FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL Das funktioniert nur, sagt Thomas Hinz, zuständig für die Mehrgenerationenarbeit, weil das festangestellte Team und die Ehrenamtlichen zusammenarbeiten. »Unser Konzept basiert darauf, dass die Menschen aus dem Stadtteil mit anpacken. Die Aufgaben sind vielfältig und wir freuen uns immer über neue Ideen und Mitstreiter.« 50 Rostockerinnen und Rostocker gehören zur großen Freiwilligen-Familie. Der jüngste Neuzugang ist Lara Langmacher, die 17-Jährige hilft ebenfalls im Kleiderstübchen. Maria Mauga leitet das T´winkelhus seit drei Jahren. Sie weiß, dass etwa jeder zweite Toitenwinkler allein lebt. »Bei uns können alle Menschen Anschluss und Gemeinschaft finden.« Die Jüngsten lernen Karate bei einer Weltmeisterin oder chillen nachmittags im Jugendclub. Die Berufstätigen kommen nach der Arbeit zum Zumba oder Yoga, die Älteren zum Malkurs oder zum gemeinsamen Singen. »Wir versuchen immer wieder, auch etwas Neues anzubieten.« Ein Repair-Café ist in Planung und eine regelmäßige Skatrunde. Zur Wahrheit gehört auch, dass einige den ersten Besuch im offenen Stadtteilhaus scheuen. »Ich sage immer: Einfach reinkommen! Hier wird jeder herzlich empfangen.« Ein guter Anlaufpunkt ist zum Beispiel die Fahrradwerkstatt. Jeden Tag zwischen 9 und 13 Uhr unterstützen ehrenamtliche Profis Toitenwinkler dabei, ihren Drahtesel wieder herzurichten. Und sie möbeln ausrangierte Räder wieder auf, die man für einen Obolus erstehen kann. Zwischen Eisbär und Grottenolm Zoologische Sammlung am Universitätsplatz 2 | Mo bis Fr 10 – 16 Uhr | Eintritt frei www.zoologie.uni-rostock.de DRK-Stadtteil- und Begegnungszentrum und Mehrgenerationenhaus »T’winkelhus« Olof-Palme-Straße 26 | 0381.24279240 | sbz-toitenwinkel@drk-rostock.de www.drk-rostock.de Ein Gepard im Sprung, Eisbär Churchill, der Pfeilstorch und neuerdings auch Gorilla Gorgo: Die Zoologische Sammlung ist nicht weniger illuster als der Zoo – mit dem kleinen Unterschied, dass es sich um Präparate handelt. An jedem Wochentag ist die wissenschaftliche Schau am Universitätsplatz für Besucher geöffnet. Aber am 9. November haben WIRO-Mieter eine besondere Gelegenheit: Kustos Sören Möller führt eine 20-köpfige Gruppe durch die Sammlungen. Er erklärt in der Sonderschau »Zappenduster – Evolution im Dunkeln«, wie sich Tiefseefische und der Grottenolm an ein Leben in der Finsternis angepasst haben. Er zeigt im Afrikaraum Gorgo und die Elefantendame Sara, beide haben bis zu ihrem Tod im Rostocker Zoo gelebt. Zudem besuchen die WIRO-Mieter das Schaumagazin mit Tausenden Insekten, Krebstieren, Spinnen und Schnecken. Nicht zu vergessen die Biodiversitätswand mit Wolf, Mauswiesel und Feldhamstern. Termin der Führung: 9. November ab 18 Uhr Wer dabei sein will, muss fix sein. Für die Anmeldung ist das Telefon des Zoologischen Instituts am 2. November ab 15 Uhr freigeschaltet. Die ersten Anrufer bekommen die Plätze. Gorilla Gorgo beeindruckt die Besucher. FOTO: PRIVAT 7 Veranstaltungen + Termine
RkJQdWJsaXNoZXIy NTI3Ng==