist jedoch groß

Update: 13.03.2026
Wichtige Untersuchungen und die Schadenaufnahme in den betroffenen Wohnungen sind abgeschlossen. Auf Grundlage der Ergebnisse werden derzeit die notwendigen Sanierungsmaßnahmen vorbereitet. Unser WIRO‑Team steht mit den betroffenen Mietern in engem Austausch und koordiniert die vielen parallellaufenden Maßnahmen.

In einigen Bereichen des Wohnhauses läuft weiterhin die Trocknung der durch Löschwasser betroffenen Bereiche. Gleichzeitig wird die Baustelleneinrichtung vorbereitet. Bis Ende der Woche entsteht an der Südseite des Wohnhauses ein Gerüst, das zur Begutachtung der Fassade und später für den Abtransport der Brandreste genutzt wird.

Besonders betroffen sind die neun Wohnungen, die in einer Linie über und unter der Brandwohnung liegen. Aktuell sind nur die Wohnungen im 9.-11. Obergeschoss bewohnt. In den Wohnungen im 2.-4. Obergeschoss stehen die notwendigen Elektroarbeiten kurz vor dem Abschluss; sie können danach wieder eingeschränkt genutzt werden.

Die Wohnungen im 5.- 6. Obergeschoss bleiben vorerst unbewohnbar. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten werden derzeit Angebote eingeholt und bewertet. Nach Freigabe durch die Versicherung informieren wir die betroffenen Mieter über konkrete Zeitpläne.

Die Mieter des 8. Obergeschosses haben bereits eine Ersatzwohnung bezogen. Diese Wohnung sowie die Brandwohnung im 7. Obergeschoss müssen langfristig saniert werden.

Stand: 18.02.2026
Sachverständige, Kriminalpolizei, Chemiker und Elektriker, Tischler, Metallbauer und Reinigungsfirmen sowie Versicherer und Statiker sind an den Untersuchungen und der Beseitigung der umfangreichen Schäden beteiligt. Mitarbeiter der WIRO stehen nahezu täglich im Austausch mit den betroffenen Mietparteien und koordinieren die vielen zeitgleich verlaufenden Maßnahmen.

Seit dem 5. Februar sind Strom, Wasser und Heizung im betroffenen Hauseingang wieder über eine Notversorgung verfügbar. Die ersten Mieter konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, ein Mieterpaar wird in eine neue Wohnung ziehen. Sechs Wohnungen sind derzeit noch unbewohnbar, da die Schadenaufnahme weiter andauert. Die Mieter dieser Wohnungen leben derzeit in von der WIRO angebotenen oder auf eigenen Wunsch privat aufgesuchten Quartieren. ​

Die Brandwohnung selbst bleibt langfristig unbewohnbar und muss vollständig saniert werden. In den nächsten Wochen wird auf der Balkonseite ein Gerüst errichtet, um Fassade und Balkone zu begutachten. Der Abtransport der Brandreste soll über einen Aufzug am Gerüst erfolgen, um weitere Belastungen für die Mieter im Haus zu vermeiden. Erst dann kann der tatsächliche Schadensumfang verlässlich beziffert und über weitere Maßnahmen entschieden werden.

Hintergrund

Im Rostocker „Sonnenblumenhaus“ in der Mecklenburger Allee 15 im Stadtteil Lichtenhagen löste am  3. Februar 2026 eine Explosion im 7. Stock einen Brand aus. Nachbarn lösten sofort Alarm aus. Als die Feuerwehr nur Minuten später eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Brandwohnung. Während die Polizei den Block absperrte, evakuierte der Rettungsdienst die Bewohner des Hauses. Die Feuerwehr löschte über die Drehleiter und versuchte, durchs Treppenhaus in die brennende Wohnung zu gelangen. Dennoch brannte die Wohnung komplett aus, eine Frau verlor dabei auf tragische Weise ihr Leben.

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Grafik - empfangene E-Mail, Hand hält ein Mobiltelefon mit einem Icon, dass eingegangene E-Mails anzeigt

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