WIRO_Oktober_2026

So geht's Schneiden Sie die Hagebutten mit etwa 10 cm Zweig ab. Verzwirbeln Sie die Zweige für den Rohling ineinander und biegen sie zu einem Kranz. Wickeln Sie das Ende des Drahts fest um eine Stelle, damit der Kranz seine Form behält. Schneiden Sie den Draht danach nicht ab. Er bleibt während des gesamten Bindens am Stück auf der Spule. Nehmen Sie immer zwei bis drei kleine Hagebuttenzweige, legen sie als Bündel auf den Rohling und wickeln den Draht zweimal straff um die Stiele und den Kranz. Legen Sie das nächste Zweigbündel leicht versetzt an, so dass Stiele und Draht der vorherigen Reihe verdeckt werden. Ebenfalls mit Draht umwickeln. Wiederholen, bis Sie einmal komplett um den Kranz herum sind. Schön mit Öl N atürliches Hautöl aus Hagebutten nährt trockene Haut, es soll Narben und Rötungen mindern. So geht’s: Schneiden Sie Stiel und den schwarzen Ansatz der Hagebutten ab und zerkleinern Sie sie grob. Lassen Sie die Hagebutten ruhig ein paar Tage antrocknen, damit die Feuchtigkeit entweicht. Stücke in ein hitzebeständiges Gefäß geben und mit Öl übergießen, bis sie bedeckt sind. Lassen Sie die Mischung für zwei Stunden im warmen Wasserbad (maximal 60 °C) ziehen. Warmes Öl durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter abgießen. Das Anti-Aging-Öl hält bis zu sechs Monate, wenn es in einer Braunglasflasche im Kühlschrank lagert. Sie brauchen: Hagebutten, Mandel- oder Jojobaöl FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL Türkranz Marke Eigenbau Sie brauchen: biegsame Zweige (beispielsweise von der Weide, Waldrebe oder wildem Wein), Hagebuttenzweige mit Früchten, Wickeldraht, Schere Was für Früchtchen! Die Hagebutte wird unterschätzt. Wer weiß schon, dass die roten Früchtchen bis zu zwanzigmal so viel Vitamin C enthalten wie Zitronen? Dass sie gegen Arthrose helfen sollen? Und auch noch schmecken? Wir haben ein paar Ideen, was man mit Hagebutten anfangen kann. 10 Wohnen + Leben

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