GRAFIK: KI UNTERSTÜTZT 1 2 3 4 5 6 Raschelndes Laub, goldenes Licht, leuchtende Farben – der Herbst ist nirgends schöner als im Wald. Dafür muss man keine Tagesreise unternehmen. Wir haben ein paar Routen in der Stadt gefunden. Tief einatmen! Fischerdorf Als Naherholungspark wurde das Fischerdorf 1976 für die umliegenden Neubaugebiete eingeweiht. Die künstlich angelegten Teiche und weitläufigen Rasenflächen zwischen Lütten Klein und Evershagen sind immer noch ideal für eine entspannte Runde – oder vielleicht eine Sporteinheit im Skatepark, auf der Rollschuhbahn und am Disc-Golf-Parcours. 3Barnstorfer Wald Der Klassiker: Im Barnstorfer Wald können die Lütten Tiere beobachten und Esskastanien sammeln. Die Großen können die gute Waldluft einatmen. Mit 156 Hektar ist Rostocks grüne Lunge groß genug, damit jeder in Ruhe seiner Wege gehen kann. 4 Botanischer Garten Wie Kurzurlaub: Im Japanischen Garten leuchtet im Herbst der bunt gefärbte Fächerahorn spektakulär. Der alte Gehölzbestand, teilweise noch aus den 30erJahren, im Arboretum sorgt für ein Farbenspiel. Falls es draußen richtig ungemütlich wird, kann man in den LokiSchmidt-Gewächshäusern tropische Wärme tanken. Wallanlagen Steile Böschungen, verschlungene Wege, die geheimnisvolle Teufelskuhle – die Wallanlagen mögen abergläubischen Rostockern nicht ganz geheuer sein. Andere finden die ehemalige Wehranlage gerade deshalb faszinierend. Für einen Spaziergang ist der kleine Park mit den alten Stadtmauern und dem Klostergarten dahinter perfekt – passt sogar in eine Mittagspause. 5 Gehlsdorfer Klinikpark Vor 130 Jahren sollten die psychisch kranken Patienten im Park neben der »Großherzoglichen Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gehlsheim« Ruhe und Frieden finden. Heute hat das Zentrum für Nervenheilkunde seinen Sitz in Gehlsdorf – und im Mischwald neben dem Warnowufer lässt es sich immer noch herrlich durchatmen. 2 Lindenpark Rostocks beliebtester Stadtpark hat eine spannende Geschichte. 1831 wurde hier der erste städtische Friedhof außerhalb der historischen Stadtmauern eingeweiht. Noch heute kann man unter dichtem Efeu, wenn man genau hinschaut, verwitterte Grabsteine entdecken. Unter den prächtigen, jahrhundertealten Linden ist ruck, zuck vergessen, dass man eigentlich mitten in der City ist. 1 6 FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL 12 Wohnen + Leben
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