#ZuhauseInRostock aktuell Das Magazin der Wohnfühlgesellschaft 09 26 Neues vom Werftdreieck, Stadtführer und Wunschfilm Darf ich bitten?
Zukunft So läuft´s bei den WIRO-Azubis Unterwegs Stadtführer verraten Geheimtipps Impressum Herausgeber: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, Leitung: Carsten Klehn (v.i.S.d.P.), Redaktion: Dörthe Hückel-Krause, Tel. 0381 4567-2323, redaktion@WIRO.de, Satz: WERK3 Werbeagentur, Titelfoto: Mathias Rövenstahl, Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Auflage: 34.755 Exemplare Wissenswertes Jobfactory › 4 Auszug › 11 Wohnen + Leben Quartiershausmeister › 5 Bachtage › 13 Veranstaltungen + Termine Wunschfilm › 14 Eislaufen › 16 Neues Quartier Viel los auf dem Werftdreieck Frauen am Ball HANSA- Spielerinnen im Gespräch Inhalt 6 8 4 7 Dierkow ist schöner: Die RGS hat die Grünflächen in der Gutenbergstraße umgestaltet. Seit diesem Sommer können die Rostocker den neuen öffentlichen Grillplatz nutzen. Mehr Sitzgelegenheiten wurden geschaffen, ebenso ein Spazierweg. Bäume und mehr als 100 Sträucher wurden gepflanzt. FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL 2
Liebe Leserinnen und Leser, manchmal braucht es einen langen Atem. Das gilt für große Bauprojekte ganz besonders. Seit Jahren sind meine Kollegen und ich mit dem neuen Quartier auf dem Werftdreieck beschäftigt. Vor dem Hochbau heißt es: Untersuchungen, Konzepte für Verkehr, Versorgung und Mobilität, Baupläne, Genehmigungen – das zieht sich. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt endlich auch sichtbar losgeht. Die Fläche für den ersten Bauabschnitt wird gerade umgepflügt, damit alle Versorgungsleitungen verlegt und die ersten Straßen gebaut werden können. Wie es weitergeht, lesen Sie auf Seite 6. Aufbruchstimmung herrscht auch bei unseren neuen Azubis. Seit der Gründung bildet das Wohnungsunternehmen jedes Jahr aus. Warum die jungen Menschen bei der WIRO mehr lernen als im Lehrplan steht, erklärt meine Kollegin Andrea Blumenthal auf Seite 4. Ans Herz legen möchte ich Ihnen die Fragen und Antworten auf Seite 7. Zwei Spielerinnen des F.C. Hansa nehmen Klischees über Frauenfußball aufs Korn. Als Fußballfan und Vater einer fußballverrückten Tochter sind mir solche Vorurteile fremd. Ich freue mich, dass die WIRO als starker Partner weiter fest an der Seite der Damen-Mannschaften steht. Vielleicht sehen wir uns im Stadion! Ihr Hannes Wilcke Mitarbeiter Projekt- und Grundstücksmanagement Online KundenCenter unter www.WIRO.de/online und als App. Die KundenCenter erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. KundenCenter Groß Klein (+Schmarl, Lichtenhagen, Warnemünde, Markgrafenheide, Diedrichshagen) grossklein@WIRO.de 0381 4567-3110 KundenCenter Lütten Klein luettenklein@WIRO.de 0381 4567-3210 KundenCenter Evershagen evershagen@WIRO.de 0381 4567-3810 KundenCenter Reutershagen (+Hansaviertel, KTV) reutershagen@WIRO.de 0381 4567-3310 KundenCenter Mitte (Stadtmitte, KTV, Südstadt, Biestow, Brinckmanshöhe) mitte@WIRO.de 0381 4567-3510 KundenCenter Toitenwinkel (+Dierkow) toitenwinkel@WIRO.de 0381 4567-3610 KundenCenter Haus- und Wohneigentum hausundwohneigentum@WIRO.de 0381 4567-3710 WIRO-Vermietung Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr. vermietung@WIRO.de 0381 4567-4567 Sozialberatung und Forderungsmanagement Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. forderungsmanagement@WIRO.de 0381 4567-3410 PIR Pflege in Rostock GmbH Ambulante Pflege & Tagespflege Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr info@pflegeinrostock.de 0381 4567-2910 FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL 3 Editorial
Andrea Blumenthal begleitet die jüngsten WIRO-Kollegen mit Herz und Fachkompetenz. 1. August 1996, KundenCenter Evershagen. Andrea Blumenthal erinnert sich gut an ihren ersten Ausbildungstag. Die letzten Betriebskostenabrechnungen waren gerade durch und die junge Azubine sollte Unterlagen – die Stapel reichten bis unter die Decke – in die Mietakten sortieren. »Da habe ich kurz meine Berufswahl in Frage gestellt«, erinnert sie sich lachend. Die Zweifel sind verflogen, 30 Jahre später ist Andrea Blumenthal immer noch bei der WIRO, heute als Azubi-Beauftragte im Team Personal. Sie führt Bewerbungsgespräche, baut die Einsatzpläne zusammen und ist Ansprechpartnerin für die 27 WIRO-Auszubildenden, für künftige Immobilienkaufleute, Elektroniker und Anlagenmechaniker. Die Zeiten, als Azubis sich an der Ablage bewähren mussten, sind vorbei – auch weil Akten heute fast nur noch digital existieren. »Unsere Auszubildenden haben vom ersten Tag an Verantwortung.« Zum Beispiel bei den »WIRO-Startern«: Das sind Quartiere im WIRO-Bestand, die von A bis Z vom Nachwuchs verwaltet werden. »Das Schönste an meinem Job ist zu erleben, wie die jungen Leute mit ihren Aufgaben wachsen, wie sie ihren Weg gehen.« Der führt manchmal auch zu neuen Zielen. »Ehemalige Azubis arbeiten heute als Werkstudenten bei uns, weil sie sich nach der Ausbildung für ein Vollzeitstudium entschieden haben.« Andrea Blumenthal ist selbst ein Paradebeispiel für eine spannende WIRO-Karriere. Neben dem Job und drei Söhnen zu Hause hat die gelernte Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft für Abschlüsse als Personalfachkauffrau, Immobilienfachwirtin und Diplom-Immobilienbetriebswirtin gepaukt. »Zahlreiche Kollegen haben sich über die Jahre fortgebildet und andere Wege im Unternehmen eingeschlagen. Die WIRO bietet dafür als großes und vielfältiges Wohnungsunternehmen gute Möglichkeiten.« Davon profitieren auch die Azubis. Die angehenden Immobilienkaufleute begleiten Projektleiter auf Baustellen, führen Wohnungsbesichtigungen durch, schauen den Kollegen in der Buchhaltung und im Forderungsmanagement über die Schulter. Auch eine Woche bei den Handwerkern im Bauservice steht im Ausbildungsplan. Für den nächsten Herbst hat Andrea Blumenthal schon die ersten Bewerbungen auf dem Tisch. Was ihr wichtig ist: »Ein gutes Zeugnis ist das eine. Mindestens genauso wichtig sind soziale Kompetenzen.« Mit einem Augenzwinkern fügt sie an: »Bewerber haben einen Pluspunkt, wenn das Anschreiben authentisch und persönlich ist – und nicht offensichtlich von einer KI verfasst wurde.« WIRO auf der Jobfactory Auf der Messe stellen 160 Unternehmen über 500 Berufe und Studiengänge vor. Die WIRO informiert an Stand 216 über ihre Ausbildungsberufe. 9. + 10. Oktober | HanseMesse www.jobfactory.de Sieben neue Azubis gehören seit wenigen Tagen zur WIRO-Familie. Während der nächsten drei Jahre steht ihnen Andrea Blumenthal zur Seite. Die Ausbilderin der WIRO erklärt, warum sich so viele junge Leute beim kommunalen Wohnungsunternehmen bewerben. Ein guter Anfang Für das Ausbildungsjahr ab Herbst 2027 können sich Schulabgänger jetzt bewerben. Infos: www.WIRO.de/ausbildung FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL 4 Wissenswertes
Der Müll wird nie alle. Kaum hat Marcel Behrens eine Runde geschafft, könnte er direkt wieder von vorn anfangen. Mal ist es ein Teebeutel, den jemand direkt aus dem Küchenfenster entsorgt hat. Mal ein herrenloser Einkaufswagen oder ein altes Schuhregal im Gebüsch. Seit dem Sommer arbeitet der 30-Jährige als Quartiershausmeister bei der WIRO in Lütten Klein, genau wie Ronny Vogt. Jeder hat sein Revier, rund 1.000 Wohnungen südlich der Warnowallee. Die Männer sorgen für Ordnung im Wohnumfeld und in den Häusern. Sie haben die Verkehrssicherheit im Blick, kümmern sich um kleine Reparaturen, wechseln Glühbirnen in den Treppenhäusern und Kellerfluren. Bei den Mietern kommen die neuen Gesichter der WIRO sehr gut an, freut sich KundenCenter-Leiterin Claudia Schuster. Die Lütten Kleiner sind dankbar, dass jemand nach dem Rechten schaut und dass sie ihre Sorgen vor der Haustür loswerden können. »Die Kollegen geben uns direkt Bescheid, wenn beispielsweise ein Hausflur nicht gereinigt wurde. Wir arbeiten Hand in Hand, genauso hatten wir uns das vorgestellt.« Jeden Arbeitstag starten die Männer im KundenCenter, hier haben sie ihr eigenes Reich und hier parken auch ihre mobilen Werkstätten: schnieke schwarze Lastenräder, in denen sie Werkzeuge, Handschuhe und Müllbeutel transportieren. Ronny Vogts Resümee nach dem ersten Sommer: »Die Mieter haben uns herzlich aufgenommen und wir kennen schon viele Gesichter.« Ein Schwätzchen hier und da gehört zum Job. »Dabei erfahren wir, wo es klemmt oder ob es irgendwelche Probleme gibt.« Ein Beispiel: Ein Nachbar war schon lange nicht mehr Ronny Vogt (links) und Marcel Behrens sind ein Gewinn für Lütten Klein. FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Das KundenCenter Lütten Klein hat seit Juni zwei neue sympathische Gesichter: Marcel Behrens und Ronny Vogt sind die ersten Quartiershausmeister der WIRO. Sie sind zwischen Ostseeallee und Helsinkier Straße unterwegs – und haben bei vielen Mietern schon einen Stein im Brett. Gut fürs Quartier »Die Mieter haben uns herzlich aufgenommen und wir kennen schon viele Gesichter.« vor der Tür und sein Briefkasten quillt über. »Wir informieren das KundenCenter und die Kollegen kümmern sich.« Der Schwaaner hat vorher bei einem Störungsdienst gearbeitet. »Da hat mir der Kontakt zu Menschen gefehlt.« Marcel Behrens fällt noch ein großer Pluspunkt ein: »Wir sind immer an der frischen Luft und können uns das Geld fürs Fitnessstudio sparen. Auf unsere 10.000 Schritte und jede Menge Treppenstufen kommen wir jeden Tag.« 5 Wohnen + Leben
Aktenmappe Staus und Schienenersatzverkehr: Die Gleisbauarbeiten am Werftdreieck haben in diesem Sommer viele Rostocker genervt. »Aber es führte kein Weg daran vorbei«, erklärt WIROProjektleiter Hannes Wilcke, »die Verlegung der Gleise war ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des neuen Werftdreiecks.« So wird Platz geschaffen für die künftigen Abbiegespuren ins Quartier. N ach Jahren, in denen vor allem hinter den Kulissen geplant und entwickelt wurde, kann nun jeder sehen, wie es vorangeht. Auf dem ersten Baufeld, zwischen Max-Eyth-Straße und den S-Bahn-Gleisen, türmen sich seit Ende August die Erdhaufen. »Wir bauen aktuell die Planstraßen E und G, sie sichern die äußere Erschließung unseres ersten Bauabschnitts.« Ein Bagger frisst sich 2,50 Meter tief in die Erde und baggert die Straßentrasse frei. In den nächsten Monaten werden hier Schmutz- und Trinkwasserkanäle verlegt, darüber Leitungen für Strom, Glasfaser und weitere Versorger. Auf den oberen 80 Zentimetern folgt der Straßenaufbau mit Kies und Sand als Frostschutzschicht, Schotter für die Tragfähigkeit und Asphalt als Abschluss. Bis zum nächsten Sommer dauern die Arbeiten für 250 Meter Straße. Ein zeitlicher Puffer ist für Überraschungen eingeplant: »Wir wissen nicht genau, was uns im Boden erwartet«, erklärt Hannes Wilcke. Die Fläche lag nicht immer so brach wie in den vergangenen Jahren. Eine Margarinefabrik gab’s hier vor mehr als 100 Jahren, später Produktionshallen der Heinkelwerke, nach dem Krieg Baracken und die Berufsschule von Schiffselektronik. Da der Boden kontaminiert ist, lässt die WIRO regelmäßig Proben von einem Labor untersuchen. »Und wir rechnen natürlich mit Resten von den abgerissenen Gebäuden.« Gleich auf den ersten Metern ist der Bagger auf ein altes Streifenfundament gestoßen. »Wir entscheiden dann immer von Fall zu Fall, wie wir damit umgehen.« Im Sommer ’27 sollen die beiden ersten Planstraßen fertig sein. Wenn dann die Investitionsentscheidung gefallen ist, folgen die innere Erschließung und der Hochbau: 166 Wohnungen, ein Parkhaus neben der S-Bahn-Trasse und ein Bürogebäude zur Lübecker Straße sollen auf dem ersten Baufeld entstehen. Insgesamt plant die WIRO auf dem Werftdreieck 700 neue Wohnungen. Auf dem Weg dahin, damit das Quartier gut angeschlossen und erreichbar ist, werden ab 2028 die Werftstraße und ab 2031 die Lübecker Straße umgebaut. Neues vom Werftdreieck Auf dem ersten Baufeld vom Werftdreieck wird viel Erde bewegt. Rechts: WIRO-Projektleiter Hannes Wilcke FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL KARTENBILD: HANSE- UND UNIVERSITÄTSSTADT ROSTOCK | KARTENDATEN: OPENSTREETMAP (ODBL) UND EKKFS-MV 6 Wissenswertes
Lisa Sofie Schröder (rechts) und Julia Heinschel räumen mit Vorurteilen auf. FOTO: MATHIAS RÖVENSTAHL »Es gibt noch viele Vereine ohne Mädchenmannschaften – oder sie dürfen Anlagen erst nutzen, wenn die Jungs fertig sind. England zeigt, was möglich ist, wenn Frauenfußball professioneller gefördert und entsprechend vermarktet wird. Wenn sich die Bedingungen verbessern, steigt die sportliche Qualität und damit die Aufmerksamkeit. Natürlich müssen auch die Vorurteile verschwinden. Unser Wunsch: Kommt ins Stadion, schaut ein Spiel an und macht euch selbst ein Bild!« Frauen am Ball Was High Heels, Nackenschellen und Memmen mit Frauen- fußball zu tun haben, erklären die HANSA-Spielerinnen Lisa Sofie Schröder und Julia Heinschel. Anlass fürs Gespräch: Die WIRO bleibt Hauptpartner der beiden Frauenmannschaften vom F.C. Hansa Rostock. Die Zusammenarbeit wird künftig noch enger. Was können Frauen im Fußball besser als Männer? Was sagt ihr zu Männern, die Euch Fußballregeln erklären wollen? Nach einem Foul steht ihr direkt wieder auf. Männer wälzen sich mit schmerzverzerrtem Gesicht minutenlang auf dem Rasen. Wie kommt´s? Frauen sind im Durchschnitt kleiner und schmaler als Männer. Sind die Tore für euch nicht zu groß? Bei den männlichen Fußballprofis gehört es zum guten Ton, dass die Frisur auf dem Spielfeld perfekt sitzt. Seid ihr auch eitel? Drei Stunden High Heels oder Fußballschuhe mit Stollen – was schmerzt mehr? Wenn es bei euch richtig zur Sache geht: Fallen da auch mal derbe Sprüche? Was wünscht ihr euch für Frauenfußball in Deutschland? »Wir sind vielleicht etwas aufmerksamer für das, was neben dem Platz passiert. Das soziale Miteinander im Team spielt eine große Rolle. Weniger Ellenbogen, mehr Unterstützung.« »Die sollen sich mal trauen. Aber Spaß beiseite: Warum stehen die noch nicht auf der Trainerseite und engagieren sich, wenn sie so viel Ahnung haben?« »Wir sind es gewohnt, dass wir im Sport beweisen müssen, dass wir besonders hart sind. Wenn wir früher gegen Jungs gespielt haben, wollten wir nie als Memme dastehen. Da steht man nach einem Zweikampf eben wieder auf, auch wenn es weh tut.« »Da könnte man genauso gut fragen: Sind die Tore für Männer zu klein?« »Definitiv. Wenn die Haare nicht sitzen, kann man auch nicht performen.« »High Heels? Tragen wir eh nicht. Fußballschuhe sind bequem, sehen gut aus und sind bei uns das wichtigste Accessoire.« »Auf dem Platz wird ausgeteilt – verbal und manchmal auch körperlich. Es wurden auch schon Nackenschellen verteilt. Solange nach dem Spiel alles wieder gut ist, kann es auf dem Platz auch mal härter zugehen. Wie unser Trainer immer so schön sagt: ›Wer gewinnen will, muss auch mal dahin gehen, wo es wehtut.‹« 7 7 Wohnen + Leben
Anne Vater hätte sich früher nicht ausmalen können, dass sie eines Tages große Gruppen durch die laute Stadt führt. »Ich habe in der Schule nicht gern vor Menschen geredet.« Lampenfieber hat sie immer noch – aber das ist verflogen, sobald die Tour beginnt. Erst im April hat Anne Vater ihre siebenmonatige Ausbildung beim Rostocker Stadtführerverein und der Tourismuszentrale abgeschlossen. Mit 32 Jahren gehört sie zu den Jüngsten. Die Rostockerin hatte schon immer ein Faible für Geschichte. Sie hat es sogar studiert und in Alter Geschichte promoviert. Die Kunst der guten Stadtführung ist es, sagt sie, die Dinge herauszupicken, die das Publikum eineinhalb Stunden lang fesseln. Ein ausgefeilter Plan ist in ihrem Job Schall und Rauch. Viel kann dazwischenkommen: Eine Demo auf dem Neuen Markt oder Schulklassen, die langen Ausführungen nicht mehr folgen wollen. »Da erzähle ich lieber kurzweilige Anekdoten. Die Geschichte vom Rostocker Pfeilstorch funktioniert immer.« Oder die Sage von der Teufelskuhle in den Wallanlagen. Wo heute der tiefe See ist, soll einst ein Schloss gestanden haben – bis der Teufel es samt Bewohnern in die Tiefe gerissen hat. »Man sagt, bei schönem Wetter spiegeln sich die Umrisse vom Schloss im Wasser.« Keiner kennt Rostock so gut wie sie: Stadtführer machen die beste Werbung für die Stadt, jeder auf seine Art und aus seinem Blickwinkel. Wir stellen vier vor. Peter Writschan kennt vielleicht nicht jeden alten Stein. Aber sehr viele. Mehr als 30 Jahre war er Stadtkonservator von Rostock. Seit wenigen Wochen ist er im Ruhestand – aber sein Herzensthema, die Rostocker Baugeschichte, gibt er nicht auf. Peter Writschan unternimmt, in Kooperation mit der Volkshochschule, Rundgänge durchs Ständehaus oder durch die HMT. Außerdem bietet er Architekturführungen durch Rostock an. Der Experte für alte Bauwerke hat viel zu erzählen, nicht nur aus Büchern, sondern weil er die meisten Sanierungen hautnah begleitet hat. Auch bei der aufwendigen Restaurierung und Erweiterung des Klosters aus dem 13. Jahrhundert zur modernen Hochschule für Musik und Theater war er dabei. Er weiß, wo die letzten Spuren des großen Stadtbrandes von 1677 zu sehen sind und dass hinter den Klostermauern im Laufe der Zeit auch Waisen, Arme und Kranke untergebracht waren. Zahllose Geschichten und Fakten hat er mühelos parat. Übrigens: Die nächste Führung ist am 21. Oktober um 17 Uhr geplant. Infos und Anmeldung unter www.vhs-hro.de Komm, ich zeig dir Rostock! FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL 8 Wohnen + Leben
Rund 60 Gästeführer des Rostocker Stadtführervereins bieten neben klassischen Führungen auch Spezial-Touren an, beispielsweise durch den Küstenwald, auf den Spuren der Rostocker Braukunst oder der Literaturgeschichte. Alle Buchungen laufen über die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde. Infos auf www.rostock.de/fuehrungen Nicolai Pahne erklärt einer Reisegruppe aus dem Rheinland gerade, was wahrscheinlich viele Rostocker nicht wissen: dass die Stadt in der Hansezeit dreimal so viele Brauhäuser hatte wie München, nämlich 250. Die Männer und Frauen aus Deutschlands Westen hängen gebannt an den Lippen von Nicolai Pahne. Er steht neben dem »Pornobrunnen«, wo vor einigen Jahrhunderten rege mit Hopfen gehandelt wurde, und zeigt auf das Fünfgiebelhaus. »Ein untypischer Plattenbau und ein Gesamtkunstwerk!« Nicolai Pahne brennt für Rostocks Geschichte – obwohl der studierte Germanist und Kunsthistoriker aus Münster stammt. »Es gab hier so viele spannende Epochen, von der Hanse über die DDR-Geschichte als Bezirkshauptstadt bis zur Wendezeit.« Mit seinem Wissen hat er schon Koreaner und Amerikaner begeistert. Er kann die astronomische Uhr erklären und durch die Rostocker Heide führen. »Der Hintergrund ist bei jeder Gruppe anders, darauf muss man sich einstellen.« Pahne ist flexibel: Er kann auch auf Englisch und Niederländisch parlieren. Lust auf ’ne Stadtführung? Gerd Hosch hat schon Zehntausende mit seinen Geschichten unterhalten. Gezählt hat er’s nicht, aber der 72-Jährige ist seit mehr als 20 Jahren als Stadtführer für die Geschichtswerkstatt unterwegs. Oft führt er Rostocker durch ihre eigene Stadt, Kollegenteams, Familien oder ehemalige Studiengruppen. Denn er weiß Dinge zu berichten, die auch für Hansestädter neu sind. Er erzählt von unaufgeklärten Mordfällen, zeigt alte Gräber im Lindenpark. Er weiß, dass das Blücherdenkmal nur dank einer Falschmeldung nach Rostock kam und kennt den unscheinbaren Blutstein auf dem Neuen Markt. Gerd Hosch hat zwölf verschiedene Themen-Rundgänge im Kopf. »So wird’s auch mir nie langweilig.« Einige, wie über Rostock im Wendejahr ’89, hat er selbst mühevoll recherchiert. »Ich mag es, wenn die Teilnehmer Fragen stellen! Und manchmal lerne ich von meinen Zuhörern auch noch etwas dazu.« Auch die Geschichtswerkstatt bietet Rundgänge zu unterschiedlichen historischen Themen an: von Mittelalter und Armenfürsorge über Kriminalfälle bis Sagen. www.geschichtswerkstatt-rostock.de Freie Anbieter machen das Angebot noch bunter. Beispielsweise: Rostocker Nachtwächter: www.rostocktouristik.de Stadtrundfahrten M. Scholz: www.rostock-stadtrundfahrt.de fotografische Entdeckungstouren: www.foto-warnemuende.de Stadtrallye und Outdoor Escape Game: www.abenteuer-stadtwelten.de über die Warnow im Kajak: www.stadtpaddeln-rostock.de kulinarische Stadtführungen: www.eat-the-world.com/stadtfuehrung/rostock Natur- und Stadtführungen für Kinder: www.schlaubatz.de Kirchenführungen: gibt es regelmäßig in St. Marien (www.marienkirche- rostock.de), in den anderen Kirchen auf Anfrage. FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL 9 Wohnen + Leben
Im Takt FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL Nach 52 Ehejahren ist manchmal die Luft raus. Nicht so bei den Bockhahns. Das Rostocker Ehepaar hat eine gemeinsame Leidenschaft: den Standard-Turniertanz. In der höchsten Amateurklasse S sind sie fest etabliert. Ihren nächsten großen Auftritt haben sie bei den 18. Rostocker Turnier-Tanz-Tagen am 10. und 11. Oktober in der Bertha-von-Suttner-Halle. M it einem gemeinsamen Tänzchen in den 70ern hat alles begonnen, bei einer Studentenfete. Beim Diskofox hat’s zwischen Ingrid und Erich Bockhahn gefunkt. Das ist lange her. Heute sind sie zwar Großeltern mit Leib und Seele, ein geruhsames Seniorenleben ist aber nichts für die WIROMieter. Das ahnt man schon, wenn Ingrid Bockhahn schwungvoll die Wohnungstür öffnet: Die attraktive Rostockerin hält sich kerzengerade und bewegt sich geschmeidig wie eine Ballerina. Seit 25 Jahren tanzt das Ehepaar Bockhahn mit offizieller Lizenz im Leistungssport. Sie haben sich bis in die S-Klasse hochgetanzt, die Königsklasse des deutschen Amateurtanzsports. Immer noch trainieren sie mehrmals pro Woche beim TTC Allround Rostock. Nach so vielen Jahren können Wiener Walzer, Quickstep und Slowfox doch nicht mehr besser aussehen, oder? »An der Technik und am gemeinsamen Bild kann man nie genug feilen«, erklärt Erich Bockhahn. Hinter jeder neuen Choreografie stecken Schweiß, Kondition und Kraft. »Wir sind beide sehr ehrgeizig.« Nebenbei ist das Hobby auch ein Rezept für eine gute Ehe, sagt seine Ehefrau. »Wir lieben Musik und Bewegung. Das Tanzen schweißt uns zusammen.« Ungefähr einmal im Monat treten die Bockhahns bei einem Wettkampf irgendwo in Deutschland an. Sie im schicken Turnierkleid, er im eleganten Frack. Wenn sie es bis in die Finalrunde schaffen, haben sie am Ende eines Tages bis zu 15 Tänze in den Knochen. Allein der Quickstep: Bis zu 180 Schritte pro Minute gibt der Takt vor. »Danach ist mein Frack komplett durchgeschwitzt«, erzählt Erich Bockhahn schmunzelnd. Schon 2007 hat der 75-Jährige die ersten Rostocker Turnier-Tanz-Tage organisiert. »Wir waren bei so vielen Turnieren zu Gast und wollten auch in unserer Heimat etwas auf die Beine stellen.« Im Oktober geht das Format in die 18. Runde. Rund 120 Paare reisen an, aus allen Alters- und Leistungsklassen, von 30 bis über 80 Jahren. »50 Freiwillige aus unserem Verein packen mit an.« In der Turnierleitung, als Helfer für Auf- und Abbau sowie Technik, Verpflegung und Einlass. »Zum ersten Mal legen wir sogar mobiles Tanzparkett aus.« Denn in diesem Jahr ist das Turnier noch hochklassiger als sonst: Die bundesweiten Turnierserien »Gold Cup« und »Diamond Cup« enden mit dem großen Finale in Rostock. Die deutschen Top-Paare geben sich die Ehre in der WIRO-Sporthalle in Toitenwinkel. »Das wird ein Augenschmaus«, verspricht der Organisator. Zuschauer sind willkommen. »Wir lieben Musik und Bewegung. Das Tanzen schweißt uns zusammen.« 18. Rostocker Turnier-Tanz-Tage 10. & 11. Oktober, ganztägig jeweils ab 10 Uhr WIRO-Sporthalle im Bertha-von-Suttner-Ring 1 Eintritt je nach Platzkategorie: 5, 10 oder 15 Euro Die Bockhahns sind auf dem Parkett Profis. 10 Veranstaltungen + Termine
Bunte Wände, Akustikpaneele, Bildergalerien – jeder Mieter darf sich in seinem Zuhause frei entfalten. Doch zum Auszug gilt: Eigene Einbauten wie Zwischenböden, Einbauküchen oder Sonnenmarkise müssen raus. »Der Ur-Zustand der Wohnung soll wiederhergestellt sein«, erklärt Kathleen Hinz, KundenCenter-Leiterin aus Evershagen. Sie hat bei der WIRO schon viele Wohnungsübergaben erlebt und weiß, dass manche Mieter nicht verstehen, warum sie Maß-Rollos oder teuren Bodenbelag entfernen sollen. »Jeder Mieter hat einen anderen Geschmack, darum übernehmen wir die Wohnungen für Nachmieter in neutralem Zustand.« Das zweite große Thema: Schönheitsreparaturen. Was gilt, steht in den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVBs). »Welche Maßnahmen nötig sind, hängt immer vom Zustand ab«, erklärt Kathleen Hinz. Wer nur kurz in der Wohnung gelebt, nichts eingebaut, verändert oder Löcher gebohrt hat, kann die Wohnung oft besenrein übergeben. Wenn das Wohnen deutliche Spuren hinterlassen hat, müssen Mieter laut Vertrag zu Farbeimer und Pinsel greifen. Das betrifft Wände, vergilbte Heizkörper, sichtbare Heizrohre, die Innenseiten von Holzfenstern und -türen. Sind Tapeten zerkratzt oder verlebt, muss sogar neu tapeziert werden. Wichtig: Kratzer in Türen oder Brandlöcher im PVC-Boden sind keine Schönheitsreparaturen, sondern Sachbeschädigungen. Die müssen Mieter in jedem Fall ersetzen. Kathleen Hinz hat einen Rat für unabsichtliche Beschädigungen: »Wer eine private Haftpflichtversicherung hat, bekommt solche Schäden oft ersetzt.« Klarheit schafft die kostenlose WIRO-Vorabnahme. Rechtzeitig vor dem Auszug schätzt der Wohnungsverwalter vor Ort ein, was nötig ist. Welche Wand muss gemalert, was zurückgebaut werden? Und was darf im Einzelfall vielleicht doch bleiben? »Jeder Zustand, jede Wohnung ist anders.« Auch die Mietverträge unterscheiden sich. Egal welche Schönheitsreparatur ansteht: Die Arbeiten müssen fachgerecht sein. »Scheckige Wände oder schlecht zugespachtelte Bohrlöcher akzeptieren wir nicht.«, stellt Kathleen Hinz klar. Ihr Rat für Laien: »Mit einer Fachfirma ist man auf der sicheren Seite.« Denn wenn die Qualität bei der Endabnahme nicht stimmt, müssen Mieter selbst nachbessern oder die Kosten für die Ausführung durch die WIRO tragen. Mieterlexikon Die ersten Umzugskisten sind gepackt, die Vorfreude auf das neue Zuhause ist groß. Doch was ist beim Auszug aus den alten vier Wänden zu bedenken? Das ist beim Auszug zu beachten Viele weitere Infos rund ums Wohnen auf www.WIRO.de/Lexikon Checkliste vorm Umzug: WIRO: Vorabnahmetermin vereinbaren Verträge: Strom-, Gas- und Internetanbieter rechtzeitig informieren Ausmisten: Keller oder Abstellräume komplett leer und besenrein hinterlassen Kündigung: Schriftlich mit OriginalUnterschrift bis zum dritten Werktag des Monats (3-Monats-Frist) Mietvertrag und AVBs anschauen Sicher ist sicher Am 1. Oktober führt die WIRO ein neues Kennwortverfahren ein. Alle Mieter haben in den vergangenen Tagen Post mit ihrem neuen persönlichen Kennwort bekommen. Das Wohnungsunternehmen stellt elektronische Dokumente künftig verschlüsselt zu, zum Öffnen benötigen Mieter das Kennwort. Auch bei telefonischen Anfragen müssen sich Mieter mit ihrem Kundenkennwort identifizieren. Nur im Online KundenCenter funktionieren die bisherigen Zugangsdaten noch. 11 Wissenswertes
Da wurde einigen Lütten Kleinern schon beim Zusehen schwindelig. In den vergangenen Wochen waren Fassadenkletterer an der Wohnscheibe Warnowallee 6 bis 10 im Einsatz. In drei Wochen haben sie mit Hochdruckreinigern die Fassadenplatten auf Vordermann gebracht: 42 Meter hoch und 316 lang, insgesamt 13.000 Quadratmeter. Sie haben Algen- und Moosablagerungen beseitigt. Nun glänzt die Keramikfassade wieder. Sauber bis oben Jordis Marie Theil (links) und Jessica Schramm sind Profis für Wimpern und Brauen. FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL Augen auf! F ür alle, die nicht mit langen, dichten Wimpern gesegnet waren, hieß es früher jeden Morgen: kräftig tuschen. Heute kümmert sich ein ganzer Berufsstand nur um Wimpern und Brauen. In ihrem neuen Studio in der Langen Straße 5 zaubern die Wimpernstylistinnen Jordis Marie Theil und Jessica Schramm grandiose Augenaufschläge. So funktioniert’s: In der ersten Sitzung applizieren sie die Lashes, bis zu zweieinhalb Stunden dauert die filigrane Arbeit. »Bei den Nachfolgeterminen müssen wir nur noch auffüllen«, erklären die Expertinnen. Ebenfalls im Angebot ist Wimpernlifting, eine Art Dauerwelle für natürliche Wimpern. »Beim Brow Lifting bringen wir auch Augenbrauen in Form und kaschieren kleine Lücken.« Jordis Marie Theil hat noch eine zusätzliche Qualifikation: Sie verschönert Augenbrauen und Lippen dauerhaft mit Permanent Make-up. Mit dem neuen Studio in der City geht für die 22-Jährige ein Traum in Erfüllung. Sie hat eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau abgeschlossen, sich parallel dazu selbstständig gemacht – und steht nun ganz und gar auf eigenen Beinen. Neben ihrem Studio schult und coacht die junge Unternehmerin andere Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Lexy Taylor ist die Dritte im Bunde: Die Nageldesignerin hat sich auf kreative Designs spezialisiert und verwandelt Acryl- und Gelnägel in unikate Kunstwerke. »Bossy Lashes« Lange Straße 5 www.bossylashesbyjordis.com 0151.5637 8136 Die Fassade in der Warnowallee ist wieder schick. FOTO: WIRO 12 Wohnen + Leben
»Bach wäre ABBA-Fan« Für Klassikfreunde richtet der Bachverein Rostock e.V. vom 9. bis 11. Oktober die nächsten Bachtage aus. Der Vereinsvorsitzende Birger Birkholz im Gespräch: Was verbindet Sie mit Johann Sebastian Bach? Ich habe in Leipzig studiert. Am Wochenende habe ich oft dem Thomanerchor gelauscht, das hat mich zu Bach gebracht. Das ist mit den Jahren zu einer engen Verbindung geworden. Bachs Musik und auch seine Texte berühren mich. Nicht umsonst inspiriert Bach Musiker bis heute, von Mendelssohn Bartholdy bis Madonna. Spielt darum in diesem Jahr ABBA eine Rolle bei den Bachtagen? Am 11. Oktober tritt in der Nikolaikirche die ‚lautten compagney berlin’ auf. Das Orchester spielt auf Lauten und Theorben und anderen historischen Instrumenten der Barockzeit. Begleitet werden die Musiker von der Saxophonistin Asya Fateyeva. Neben barocker Tanzmusik stehen berühmte Hits von ABBA im Programm. Ich bin sicher: Bach hätte mitgetanzt, er wäre ein ABBA-Fan gewesen. Warum gibt es überhaupt Bachtage in Rostock? Bach wird überall gefeiert, an vielen Orten gibt es Bachtage. Wir stellen in Rostock jetzt die siebten Bachtage auf die Beine. Seit 2020 organisiert unser kleines Vereinsteam an einem Oktoberwochenende etwa fünf Konzerte. Vor allem unsere künstlerische Leiterin Johanna Staemmler schafft es immer wieder, großartige Bach-Interpreten nach Rostock zu holen. Bachtage vom 9. bis 11. Oktober | Alle Termine und Infos zum Ticketverkauf: www.bachtage-rostock.de Die »lautten compagney berlin« spielt ABBA bei den Bachtagen. FOTO: ROBERT PAUL KOTHE Vereinsgeschichte: Freunde der Kunsthalle Ausstellungen begleiten, besondere Führungen organisieren und Exkursionen in andere Städte – das sind einige der Aufgaben, die sich die Freunde der Kunsthalle Rostock auf die Fahne geschrieben haben. Gemeinsam unterstützen sie Projekte der Kunsthalle und tragen dazu bei, Kunst und Kultur in Rostock lebendig zu halten. Wer sich für Kunst begeistert, findet hier die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken, Gleichgesinnte kennenzulernen und das kulturelle Leben der Stadt aktiv mitzugestalten. Die Kunsthalle Rostock, das größte Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Mecklenburg-Vorpommern und zugleich der einzige Museumsneubau der DDR, profitiert seit vielen Jahren von diesem ehrenamtlichen Engagement. So zeigen die Vereinsmitglieder eindrucksvoll, wie bürgerschaftlicher Einsatz Kultur fördern und Menschen miteinander verbinden kann. Text: Golo Schmiedt FOTO: PRIVAT Mehr in der neusten Folge der WIRO- Vereinsgeschichte: 13 Wohnen + Leben
Lesen ist großartig – nur was? Für alle WIRO-Mieter, die Inspiration suchen, präsentiert der Rostocker Buchblogger Stefan Härtel jeden Monat eine aktuelle Lektüre. Sein Buch-Tipp im September: Der Roman »Nelka« von Svenja Leiber. Aufgewachsen in Lemberg, dem heutigen Lwiw in der Ukraine, lernt die junge Nelka von ihrem Vater viel über Äpfel. Das Veredeln der Bäume, die Zucht, die Vor- und Nachteile einzelner Sorten – ein Wissen, das für sie noch von Vorteil sein wird. Als die Nazis später in Osteuropa wüten, wird Nelka wie unzählige weitere zur Zwangsarbeit ins Reich verschleppt. »Nelka« ist der Roman eines Schicksals, das für 20 Millionen andere stehen kann, und ein wichtiges Buch über das Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich. Ruhig und dennoch berührend geschrieben, mit einer tragischen Geschichte und einer wichtigen Botschaft gegen das Vergessen. Wer mehr wissen will: Eine ausführliche Besprechung zu »Nelka« gibt es auf www.WIRO.de/magazin Svenja Leiber, »Nelka«, Hardcover Suhrkamp Verlag 2026, 204 Seiten, 24 Euro Booksters Buchtipp FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Wir verlosen 80-mal zwei Tickets. An der Verlosung können Sie bis zum 11. Oktober online unter www.WIRO.de/liwu teilnehmen. Nichts für schwache Nerven Nie gruselt es sich so schön wie zu Halloween. Der Vampir-Horrorfilm »Blood & Sinners« ist am 27. Oktober um 19 Uhr beim WIRO-Wunschfilm im li.wu. im Barnstorfer Weg zu sehen. Die kriminellen Zwillingsbrüder Elijah und Elias Smoke wollen in ihrer Heimat ein neues, redliches Leben beginnen. Im tiefen, von Rassismus geprägten Süden der USA eröffnen sie im Jahr 1932 einen Nachtclub. Aber zur großen Party schleicht sich auch das Grauen in die Stadt. Vampire greifen an und die Juke-Bar wird zur Festung. Die Smoke-Zwillinge müssen ihre Gangster-Instinkte reaktivieren, um die Menschen im Club zu verteidigen. Der Kampf gegen die Blutsauger wird zu einer bitteren Schlacht gegen die Ausbeutung und Unterdrückung der afroamerikanischen Bevölkerung. Übrigens: Vier Oscars gab’s für den Film, sogar 16 Nominierungen. Teilnahmebedingungen: Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www.WIRO.de/liwu am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und für den Wunschfilm-Abend auf eine Gästeliste eingetragen. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 11.10.2026 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des Lichtspieltheater Wundervoll (liwu). Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/liwu. 14 Veranstaltungen + Termine
15 FINDE DIE 10 UNTERSCHIEDE! FOTO: ADOBESTOCK.COM französisch: Osten schott. Stammesverband ind. Staatsmann † 1948 männl. Vorname Vorname d. Schauspielerin Dagover † Christusmonogramm größte Sundainsel Hauptst. Lettlands Anhängsel kroat. Adriainsel Anwendungstrick, Kni Holzbestandteil der Braunkohle dt. Maler (Emil) † 1956 ghan. UNGeneralsekretär (Kofi ) † Beiname von Esau Gebirge in Asien russ. Pfannkuchen (Mz.) Aschegefäß Schli im Benehmen einfaches Mikroskop veraltet: Epos von Homer Insel der Circe russisch: nein Vergleichswort jüdischer Prediger, Religionslehrer altisländ. Schrifttum histor. nordfrz. Landschaft Fluss in Schottland osteurop. Strom erbitterter Gegner Wermutschnaps weibl. Kosename kurzer Filmausschnitt (engl.) annähernd, ungefähr 123456789101112 7 4 2 11 5 10 9 3 12 8 1 6 s0913-1 ® Lösungswort: französisch: Osten schott. Stammesverband ind. Staatsmann † 1948 männl. Vorname Vorname d. Schauspielerin Dagover † Christusmonogramm größte Sundainsel Hauptst. Lettlands Anhängsel kroat. Adriainsel Anwendungstrick, Kni Holzbestandteil der Braunkohle dt. Maler (Emil) † 1956 ghan. UNGeneralsekretär (Kofi ) † Beiname von Esau Gebirge in Asien russ. Pfannkuchen (Mz.) Aschegefäß Schli im Benehmen einfaches Mikroskop veraltet: Epos von Homer Insel der Circe russisch: nein Vergleichswort jüdischer Prediger, Religionslehrer altisländ. Schrifttum histor. nordfrz. Landschaft Fluss in Schottland osteurop. Strom erbitterter Gegner Wermutschnaps weibl. Kosename kurzer Filmausschnitt (engl.) annähernd, ungefähr 123456789101112 7 4 2 11 5 10 9 3 12 8 1 6 s0913-1 ®
Vormerken Am 31. Oktober und am 1. November dürfen WIRO-Mieter wieder umsonst Schlittschuhlaufen, die WIRO lädt zum Familienfest in die Eishalle ein. Den Coupon für freien Eintritt und kostenlose Schlittschuhausleihe gibt´s in der Oktoberausgabe. www.WIRO.de/Magazin »WIRO aktuell« digital lesen – immer verfügbar, papierfrei und bequem. Bei Ihrem Wohnungsverwalter können Sie das gedruckte Magazin abbestellen. Anmeldung für unseren kostenlosen monatlichen Newsletter per Mail unter www.WIRO.de/Newsletter FOTO: KI-GENERIERT Teilnahmebedingungen Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www.WIRO.de/hansa am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Gewinnern werden die Tickets per Post zugeschickt. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 4.10.2026 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des F.C. Hansa Rostock. Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/hansa Auf eine gute Saison! Die WIRO bleibt Hauptpartner der F.C.-Hansa-Damen. Darum verlosen wir 25 nagelneue Trikots in den Größen S bis XXL unter allen Teilnehmern. Das Gewinnspiel endet am 4. Oktober. Mitmachen unter www.WIRO.de/ hansa WIRO-Notdienst Sanitär, Gas, Heizung, Elektro: 0381 4567-4444 Schlüssel: 0381 4567-4620 Rätselauflösung s0913-1 Bohrmaschine A R T O I S X Y L I T D E E L U P E I H S D N J E P R N O L D E F E I N D U R N E N B A I A A N N A N A B S I N T H R I G A W A L L I E D O M L T R A I L E R B R A C E B D A s0913-1 Bohrmaschine A R T O I S X Y L I T D E E L U P E I H S D N J E P R N O L D E F E I N D U R N E N B A I A A N N A N A B S I N T H R I G A W A L L I E D O M L T R A I L E R B R A C E B D A
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