MIETERLEXIKON – Fahrrad-Knigge im Haus Der Hausflur ist ein Fluchtweg und muss frei bleiben. In den meisten WIRO-Häusern gibt es Fahrradräume, alternativ Fahrradgaragen oder Boxen neben dem Haus. Mieter dürfen ihr Rad im privaten Kellerabteil deponieren – der allgemeine Kellergang ist dagegen tabu. Brandschutz: Akkus von E-Bikes sind ein Risiko, defekte Modelle können schlimme Brände auslösen. Darum ist das Laden in den allgemeinen Fahrradräumen nicht erlaubt, selbst wenn dort Steckdosen vorhanden sind. Die WIRO plant, in den nächsten Jahren nach und nach auf unbedenkliche Lademöglichkeiten für E-Mobilität umzurüsten. Die werden speziell ausgewiesen. Wo dürfen Fahrräder überhaupt stehen? Fahrradfahren ist gesund und schont die Umwelt. Darum ist es gut, dass viele WIRO-Mieter einen Drahtesel haben. Oder zwei. Oder gar auch drei. Leider sieht es in der Realität so aus, dass Räder oft nutzlos und fahruntüchtig in den Fahrradräumen der WIRO-Häuser stehen – und sich keiner mehr drum kümmert. Manchmal sind die Besitzer schon längst weggezogen. Bei den WIRO-Wohnungsverwaltern sorgen solche »Fahrradleichen« regelmäßig für Kopfweh. Die Fahrradräume sind für alle Mieter da und der Platz ist begrenzt. Wenn den Verwaltern bei ihren Begehungen auffällt, dass ein Rad seit Ewigkeiten nicht bewegt wurde, befestigen sie einen Zettel mit einer Frist. Danach wird das Rad entsorgt oder je nach Zustand kostenpflichtig eingelagert. So weit muss es aber nicht kommen: Wenn Mieter ihr Fahrrad für längere Zeit nicht nutzen, kennzeichnen sie es am besten mit ihrem Namen – das verhindert Missverständnisse. Weitere Infos rund um das Mietverhältnis: www.WIRO.de/Lexikon Wenn ein Haustier stirbt, ist der Kummer riesengroß. »Hund und Katze sind oft vollwertige Familienmitglieder und der Verlust ist sehr schmerzvoll«, weiß Torsten Falke. Der Tierbestatter hat sich nach langer Anstellung selbstständig gemacht und bei der WIRO eingemietet. »Seinen toten Liebling bei der Tierkörperbeseitigung abzugeben, ist heute für viele Menschen unvorstellbar. Sie wollen einen würdevollen Abschied.« Der Rostocker kümmert sich um die Einäscherung von Hund, Katze und allen anderen Haustieren bis 60 Kilo. »Echsen und Schildkröten waren auch schon dabei.« Der Rostocker holt das Tier ab, zu Hause oder beim Tierarzt – »meist noch am selben Tag« – und bringt es zu einem Krematorium in Hamburg. »Bei uns ist alles sehr persönlich. Wir wissen immer, wo sich das Tier gerade befindet. Das ist für viele Tierhalter wichtig.« Sie können ihr Tier einzeln einäschern lassen, die Asche kommt rund 14 Tage später zurück. Bei der Gemeinschaftskremierung wird es auf dem Streubeet des Krematoriums beigesetzt. »Das ist ein Ort des Gedenkens, den die Familie jederzeit besuchen kann.« Abschied in Würde Falke Tierbestattung Telefon: 0381 45680626 erreichbar von 8 bis 20 Uhr Infos & Preise auf: www.falke-tierbestattung.de FOTO: ADOBESTOCK.COM Wissenswertes 10
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