WIRO_Juni_2026

aktuell 06 26 Unterwegs auf der Warnemünder Woche und in der Rostocker Heide

2 Raus hier! So wird man tierische Untermieter los Reiseklub Schlössertour in MV Impressum Herausgeber: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, Leitung: Carsten Klehn (v.i.S.d.P.), Redaktion: Dörthe Hückel-Krause, Tel. 0381 4567-2323, redaktion@WIRO.de, Satz: WERK3 Werbeagentur, Titelfoto: Mathias Rövensthal, Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Auflage: 34.641 Exemplare Wissenswertes Feinkost >> 10 Mietjubilare >> 10 Wohnen + Leben Hausfrauentipps >> 5 Flurreinigung >> 12 Veranstaltungen + Termine Wunschfilm am Meer >> 9 Filmfest für Kinder >> 11 Der Wald ruft Freiwillige im Einsatz Das ist Programm Warnemünder Woche WIRO-Bilanz für 2025 Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bleibt die WIRO wirtschaftlich stabil. Im vergangenen Jahr bewirtschaftete das Unternehmen 35.236 eigene Wohnungen – bei sehr niedrigem Leerstand. Die Mieten liegen mit durchschnittlich 6,72 Euro pro Quadratmeter weiterhin auf einem sozial verträglichen Niveau. Gleichzeitig investiert die WIRO in ihre Häuser, um Wohnqualität und Energieeffizienz zu sichern. Die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Ralf Zimlich. »Umso wichtiger ist es, verlässlich zu handeln und unseren Auftrag zu erfüllen: bezahlbaren Wohnraum für Rostock zu sichern.«

3 Liebe Leserinnen und Leser, jeder kann es sehen: Es wird gebaut rund um das Werftdreieck. Die Erschließung für das erste von fünf Baufeldern hat begonnen. Das neue WIRO-Wohnviertel bewegt viele Rostocker, täglich bekommen wir im KundenCenter Anrufe, werden mit Fragen gelöchert. Aktuell können wir so viel sagen: Die RSAG verlegt demnächst die Straßenbahngleise, die Versorgungsunternehmen sorgen für Medien und Leitungen, die Lübecker Straße wird umgebaut. Voraussichtlich ab August beginnt die WIRO mit der inneren Erschließung. Wann der Hochbau startet, ist ungewiss. Sobald alle Baugenehmigungen vorliegen, gehen auch diese Planungen in die finale Runde. Auf dem Areal zwischen S-Bahn-Trasse und Max-Eyth-Straße möchte die WIRO ein Parkhaus bauen, 166 Wohnungen und ein Bürogebäude. Auch wenn noch kein Datum feststeht: Interessierte Rostocker können sich schon jetzt für eine Wohnung registrieren lassen. Füllen Sie einen Wunschbogen auf www.WIRO.de/wunsch aus, mit dem Vermerk »Werftdreieck«. Dann hören Sie von uns, sobald die Vermietung startet. Übrigens: Wir im Team schauen genauso ungeduldig auf die Baustelle. Denn in dem neuen Bürohaus wird unser KundenCenter einziehen. Darauf freuen wir uns schon lange. Nicht nur Mietinteressenten nehmen Anteil an den Arbeiten rund ums Werftdreieck und die Lübecker Straße. Während der Erschließung gibt es Verkehrseinschränkungen für den ÖPNV und Straßenverkehr. Auf der Internetseite www.rostock.de/werftdreieck finden Sie alles Wichtige. Ihre Manuela Nimmich, Leiterin vom KundenCenter Reutershagen Online KundenCenter unter www.WIRO.de/online und als App. Die KundenCenter erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. KundenCenter Groß Klein (+Schmarl, Lichtenhagen, Warnemünde, Markgrafenheide, Diedrichshagen) grossklein@WIRO.de 0381 4567-3110 KundenCenter Lütten Klein luettenklein@WIRO.de 0381 4567-3210 KundenCenter Evershagen evershagen@WIRO.de 0381 4567-3810 KundenCenter Reutershagen (+Hansaviertel, KTV) reutershagen@WIRO.de 0381 4567-3310 KundenCenter Mitte (Stadtmitte, KTV, Südstadt, Biestow, Brinckmanshöhe) mitte@WIRO.de 0381 4567-3510 KundenCenter Toitenwinkel (+Dierkow) toitenwinkel@WIRO.de 0381 4567-3610 KundenCenter Haus- und Wohneigentum hausundwohneigentum@WIRO.de 0381 4567-3710 WIRO-Vermietung Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr. vermietung@WIRO.de 0381 4567-4567 Sozialberatung und Forderungsmanagement Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. forderungsmanagement@WIRO.de 0381 4567-3410 PIR Pflege in Rostock GmbH Ambulante Pflege & Tagespflege Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr info@pflegeinrostock.de 0381 4567-2910 FOTO: DOMUSIMAGES Editorial

WIE WERDE ICH DIE WIEDER LOS? AMEISEN sind extrem emsig und sie haben Bärenkräfte. Weil sie viel Energie brauchen, am besten in Form von Zucker, kommen sie ins Haus. Sobald eine Späherin Süßes findet, einen Klecks Marmelade oder ein Schälchen Zucker, legt sie eine Duftspur für die anderen – eine »Zuckerstraße« ist eröffnet. Zuckerentzug: Verschließen Sie alle süßen Lebensmittel in luftdichten Behältern. Krümel immer gleich wegwischen. Biomüll täglich entsorgen. Duftbarrieren: Wischen Sie den Weg der Ameisen gründlich mit Essigwasser, dann ist die Duftspur unterbrochen. Auch der Geruch von Zimt, Lavendel oder Zitrone stört den Orientierungssinn und lässt die Ameisen umkehren. Rabiat: Ein verbreiteter Rat lautet, Backpulver auf die Ameisenstraße zu streuen. Was nicht jeder weiß: Wenn die Ameisen das Pulver fressen, sterben sie qualvoll, sie platzen. Es geht auch sanfter. SILBERFISCHE sind harmlos. Sie fressen sogar eklige Hausstaubmilben weg. Problematisch wird’s bei starkem Befall, dann tun sie sich mitunter an Tapeten und Büchern gütlich. Silberfische lieben es warm und feucht, darum fühlen sie sich in Bad und Küche wohl. Lüften: Tägliches Stoßlüften senkt die Luftfeuchtigkeit. Dann wird’s ungemütlich für die Silberfische. Abfluss spülen: Silberfische ernähren sich von Haaren und Hautschuppen, in Abflüssen werden sie fündig. Wenn Mieter diese regelmäßig reinigen und mit heißem Wasser spülen, finden die Krabbler nix mehr. Hausmittel-Falle: Eine aufgeschnittene rohe Kartoffel zieht Silberfische magisch an, wegen der Stärke gilt sie als großer Leckerbissen. Morgens können Sie die Kartoffel mitsamt den Tieren darin im Biomüll entsorgen oder nach draußen schaffen. Warnsignal: Silberfische ernähren sich unter anderem von Schimmelpilzen. Ein massiver Befall kann auf ein Feuchtigkeitsproblem in der Wohnung hindeuten. FOTOS: ADOBESTOCK.COM · KI GENERIERT Keiner will sie, aber jeder hatte schon mal welche: Ameisen, Fruchtfliegen, Silberfische. Besonders im Sommer machen sich die Krabbeltierchen in Wohnungen breit. Da kreisen die Gedanken panisch um die eine Frage: Wie werde ich die schnell wieder los? Doktor Sören Möller, Biologe am Zoologischen Institut der Rostocker Universität, plädiert für etwas mehr Gelassenheit. »Viele Tierchen, die uns im Sommer vielleicht auch im Haus begegnen, sind keine ›Schädlinge‹, sondern Teil unserer normalen Umwelt.« Sie quartieren sich bei uns ein, weil sie Schutz oder Nahrung suchen. »Meistens sind sie völlig harmlos.« Er weiß, wie man sich unliebsame Insekten vom Hals hält, ohne gleich die Chemiekeule zu schwingen. Wohnen + Leben 4

MÜCKEN nerven immer, am meisten nachts. Ins Haus kommen sie übrigens nicht, weil das Licht sie anzieht. Das ist ein Irrtum, der sich hartnäckig hält. Mücken werden von Körperwärme und Atemluft angelockt. Auf Nummer sicher: Ein Fliegengitter am Fenster und an der Balkontür ist die einzige Methode, die zu 100 % wirkt. Geruchsempfindlich: Mücken mögen bestimmte Gerüche nicht. Tomatenpflanzen, Lavendel oder Duftgeranien auf dem Balkon schrecken sie ab, ätherische Öle auf einem Tuch ebenso. Auch eine halbe Zitrone, gespickt mit Nelken, auf dem Nachttisch soll helfen. Kein Brutplatz: Mücken legen ihre Eier im stehenden Wasser ab. Leeren Sie Topf-Untersetzer nach dem Gießen. Blumenwasser alle zwei Tage wechseln LEBENSMITTELMOTTEN bemerkt man zuerst an ihren Hinterlassenschaften: an den feinen Gespinsten in Mehl, Müsli oder Nüssen. Dann lauern wahrscheinlich schon hunderte Larven im Vorratsschrank. Die sind die schlimmsten Übeltäter: Sie nagen sich mit ihrem kräftigen Kauwerkzeug sogar durch Plastiktüten. In die Box: Lagern Sie Vorräte konsequent in fest verschließbaren Behältern. Optimal sind Schraubgläser oder Boxen mit einer echten Gummidichtung. Lorbeerblätter, oder genauer den Geruch, mögen Motten nicht. Legen Sie zur Vorbeugung ein paar Blätter in den Vorratsschrank. Befall? Dann hilft nur: alles entsorgen. Auch offene Packungen in der Nähe, Kräuter inklusive. Ungeöffnete Mehl- oder Müslitüten genau inspizieren. Wischen Sie die Schränke mit heißem Essigwasser aus. Wichtig: Föhnen Sie die Fugen und die kleinen Löcher in den Regalböden auf der heißesten Stufe aus, denn dort werden oft die Eier abgelegt. Empfindliches Obst: lagert man im Sommer am besten unter einer engmaschigen Abdeckhaube oder im Kühlschrank. Bei kalten Temperaturen schlüpfen nämlich keine Larven. Biomüll: Fruchtfliegen lieben alles, was gärt und leicht faulig ist. Darum bewahren Sie Biomüll mit Deckel auf. Täglich leeren und Eimer auswischen. Falle Marke Eigenbau: Ein Schälchen mit etwas Essig, einem Schluck Saft und einem Spritzer Spüli, aufgestellt neben dem Obstkorb, wirkt garantiert. FRUCHTFLIEGEN haben jetzt Hochsaison. Was die winzigen Fliegen besonders lästig macht: Sie sind Fortpflanzungsweltmeister. Ein Weibchen legt bis zu 500 Eier. Deshalb kommt es uns so vor, als würde aus einer einzigen Fliege über Nacht ein ganzer Schwarm. Vorbeugen: Oft schleppt man die Eier unbemerkt mit dem Supermarkt-Obst zu Hause ein. Darum: Festes Obst gleich unter fließendem Wasser abspülen. Auch ein kurzes Essig-Bad löst die Eier von der Schale. Wohnen + Leben 5

DER WALD RUFT onathan Schleißing lässt einen Balken neben dem Anhänger fallen und verschnauft kurz. Der Forstwissenschaftler und Naturpädagoge wird sich gleich zum dritten Mal durchs Hütelmoor schlagen, auf einem alten, mannshoch überwucherten Plattenweg, mindestens einen halben Kilometer geradeaus. Dort hat ein Mitstreiter gestern einen morschen Hochstand in seine Einzelteile zersägt. Die Freiwilligen schaffen J das olle Holz heute Vormittag aus dem Moor. Ein echter Knochenjob, für den das Rostocker Forstamt weder Zeit noch Personal hat. »Hier kommen wir ins Spiel«, erklärt Schleißing, er ist fest beim Bergwaldprojekt angestellt und leitet den Einsatz an der Ostsee. »Wir unterstützen Forstämter vor allem dort, wo Handarbeit gefragt ist.« 1993 wurde der Verein Bergwaldprojekt gegründet, um Ökosysteme zu schützen, zu erhalten und zu pflegen. An etwa 100 Standorten – Wälder, Moore, Biotope – zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern organisiert der Verein Einsätze mit Freiwilligen. Seit 2013 auch in der Rostocker Heide. Eine Woche lang packen die Teilnehmer tatkräftig an – für den Naturschutz. Seitdem haben sie zigtausende Eichensetzlinge in die Erde gebracht, das Moor wieder vernässt, alte Weidezäune rückgebaut, Müll am Naturstrand gesammelt und Heideflächen freigeschnitten. Heute früh, gleich nach dem Frühstück, haben sie schon säckeweise jahrzehntealte Plastikfolie aus dem Waldboden geborgen. Später, sobald der alte Hochstand restlos beräumt ist, wollen sie einen alten Wildschutzzaun zurückbauen. In den vergangenen Tagen haben sie eine Fläche Regen, Modder, Zecken: Die Arbeit im Moor ist kein Kindergeburtstag. Ruhe, vielleicht Pilze, gesunde Waldluft – das suchen die meisten Menschen in der Rostocker Heide. Nicht so Amelie. Mit gesenktem Kopf stapft sie durch dichtes Schilf, Regen und Modder. Unterm Arm trägt sie zwei schwere Holzbretter. Die 28-jährige Geografiestudentin lässt sich auch nicht von den Zecken im Gras beirren. Für eine Woche hat sie den Hörsaal in Leipzig gegen den Wald in Markgrafenheide getauscht. Sie schläft im Zelt und schuftet den ganzen Tag gemeinsam mit 17 anderen Freiwilligen aus ganz Deutschland – und dem Verein Bergwaldprojekt. 6 Wohnen + Leben

auf der Reminschen Wiese von Hand gemäht, um seltenen Orchideen Licht und Luft zu verschaffen. Und mit Schubkarren und Spaten einen alten Entwässerungsgraben im Moor verfüllt. Der stammt genau wie der Hochsitz noch aus DDR-Zeiten, als das Hütelmoor landwirtschaftlich genutzt und dafür trockengelegt wurde. »Moore speichern Unmengen an Kohlenstoff. Sobald sie trocken gelegt werden, entweicht dieser als Treibhausgas Kohlenstoffdioxid«, erklärt Jonathan Schleißing. »Wenn wir Moore wieder vernässen, können diese Emissionen sofort gestoppt werden.« Mit Urlaub hat so eine Bergwald-Woche nichts zu tun. Trotzdem sind Sabine und Norbert, vom Niederrhein und beide um die 60, schon das siebte Jahr bei einem Projekt dabei. In der Rostocker Heide sind sie das zweite Mal. »In erster Linie machen wir das aus ökologischer Überzeugung, wir wollen dem Klimawandel etwas entgegensetzen und sind gern draußen.« Aber auch, um neuen Menschen zu begegnen, und etwas dazuzulernen. Erst heute konnten sie im Hütelmoor den seltenen Gesängen von Rohrdommel und Gelbspötter lauschen – zwei Vogelarten, die erst durch die Wiedervernässung zurückgekehrt sind. Wolle kommt aus der Nähe von Augsburg und ist seit 2013 bei jedem Einsatz an der Ostsee dabei. »Ich bin in Bayern im Einklang mit der Natur aufgewachsen und habe mein Herz an die Rostocker Heide verloren.« Nebenbei ist er ein großer Plattdeutsch-Freund, erzählt der 72-Jährige schmunzelnd. »Wir sind sehr froh über die Unterstützung«, erklärt Revierförster Christoph Willert, zuständig für Hinrichshagen. Das Stadtforstamt überträgt dem Bergwaldprojekt Spezialaufgaben, die es selbst nicht leisten kann. Gerade bei der Renaturierung der Moore haben die Rostocker dem Verein viel zu verdanken. »Um die Moore wieder zu vernässen, sind viele Handgriffe nötig und das Bergwaldprojekt hat in dem Bereich eine Menge Erfahrung.« Die Freiwilligen arbeiten für Kost und einfache Logis in der Forstbaumschule Hinrichshagen. Die Einsätze werden von den Forstämtern, die sie engagieren, und über Spenden finanziert. BERGWALDPROJEKT E.V. IN ZAHLEN Rund 50.000 Freiwillige waren in Deutschland bisher im Einsatz. Mehr als 6 Millionen Bäume wurden gepflanzt. Rund 20.000 Kilometer nicht mehr genutzte Wildschutzzäune wurden demontiert. 172 Projektwochen sind für 2026 an 95 verschiedenen Standorten für mehr als 5.000 Freiwillige organisiert. Mehr Infos und Termine: www.bergwaldprojekt.de FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL · BERGWALDPROJEKT Neben dem Hütelmoor steckt noch Plastikfolie im Waldboden, aus Zeiten der Torfnutzung. Die Freiwilligen haben säckeweise Plastik entsorgt. Rechts: Jonathan Schleißing schleppt alte Bretter aus dem Moor. 7 Wohnen + Leben

WIRO-Sporttag Die Seawolves bringen einen Basketballkorb mit, die Volleyballer vom SV Warnemünde ein Netz. Die Hansa-Spieler stellen ein Fußballtor auf und bei den Baltic Blue Stars kann man den Football ins Ziel bringen. Am 8. Juli präsentieren sich befreundete Athleten aus zwölf Vereinen, denen die WIRO als Partner zur Seite steht, auf dem Warnemünder Leuchtturmvorplatz. Sie beantworten auf der Bühne Fragen und bauen nebenan Stationen zum Mitmachen auf. Im Anschluss an den Sporttag verlost die WIRO ein Opti-Segelboot unter Rostocker Segelvereinen und unterstützt damit die Nachwuchsarbeit. WIRO-Sporttag | 8. Juli ab 14 Uhr | Leuchtturmvorplatz Sing mit! Am 11. Juli laden die WIRO und Rosi zum gemeinsamen Singen auf die Mittelmole ein. Die Rosi-Band kümmert sich um die musikalische Begleitung und die Auswahl der Titel. Texte muss vorher keiner lernen, die laufen in großen Lettern über die Leinwand auf der Bühne. Rostock singt auf der Warnemünder Woche | 11. Juli um 18 Uhr Mittelmole, WIRO-Ausguck www.WIRO.de/rosi Was bedeutet das Segeln in Deinem Leben? »Der Regattasport war immer wichtig. Ich bin als Kind im Opti und 420er gesegelt, später Pirat und Europe, bis hin zur Mumm 36, eine schnelle Rennyacht. ›Rund Bornholm‹ war bisher ein unerfüllter kleiner Traum, weil ich während der Warnemünder Woche nie Urlaub hatte. In diesem Jahr klappt es, ich habe mich auf einer der beiden Speedsailing-Yachten eingebucht.« Wie kann man sich als Landratte so eine Regatta vorstellen? »,Rund Bornholm’ ist eine Offshore-Langstreckenregatta über 270 Seemeilen, also rund 500 Kilometer, von Warnemünde über die Ostsee um die dänische Insel Bornholm und wieder zurück. Das Teilnehmerfeld ist divers, es starten Renn- neben kleinen Fahrtenseglern. Letztere brauchen bei wenig Wind schonmal bis zu fünf Tage für den Kurs. Eine Rennyacht ist maximal zwei Tage unterwegs. Der Rekord lag bei 24 Stunden und 55 Minuten.« Tagelang keinen festen Boden unter den Füßen und so wenige Quadratmeter – wie ist das? »Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man seefest ist. Bisher hatte ich Glück, aber kein Segler ist vor Seekrankheit gefeit. Das Leben ist spartanisch, die Verpflegung sehr einfach. Geschlafen wird wenig, maximal drei, vier Stunden am Stück und im Wechsel.« Gab es schon mal heikle Situationen? »Auf der offenen Ostsee kann das Wetter plötzlich umschlagen, davor muss man stets Respekt haben. 2012 ist eine Yacht nordöstlich von Bornholm gesunken. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Auch Mast- und Ruderbrüche sind schon vorgekommen.« FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL Warnemünder Woche Mast- und Schotbruch! Als Hafenmanagerin der drei WIRO-Schwimmsteganlagen hat Anke Anderssohn täglich mit Booten zu tun. Auch privat dreht sich ihr Leben ums schnelle Segeln. Anke Anderssohn und ihr Lieblingselement: das Wasser. FOTO: PRIVAT Veranstaltungen + Termine 8

Sonne, eine sanfte Brise, ansonsten Ruhe und die blaue Ostsee voraus – so geht Schönwettersegeln. Ein Segeltag von Gustaf Schimanski sieht oft anders aus: Auch wenn es »hackt« und die Wellen höher sind als er, kämpft er verbissen um jeden Meter, versucht die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Gustaf ist zwölf Jahre alt und hat sich als einer von nur fünf deutschen Opti-Seglern für die Weltmeisterschaft in Marokko qualifiziert. Gustaf war sechs Jahre alt, als er bei seinem Verein RSC 92 im Stadthafen das erste Mal in einen Opti stieg. Der Name Schimanski verpflichtet in Rostock fast dazu: Gustafs Opa ist ein erfolgreicher Segeltrainer. Sein Vater Tim hat in seiner Jugend eine eigene Segelkarriere hingelegt – genau wie Mama Laura – und arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich als Trainer beim Verein. Auch Gustafs Brüder Emil und Konrad segeln. Schon als Knirps hat Gustaf gelernt, sein Segel aufzubauen. Er kann gegen den Wind kreuzen und sehen, wann er dreht. Er kennt einen Haufen Wettfahrtregeln und verliert auch bei Flaute nicht die Geduld. »Auf dem Wasser kriege ich den Kopf frei und denke nicht an die nächste Klassenarbeit.« Auch wenn ein Opti gerade mal 2,36 Meter misst und vorne keine Spitze hat, stellt die lütte Segeljolle die größte Bootsklasse der Welt. Fast alle Profisegler haben im Opti angefangen. Mit spätestens 15 Jahren endet die Karriere im Opti. Was danach kommt? »Auf jeden Fall ein Zweimannboot, 29er oder 420er.« Aber jetzt hat Gustaf erst mal die WM im Kopf. Er hofft auf Leicht- oder Mittelwind. »Für viel Wind bin ich zu leicht, da sind die Größeren im Vorteil.« Aktuell ist Gustaf mit dem deutschen Team schon in der Hafenstadt Tanger, gesegelt wird auf der Straße von Gibraltar. Die WM hat vor wenigen Tagen begonnen. Gustaf wird unter den rund 250 Seglern einer der jüngsten sein. Wenn er am 28. Juni zurückkehrt, so wünscht er sich, hoffentlich mit einer Platzierung in der ersten Hälfte. Wunschfilm am Meer An drei Abenden spendiert die WIRO ihren Mietern kostenlose Kinovorstellungen auf der Mittelmole. Über das Programm haben die Mieter abgestimmt. Die Sieger: »Dirty Dancing«, »Greatest Showman« und »Mufasa – Der König der Löwen«. Unser Tipp: Sommergetränk, Decke und Picknick mitbringen. Film ab! Am 10. + 11. + 12. Juli 20 Uhr auf der Mittelmole am WIRO-Ausguck | Einlass ab 19 Uhr Programm unter www.wiro.de/wunschfilm Der Kämpfer Gustaf versteht mit seinen zwölf Jahren schon eine Menge vom Segeln. FOTOS: JAN ZUCH Das ganze Programm unter www.warnemuender- woche.com Veranstaltungen + Termine 9

Dolce Vita, das sind Pasta e Vino, vielleicht noch ein Gläschen Limoncello. Wer es in diesem Sommer nicht an die Riviera schafft, kann sich das ItalienGefühl nach Hause holen: In ihrem kleinen Feinkostgeschäft in der Langen Straße 36 verkauft Sonila Maci die Klassiker der mediterranen Küche. BioPesto und Pasta, Biscotti und Grissini, Olivenöl und Balsamico, Prosecco und Grappa – alles hergestellt in italienischen Manufakturen. Ihre Liebe zu Sizilien hat die neue WIRO-Gewerbemieterin auf die Geschäftsidee gebracht. »Aus unserem Urlaub haben wir immer Kleinigkeiten mitgebracht, die man hier nicht kaufen kann.« Ihr Favorit sind die fruchtigen Brotaufstriche mit Orange, Zitrone, Aprikose. »Und mein Mann schwört beim Kochen auf italienisches Meersalz, das haben wir in vielen Gewürzmischungen.«. Auch ein paar ausgefallene Spezialitäten hat sie im Angebot: Zum Beispiel getrocknete Fischeier und Fisch-Sugo für schnelle Pastasoßen, Balsamico aus Modena mit Feigennote. Italien für zu Hause Sonila Maci stellt auch Feinkost-Geschenkkörbe zusammen. Sapori d’Italia Lange Straße 36 Mo bis Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 16 Uhr FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL · WIRO Gefühlt leben viele ältere Menschen ewig in ihrer Wohnung, junge Menschen hält es kaum ein paar Jahre am selben Ort. Ist der Eindruck richtig? »Tatsächlich ist die Wohnungstreue auch eine Generationenfrage. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: In jungen Jahren ist das Leben in Bewegung. Man zieht in die erste eigene, kleine Bude, gründet später eine Familie, verändert sich beruflich – und zieht jedes Mal in eine Wohnung, die besser passt. Früher zu DDR-Zeiten war das anders, da waren die Menschen froh, dass sie überhaupt eine Wohnung hatten. Familien sind einfach zusammengerückt, wenn Kinder kamen. Im Durchschnitt leben WIRO-Mieter knapp 13 Jahre in ihrer Wohnung.« »So sagen wir Danke« In welchen Stadtteilen existieren die ältesten Mietverträge? »In Lütten Klein und in der Südstadt, gebaut in den 60er-Jahren, leben einige Erstbezugsmieter. Auch im – noch älteren – Reutershagen und in der Innenstadt gibt es Verträge aus den Entstehungsjahren. Aber teilweise haben Kinder die Mietverhältnisse von ihren Eltern übernommen, es handelt sich also nicht immer um Erstmieter. Den ältesten Mietvertrag haben wir in Warnemünde, der läuft seit 81 Jahren.« Die Mieter in Reutershagen sind besonders treu. 15 Jahre wohnen sie im Schnitt in ihrer Wohnung. Drei Fragen an Torsten Kolodzeike, Teilbereichsleiter Operatives Management, über lange und kurze Mietverträge: FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL · FREEPIK.COM Gewerberaum gesucht? www.WIRO.de/Gewerbe Wissenswertes 10

Jedes Jahr lädt die WIRO ihre treusten Mieter zu einem Fest ein. Alle mit einem 30 Jahre alten Mietvertrag, und dann in 5-Jahres- Schritten, bekommen für Anfang Juli eine Einladung für einen bunten Tag im Zoo. Warum? »So sagen wir Danke. Wir freuen uns über verlässliche Partnerschaften und über Mieter, die sich mit ihrer Nachbarschaft und ihrem Umfeld identifizieren. Das ist die Voraussetzung für lebendige, homogene Quartiere. Die WIRO hat auch einen wirtschaftlichen Vorteil, da ein Mieterwechsel immer mit Aufwand und Kosten verbunden ist.« Beim Zoo-Fest für Mietjubilare haben im vergangenen Jahr die Klaashahns gesungen. Für den 11. Juli um 14 Uhr verlosen wir 25 mal 4 Freikarten für den Schweizer Film »Plitsch Platsch Forever!«. Darum geht`s: Als das örtliche Freibad aus Spargründen geschlossen wird, wandert Pollys Familie, die dort ein Café betreibt, aus. Ihre beste Freundin Pola kann das nicht akzeptieren und will die Badeanstalt retten, damit Polly zurückkehrt. Je länger sie kämpft, desto mehr merkt sie, dass Polly nicht zurückkommen wird. Der Film erzählt auf warmherzige Weise von Freundschaft, Loslassen und dem Mut, für eine größere Sache einzustehen. Internationale Filmperlen für Kinder stehen demnächst wieder im li.wu.-Programm. Zum vierten Mal kooperiert das Rostocker Programmkino mit dem großen Filmfestival »Schlingel« aus Chemnitz, das li.wu. darf beim Rostocker Ableger »Ostsee Schlingel« einige Beiträge zeigen. Die WIRO beteiligt sich an den Kosten. Sechs Filme sind beim kleinen Kinderfestival in Rostock zu sehen, für jede Altersstufe ist etwas dabei. Weil die Filme nicht synchronisiert wurden, laufen sie teilweise im Original mit deutschen Untertiteln oder werden sogar live im Saal synchronisiert. Sport frei! Wie neu: Die WIRO hat ihre beiden Kunstrasenplätze im Kranichweg in Evershagen und in der Ratzeburger Straße in Lichtenhagen herrichten lassen. Die Fußballplätze waren zuletzt gesperrt, vor wenigen Tagen konnten Schulklassen und Freizeitsportler sie wieder in Beschlag nehmen. Nicht nur der Kunstrasen, auch die Sprint- und Laufstrecken wurden ausgebessert und neu markiert, die Kugelstoß- und Weitsprunganlagen erneuert. FOTO: SASCHA SCHWARZER Teilnahmebedingungen: Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www.WIRO.de/Schlingel am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Gewinnern werden die Tickets per Post zugeschickt. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 28.6.2026 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des Lichtspieltheater Wundervoll (liwu). Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/Schlingel. »Ostsee Schlingel« | 6. bis 12. Juli an Werktagen für Schulklassen, am Wochenende für Familien Programm und Tickets unter www.liwu.de. An der Verlosung können Sie nur online teilnehmen unter www.WIRO.de/Schlingel. WIRO verlost Kinokarten Filmfest für Kinder Veranstaltungen + Termine 11

Schön, wenn das Treppenhaus picobello aussieht. Das geht nicht von allein: Einmal pro Woche machen fleißige Putzfeen klar Schiff in allen WIROFluren. Die Älteren kennen es noch anders: Früher hatte in vielen Häusern reihum jeder Bewohner mal Flurdienst, musste selber fegen und schrubben. »Das ist heute die Ausnahme«, erklärt Torsten Kolodzeike, beim Wohnungsunternehmen Teilbereichsleiter für Operatives Management. Seit Profis die Arbeit erledigen, kostet es für Mieter zwar ein paar Euro extra, denn die Reinigung wird mit den Betriebskosten umgelegt. Aber die meisten sind froh, sagt er: »Das spart Zeit und das Ergebnis ist besser.« Die WIRO hat externe Dienstleister verpflichtet – und setzt seit fünf Jahren auf die eigene Reinigungstochter. Die SIR-Gebäudereinigung putzt mittlerweile den halben WIRO-Bestand, rund 1.300 Objekte in allen Stadtteilen. In der SIR-Schaltstelle in der Langen Straße stellt Leiter Philipp Beier Dienstpläne und Touren für die 52 Kollegen zusammen. Nebenbei waschen moderne Hochleistungsmaschinen täglich Hunderte Wischbezüge. Die SIR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter müssen keine schweren Wassereimer schleppen: Die Möppis werden vor Arbeitsbeginn in Wasser und umweltfreundlichem Reinigungsmittel getränkt. Die SIR-Mitarbeiter wienern allein oder im Zweierteam, jeder hat feste Objekte. »Seit die Reinigung in unserer Hand liegt und wir mehr Einfluss auf die Qualität haben, sind die Mieter zufriedener«, erklärt Philipp Beier. Der Leistungskatalog ist fest definiert: Fegen und Wischen, Handläufe, Sockelleisten, Treppengeländer, Lichtschalter und Fensterbretter entstauben. Einmal im Monat werden Kellerflure und Gemeinschaftsräume geputzt. Viele weitere Infos rund ums Wohnen auf www.WIRO.de/Lexikon MIETERLEXIKON – Flurreinigung Umsonst zu den Griffins Teilnahmebedingungen Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www. WIRO.de/football am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Gewinnern werden die Tickets per Post zugeschickt. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 5. 7. 2026 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des Vereins Rostock Griffins e.V. Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/football Holger Kießling von der SIR hält WIRO-Flure in der Langen Straße in Schuss. Die WIRO und die Griffins laden zum Spieltag ein: Für die Partie gegen die Elmshorn Fighting Pirates am 25. Juli verlost die WIRO 50 mal 2 Freikarten. Alle Fans des American Football können unter www.WIRO.de/football ihr Glück versuchen. Die Verlosungsseite ist bis zum 5. Juli online. Wer? Rostock Griffins gegen Elmshorn Fighting Pirates Wann? 25. Juli um 16 Uhr (WIRO- Promo-Stand öffnet 14:30 Uhr) Wo? Leichtathletik-Stadion in der Kopernikusstraße FOTO: ANNI.FOCUS FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL 50 mal 2 Freikarten 12 Wohnen + Leben

Sie können auch im Internet buchen: www.joost.de/reiseklub Den ausgefüllten Coupon bitte bis zum 4. Juli an: Joost’s Ostsee-Express, Schulstraße 24, 18211 Rethwisch, Telefon 038203 86111 oder info@joost.de Alle Fahrten werden von »Joost’s Ostsee-Express« im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Verträge kommen direkt zwischen den Teilnehmern und dem Busunternehmen zustande. Schloss Basedow Wasserschloss Ulrichshusen »Mecklenburger Schlösser-Tour« am 5. und 6. August | 111 € 7:10 Uhr Warnemünde, Haltestelle Werft 7:15 Uhr Lichtenhagen, Haltestelle Güstrower Straße 7:25 Uhr Warnowallee, Haltestelle Osloer Straße 7:30 Uhr Evershagen, Haltestelle Ehm-Welk-Straße 7:40 Uhr Reutershagen Markt 8:00 Uhr Südstadt, Haltestelle Stadthalle Reiseklub Schlössertour Einmal wie Königs fühlen: Im August dürfen WIRO-Mieter mit dem Reiseklub einen Blick in hochherrschaftliche Anwesen werfen. Vier Mecklenburger Schlösser liegen auf der Reiseroute. Schloss Basedow 5. August 6. August | Preis: 111 Euro Vorname: Nachname: Straße PLZ Telefon Hiermit bestelle ich verbindlich Busplätze Mein Einstieg/Bushaltestelle Ort/Datum Unterschrift Anmeldung »Mecklenburger Schlösser-Tour« Erste Station: die Wasserburg Liepen in der Mecklenburger Schweiz. Das Adelsgeschlecht von Hahn hat seinen Herrschaftssitz im 14. Jahrhundert errichtet und bewirtschaftet ihn seit ein paar Jahren wieder im Familienbesitz. Die Gräfin persönlich wird die WIRO-Mieter über die Wasserburg führen, Historisches und Kurzweiliges berichten. Auch ein Gläschen Bitterlikör »Alte Pomeranze« aus eigener Produktion wird gereicht. Nach einer deftigen Suppe zum Mittag können die Rostocker noch durch den Park streifen und den Hofladen erkunden. Danach geht es weiter zum Schloss Basedow am Malchiner See. Nach einem Rundgang durch den Ort lauscht die Reisegruppe in der alten Dorfkirche einem kleinen Konzert auf der ältesten bespielbaren Barockorgel Mecklenburgs. Es folgt ein kurzer Stopp am Schloss Vollratsruhe . Das Wasserschloss in Ulrichshusen, mit Führung, rundet die Schlössertour ab. Im Restaurant Burggraben werden vor der Heimreise Kaffee und Kuchen serviert. FOTOS: ADOBESTOCK.COM Veranstaltungen + Termine 13

Lesen ist großartig – nur was? Für alle WIROMieter, die Inspiration suchen, präsentiert der Rostocker Buchblogger Stefan Härtel jeden Monat ein aktuelles Buch. Sein Buch-Tipp im Juni: Der Roman »Little Hollywood« von Inga Hanka. Leonie hat gerade ihr Abitur geschafft. Der letzte Sommer vor dem sogenannten Rest des Lebens beginnt. Es ist das Jahr 1999 und damit endet nicht nur die Schulzeit, sondern ein ganzes Jahrtausend; nicht mehr lange und die Zukunft beginnt. Familiär muss Leonie einige Probleme stemmen; zum Ausgleich flüchtet sie in die Welt der Filme, die sie sich in einer Videothek ausleiht. Dort arbeitet Jo, ein Klassenkamerad, der mit seiner wilden, unangepassten Art sehr faszinierend auf Leonie wirkt. »Little Hollywood« ist eine berührende Coming-of-age-Geschichte und ein nostalgischer Blick auf eine Zeit, die noch nicht lange her, aber dennoch vergangen ist. Booksters Buchtipp FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Wer mehr wissen will: Eine ausführliche Besprechung zu »Little Hollywood« gibt es auf www.WIRO.de/ magazin Wenn Kinder mit ernster Miene ihre Kuscheltiere auf kleinen Tragen durchchecken lassen, dann ist das Teddybärkrankenhaus wieder im Einsatz – ein deutschlandweit etabliertes Projekt, das es seit über 20 Jahren auch an der Unimedizin Rostock gibt. Kindern soll hier spielerisch die Angst vor medizinischen Untersuchungen genommen werden, erklärt der ärztliche Projektleiter Doktor Gernot Rücker. Organisiert wird die jährlich stattfindende Aktion mithilfe von Studentinnen und Studenten der Human- und Zahnmedizin, die in einer Woche mehrere Hundert Kinder empfangen. Vom Check-in über die Untersuchung bis hin zur Behandlung durchlaufen die lütten Gäste dieselben Stationen wie in einer echten Klinik – nur eben mit ihren Kuscheltieren. So lernen sie medizinische Geräte kennen, dürfen selbst Verbände anlegen und erleben, wie freund- lich und transparent Medizin sein kann. Die Vorbereitungen für die Aktionswoche im Teddybärkrankenhaus starten immer schon ein halbes Jahr vorher, erklärt Studentin Clara Vogt. Kleine Medizintütchen mit Smarties werden gebastelt, Röntgenbilder der Kuscheltiere erstellt und Krankenkassenkarten ausgeschnitten. Das Teddybärkrankenhaus an der Rostocker Unimedizin wird durch Spenden finanziert. TEXT: GOLO SCHMIEDT Inga Hanka, »Little Hollywood«, Hardcover, Ecco Verlag 2026, 352 Seiten, 24 Euro ++++ Wer mehr über den Betrieb im Teddybärkrankenhaus erfahren will: Hier geht´s zur neusten Folge der Rostocker Vereinsgeschichten: www.WIRO.de/youtube ++++ Teddy muss ins Krankenhaus FOTO: JAN ZUCH 14 Veranstaltungen + Termine

Lösungswort: 15 Sommerpause in der Schwimmhalle Fürs jährliche Großreinemachen geht die WIRO-Schwimmhalle in Gehlsdorf vom 13. Juli bis 16. August in die Sommerpause. www.WIRO.de/Schwimmen 80 Jahre Volkssolidarität: 27. Juni, ab 13 Uhr auf dem Markt Reutershagen Groß Klein: 27. Juni, 14 – 18 Uhr rund ums Börgerhus im Gerüstbauerring Nieger Ümgang & Maskottchenparade, Auftakt zur Warnemünder Woche: 4. Juli ab 10 Uhr, Start in der Seestraße Evershagen: 9. Juli, 14 – 18 Uhr auf dem Schulcampus Evershagen Wo Rostock feiert Bis Ende August stellt das Rostocker Theater in der historischen Werfthalle am Stadthafen wieder einen kulturvollen Sommer auf die Beine, mit Schauspiel, Musicals und Konzerten. Spielplan & Tickets: www.volkstheater-rostock.de Volkstheatersommer in der Halle 207 Veranstaltungen + Termine

Rätselauflösung FOTOS: ADOBESTOCK.COM · DANNY GOHLKE www.WIRO.de/Magazin Holen Sie sich die »WIRO aktuell« direkt auf den Bildschirm – immer aktuell und sofort verfügbar. Lust auf weniger Papier im Briefkasten? Das gedruckte Magazin können Sie bei Ihrem Wohnungsverwalter abbestellen – und hier bequem digital weiterlesen! www.WIRO.de/Newsletter Alle vier Wochen direkt in Ihrem E-MailPostfach: Unser kostenloser Newsletter ist die perfekte Ergänzung zum gedruckten Mieter-Magazin. Neugierig? Einfach anmelden und immer bestens informiert bleiben! Selbstbestimmte Wohngemeinschaft in Lütten Klein Tag der offenen Tür am 2.Juli von 14 bis 16 Uhr in der Warnowallee 23a in Lütten Klein Zwei neue Wohngemeinschaften in der Warnowallee 23a bieten Raum für ein selbstbestimmtes Leben mit ambulanter Unterstützung. barrierefreie Einzel- oder Doppelapartments mit eigenem Bad großer Gemeinschaftsbereich Hilfe bei Einkäufen, Kochen, Wäsche Ambulante Pflegeleistungen nach freier Wahl Mehr Infos: 0381 4567-4567 warnowallee@WIRO.de www.WIRO.de/Gemeinschaft

RkJQdWJsaXNoZXIy NTI3Ng==