Unterwegs auf der Radrennbahn, in einer Gärtnerei und in der Langen Straße So schön grün! #ZuhauseInRostock aktuell Das Magazin der Wohnfühlgesellschaft 08 26
Stadtteilfeste Reutershagen: 5. September von 13 bis 21 Uhr auf dem Markt Reutershagen | mit Tombola, Live-Musik, Fahrten im historischen Ikarus-Bus Mühlenfest für Dierkow & Toitenwinkel: 4. bis 6. September auf der Mühlenwiese an der Hinrichsdorfer Straße | großes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Schaustellern und Angeboten Lütten Klein: 12. September von 14 bis 18 Uhr auf der Festmeile zwischen Warnow Park und Wochenmarkt | Programm der Freiwilligen Feuerwehr, Hüpfburg, Bastelstraßen und Sportturniere Lichtenhagen: 26. September von 11 bis 17 Uhr auf dem Lichtenhäger Brink | mit Kreativ- und Flohmarkt, Mitmach- und Sportstationen für Kinder Zoofest: 13. September von 10 bis 17 Uhr | mit LiveMusik, Tierpfleger-Gesprächsrunden und Tierparaden Dachdecker gesucht WIRO vergrößert Bauhof Lego kommt! Neu in der Langen Straße Impressum Herausgeber: WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, Leitung: Carsten Klehn (v.i.S.d.P.), Redaktion: Dörthe Hückel-Krause, Tel. 0381 4567-2323, redaktion@WIRO.de, Satz: WERK3 Werbeagentur, Titelfoto: Mathias Rövenstahl, Druck: Warlich Druck Meckenheim GmbH, Auflage: 34.755 Exemplare Wissenswertes Karriere › 6 Gewerbeprofis › 11 Wohnen + Leben Rezept › 5 Bachtage › 14 Veranstaltungen + Termine Reiseklub › 13 Wohngemeinschaft › 16 Radrennbahn Eine unglaubliche Geschichte Inhalt 7 10 6 8 Seawolves Carolin Imhof: die Frau im Hintergrund Freiwillige Feuerwehr Groß Klein: 5. September von 12 bis 18 Uhr Tag der offenen Tür rund um die HanseMesse
FOTO: THOMAS MANDT Online KundenCenter unter www.WIRO.de/online und als App. Die KundenCenter erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. KundenCenter Groß Klein (+Schmarl, Lichtenhagen, Warnemünde, Markgrafenheide, Diedrichshagen) grossklein@WIRO.de 0381 4567-3110 KundenCenter Lütten Klein luettenklein@WIRO.de 0381 4567-3210 KundenCenter Evershagen evershagen@WIRO.de 0381 4567-3810 KundenCenter Reutershagen (+Hansaviertel, KTV) reutershagen@WIRO.de 0381 4567-3310 KundenCenter Mitte (Stadtmitte, KTV, Südstadt, Biestow, Brinckmanshöhe) mitte@WIRO.de 0381 4567-3510 KundenCenter Toitenwinkel (+Dierkow) toitenwinkel@WIRO.de 0381 4567-3610 KundenCenter Haus- und Wohneigentum hausundwohneigentum@WIRO.de 0381 4567-3710 WIRO-Vermietung Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und Freitag von 7 bis 13 Uhr. vermietung@WIRO.de 0381 4567-4567 Sozialberatung und Forderungsmanagement Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 7 bis 17 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr. forderungsmanagement@WIRO.de 0381 4567-3410 PIR Pflege in Rostock GmbH Ambulante Pflege & Tagespflege Unsere Experten erreichen Sie per E-Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15.30 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr info@pflegeinrostock.de 0381 4567-2910 Liebe Leserinnen und Leser, jeder Sommer ist anders und das sieht man auch an Rostocks Grün. Weil es in diesem Jahr oft regnet, dazu die sehr warmen Tage, wächst der Rasen schneller, als man gucken kann. Für die Pflegefirmen, die sich um die Vorgärten und Innenhöfe der WIRO kümmern, ist das eine Herausforderung. Für alle anderen Rostocker ist das üppige Grün ein Segen: fürs Auge, für gute Luft und das Klima in der Stadt. Als Vermieter sind wir dafür verantwortlich, dass es genügend grüne Ecken gibt. Ein schönes Beispiel sind unsere Hochbeete auf einem großen Innenhof im Hansaviertel. Die haben wir im vergangenen Jahr aufgestellt und längst haben sie Patenfamilien gefunden, die auf den »Kleingärten« Kräuter und Gemüse anbauen. Auch hinter der Ernst-Thälmann-Straße 21 haben wir mit modernen Bänken, Kräutern und Stauden einen bei den Mietern beliebten Aufenthaltsbereich geschaffen. Beim Tag der Architektur waren sogar die Fachleute sehr angetan. Manchmal ist es gut, gar nicht groß in die Natur einzugreifen. Das macht die WIRO auf einigen Wiesenflächen. In allen Stadtteilen haben wir Grundstücke festgelegt, die wir nur selten mähen – zugunsten des Artenreichtums. So schaffen wir Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere. Jedes Jahr kommen zusätzliche dazu. Wir haben für diese Ausgabe ein Vorbild für naturnahes Gärtnern besucht: die Strandgärtner aus Warnemünde. Viel Spaß beim Lesen! Ihre Susan Rätzel Landschafts- und Freiraumplanerin bei der WIRO 3 Editorial
Im Rhythmus der Natur FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL W ir lassen uns gern von perfekt gewachsenen Möhren blenden, greifen im Supermarkt zum schönsten Salatkopf. »Darum geht es in der konventionellen Landwirtschaft vor allem um Optik«, erklärt Benjamin Wende. Es wird gedüngt und gewässert, damit das Gemüse möglichst ruck, zuck zu stattlicher Größe gedeiht. Denn Zeit ist Geld. Was auf der Strecke bleibt: Mineralien, Nährstoffe und Geschmack. Darum baut der studierte Agrarwissenschaftler seit vielen Jahren sein eigenes Gemüse an. »Ich lege großen Wert auf gesundes Essen.« Zwei Meter neben ihm blüht zarter Koriander neben kräftigem Palmkohl. Das Bohnenkraut duftet würzig und die Mangoldstiele leuchten orange. 2013 hat Benjamin Wende auf der Fahrradstraße zwischen Lichtenhagen und Warnemünde ein verwildertes Grundstück entdeckt. »Ich war auf der Suche nach einem Platz für meine Bienen.« Nach und nach hat er die 600 Quadratmeter urbar gemacht – und der Boden stellte sich als sehr fruchtbar heraus. »Wenn Kartoffeln oder Salatköpfe übrig waren, habe ich sie am Straßenrand verkauft.« Immer mehr Rostocker haben sich bei ihm versorgt, also hat er umliegende Flächen dazugekauft, neue Beete angelegt, zwei große Gewächshäuser gebaut. Weil regenerative Landwirtschaft auch heißt, Die Strandgärtner Groß Kleiner Weg 20a Hofverkauf: Di & Fr 10 – 17 Uhr, Sa 14 – 17 Uhr Warnemünder Wochenmarkt: jeden Samstag 8 – 13 Uhr Telefon: 0151.50640538 hauptsächlich mit den Händen zu arbeiten, bekommt er Unterstützung: von Elisa Rakow, gelernte Bio-Gemüsegärtnerin. Die beiden Strandgärtner haben einen kleinen Hofverkauf etabliert. Und jeden Samstag verkaufen sie ihre Ernte auf dem Warnemünder Wochenmarkt am Kirchenplatz. Die Gärtnerei liegt etwa einen Kilometer Luftlinie vor der Ostsee. Weil hier immer ein Lüftchen weht, siedeln sich erstens weniger Zwiebelfliegen an, die Schaden anrichten. Zweitens sorgt die Brise dafür, dass die Pflanzen besonders stark und widerstandsfähig werden, erklärt Benjamin Wende. Bei ihm wachsen viele Sorten auf kleiner Fläche, das sorgt für gesunden Boden und verhindert Schädlingsbefall. So sind Hafer und Belugalinsen ein perfektes Paar: Die Linsen düngen den Hafer, dessen Halme wiederum dienen den dünnen Die Strandgärtner Elisa Rakow und Benjamin Wende beackern 3,5 Hektar zwischen Lichtenhagen und Warnemünde. Hier wachsen Portulak und Palmkohl, Ackerbohnen und geringelte Bete. Warum ihr Gemüse anders schmeckt und besonders gesund ist – ein Besuch. 4 Wohnen + Leben
Die kalte, gesunde Soße aus frischen Kräutern schmeckt nicht nur in Frankfurt. Im Original-Rezept müssen diese sieben dabei sein: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch, zusammen rund 250 Gramm. Daneben braucht man: 200 g Schmand und 200 g Naturjoghurt, 2 hartgekochte Eier, 1 EL Senf, 1 Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer. Frankfurter Grüne Soße Zubereitung: Kräuter waschen, trocknen lassen und holzige Stiele entfernen. Mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Schmand mit Senf und Zitronensaft glattrühren. Die hartgekochten Eier pellen, kleinhacken oder zerdrücken und zur Soße geben. Kräuter unter die Masse heben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Zur grünen Soße passen neben Pellkartoffeln halbierte, hartgekochte Eier oder Schnitzel. Linsenstängeln als Stütze. Bei den Strandgärtnern wachsen Gemüse und Kräuter langsam mit dem Rhythmus der Natur, ohne Chemie und große Maschinen. »Das schmeckt man.« Die Fenchelblüten sind so süß wie Bonbons, der Meerrettich treibt einem die Tränen in die Augen. Ihre Ernte vertreiben die Strandgärtner ausschließlich lokal, denn lange Transportwege schmälern den Vitamingehalt. »Wenn Sie bei uns Mangold kaufen, schneiden wir den frisch vom Beet.« Was am Ende nicht verkauft wird, landet beispielsweise im selbstgemachten Pesto. Kräuter sind eine Spezialität der Strandgärtner. Was in Warnemünde alles wächst, bekommt man sonst nur im gut sortierten Supermarkt: Kerbel, Currykraut, Sauerampfer, Koriander, Basilikum und Oregano, Schafgarbe, Thymian und Bohnenkraut. »Kräuter sind nicht nur zum Würzen gut«, erklärt Benjamin Wende. Er nutzt sie beispielsweise zur Entgiftung. »Das Wissen um die heilenden Wirkungen ist leider zum großen Teil verloren gegangen.« Biogärtnerin Elisa Rakow gärtnert nicht nur mit Leib und Seele. Sie kocht, bäckt und experimentiert mindestens genauso gern. Ihre aktuell liebsten Kreationen: Erdbeer-Zucchini-Marmelade und ApfelFenchel-Salat. »Ich habe für jedes Gemüse mindestens drei Rezepte im Kopf«, erzählt die 34-Jährige. »Ich berate unsere Kunden, weil ich möchte, dass sie mit unseren Sachen etwas anfangen können.« Gemüse und Kräuter verkaufen die Strandgärtner nicht nur frisch. Sie stellen daraus Tees und gesunde Säfte her, neuerdings auch Öl aus Leinsamen und Schwarzkümmel. Strandgärtner Benjamin Wende im Gewächshaus neben Tomaten und Chilischoten. Palmkohl (links) ist besonders nährstoffreich. Man braucht keinen grünen Daumen, um Kräuter auf dem Balkon zu ernten. Benjamin Wendes Tipp zum Haltbarmachen: Einfrieren. Kräuter kleinhacken, in einen Eiswürfelbehälter füllen, mit Wasser aufgießen und einfrieren. Kräutertipp FOTOS: MATHIAS RÖVENSTHAL · ADOBESTOCK.COM 5 Wohnen + Leben
Matthias Ziller in einer sanierungsbedürftigen Dachgeschosswohnung in Reutershagen. Es gibt eine Menge zu tun für die neuen Kollegen. Die WIRO verlässt sich am liebsten auf die eigenen Leute, wenn es drauf ankommt: Mehr als 100 Maler, Tischler, Installateure und Elektriker legen Hand an, wenn in einem WIRO-Haus etwas zu reparieren oder zu modernisieren ist. Damit der Bauhof noch schlagkräftiger wird, kommt demnächst ein neuer Meisterbereich dazu: Ein Dach-Team soll fortan Dachgeschosswohnungen sanieren und umbauen, Fotovoltaikanlagen montieren und Fenster einbauen. »Wohnungen unterm Dach haben eigene Herausforderungen«, erklärt Bauhof-Chef Matthias Ziller. Oft wurden die Dachgeschosse zu DDR-Zeiten mit viel Pragmatismus ausgebaut, um schnell neuen Wohnraum zu schaffen, vor allem in Reutershagen und in Warnemünde. »Diese Wohnungen müssen wir nach und nach modernisieren.« Die Grundrisse sind zwar funktional, aber oft lütt und nicht mehr zeitgemäß. Mit neuem Zuschnitt, Gauben und großen Dachfenstern will die WIRO mehr Wohnraum schaffen, die Wohnfläche vergrößern. »Da kommt einiges auf uns zu in den nächsten Jahren. Und das nehmen wir am liebsten selbst in die Hand.« Mit dieser Strategie ist die WIRO schon einmal gut gefahren: 2023 wurde das neue Team Modernisierung ins Leben gerufen. Mittlerweile kümmern sich elf Handwerker um Energieträgerumstellungen und die Sanierung von leeren Wohnungen. Aktuell sucht die WIRO einen Meister oder eine Meisterin im Dachdecker- oder ZimmererHandwerk. »Wir wünschen uns jemanden, der gut organisieren, planen und kalkulieren kann – aber auf der Baustelle auch mit anpackt.« Das erste Projekt: Die eigene Mannschaft aufbauen. Die neue Führungskraft stellt das vierköpfige Team aus Zimmerern und Dachdeckern selbst zusammen, damit es spätestens im Frühjahr 2027 auf den Baustellen loslegen kann. Dachdecker und Zimmerer gesucht! Infos und Bewerbung online unter www.WIRO.de/karriere Komm aufs Dach! »Wir wünschen uns jemanden, der gut organisieren, planen und kalkulieren kann – aber auf der Baustelle auch mit anpackt.« FOTOS: THOMAS MANDT Wissenswertes 6
Eine für alle Die Spieler trudeln in diesen Tagen ein. Das bedeutet für Carolin Imhof: Feierabend ist gerade ein Fremdwort. »Ich bin immer erreichbar – und das gern. Für meinen Job braucht man schon Herzblut und Leidenschaft.« Die gebürtige Thüringerin hat die Wohnungen der Spieler hergerichtet, Getränke für den Anfang besorgt und die Betten bezogen, die Autos vollgetankt. Jeden Neuzugang holt sie persönlich vom Flughafen ab, kümmert sich um Papierkram, geht mit zur Anmeldung beim Ortsamt. Sie hilft beim Handyvertrag und beim Zahnarzttermin. Die Teammanagerin ist bei jedem Training, bei jedem Spiel dabei. Sie bucht die Hotels für die Auswärtsspiele, die Flüge zu den EuroCup-Gegnern. Zu mehr als 24 Spielen werden die Seawolves in dieser Saison reisen, bis Frankreich und Belgrad. Carolin Imhof klärt ab, dass die Matratzen ausreichend lang sind für die Größten aus dem Team und dass sie im Flieger oder Bus einen Platz mit Beinfreiheit bekommen. Der Speiseplan muss mit den Hotelküchen abgestimmt, gesunde Snacks und Bananen beschafft werden. Sie legt Handtücher und Getränke fürs Training bereit, wäscht danach die Sportklamotten. Carolin Imhof sorgt im Hintergrund dafür, dass alles läuft. Neben vielem anderen legt sie vor Spielen die Trikots bereit. Carolin Imhof beschreibt ihren Job so: »Ich sorge dafür, dass hinterm Vorhang alles läuft, damit sich die Jungs auf das Spiel konzentrieren können.« Auch wenn sie nicht selbst auf dem Feld steht – sie will, dass ihr Team gewinnt. »Mein sportlicher Ehrgeiz ist groß.« Die Jenaerin war selbst Leichtathletin, hat im Sprint Medaillen gewonnen und ihr Abi in einer Sportlerklasse gemacht. Mit einem Sportstipendium hat sie an der University of Tulsa in Oklahoma studiert. »Die Zeit hat mich geprägt und stark gemacht.« In den USA verlor sie auch ihr Herz an den Basketball: bei einem Praktikum bei Tulsa Shock, einem Team der FrauenProfiliga WNBA. Neben ihrem Masterstudium in Arizona hat sie später bei Phoenix Mercury in der Teambetreuung gejobbt. »Da wusste ich: Das will ich machen.« Nach sieben Jahren USA kehrte sie 2017 nach Deutschland zurück. Als die Stelle des Teammanagers bei ratiopharm ulm ausgeschrieben war, hat sie den Verein überzeugt, dass sie die Richtige für das Männerteam ist. Seit fünf Jahren ist sie nun die gute Seele der Seawolves. »Als ehemalige Einzelsportlerin schätze ich umso mehr, was ein Team bedeutet.« Alle für einen, eine für alle. »Das will ich machen.« FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Saisonstart bei den Seawolves. Für die neuen Spieler, vor allem die aus den USA, ist vieles fremd: Sprache, deutsche Sitten, die komplizierte Bürokratie. Damit sie sich mit Unbequemlichkeiten nicht herumschlagen müssen, sondern voll und ganz aufs Basketballspielen konzentrieren können, gibt es Carolin Imhof. Die 36-jährige Teammanagerin sorgt dafür, dass sich die Jungs in Rostock wie zu Hause fühlen. 7 Wohnen + Leben
Zwischen dem Neuen Friedhof und den Sportplätzen am Damerower Weg, hinter hohen Kiefern, versteckt sich seit 40 Jahren die Rostocker Radrennbahn. Viele Rostocker haben sie noch nie gesehen. Dabei ist ihre Geschichte fast unglaublich. Ein paar Rad-Enthusiasten wollen die historische Strecke nun ins Licht rücken. Es ist einer der heißesten Tage des Sommers. Selbst den Vögeln ist es zu warm zum Trällern. Nur ein Surren liegt in der Luft. Zwei jungen Radsportlern macht die Temperatur scheinbar wenig aus, konzentriert rasen sie auf ihren Hightech-Rädern um die Bahnkurven. Kurt Welke steht oben am Geländer und schaut zu. So wie schon vor vier Jahrzehnten, als Jan Ullrich und André Greipel Ende der 80er-Jahre ihre ersten Trainings auf der nagelneuen Bahn absolviert haben. Auch wenn der 86-jährige Welke selbst nie leistungssportlich Rennrad gefahren ist, ist ihm die Bahn so vertraut wie niemandem sonst. Der Landschaftsarchitekt hat sie nämlich gebaut. Unter Umständen, zu denen man heute sagen würde: verrückt. »Nichtsdestotrotz gehört sie zu den besten Radrennbahnen. Beim Fahren spürt man keine Wellen und keine Fuge«, darüber staunt Gerhard Geßler immer noch. Geßler stammt aus Bielefeld und kennt die Geschichte seines Freundes Kurt Welke auswendig. Vor fünf Jahren ist er an die Ostsee gezogen. Der 71-Jährige hat ein Faible für alte Radbahnen. An die Rostocker Bahn hat er sein Herz verloren. Aber dazu später. Anfang der 80er-Jahre war der Radrennsport in Rostock eine große Sache. Auch der Sohn von Kurt Welke hat bei Motor Rostock trainiert. »Leider gab es hier keine Radrennbahn für schnelle Geschwindigkeiten. Die Rostocker Sportler hatten einen großen Nachteil gegenüber Berlin oder Erfurt, wo die Trainingsbedingungen viel besser waren.« Trainer Peter Sager hat Kurt Welke sein Herz ausgeschüttet. »Da hatte ich eine große Klappe und habe gesagt: ´Peter, du besorgst das Geld, den Rest mach ich!´« Kurt Welke hatte zwar keine Erfahrung mit Radrennbahnen und auch keine Baugenehmigung, dafür jede Menge Tatendrang. Er hat Bahnen in Erfurt, Halle und Leipzig inspiziert, ist auf eigene Kosten nach Moskau geflogen. Mit einem Mathematiker hat er den perfekten Neigungswinkel in den Kurven berechnet. 38 Grad. Welke war selbstständig mit einem Landschafts- und Straßenbaubetrieb und er war gut vernetzt. »Einer half dem anderen, so war das damals. Über andere Betriebe kam ich an Material.« An den Wochenenden und nach Feierabend haben Arbeiter mit ihm auf der Baustelle geschuftet, umsonst und neben ihrem regulären Job. »Auch Strafgefangene haben bei uns ihre Stunden abgeleistet, die Polizei stand daneben und hat aufgepasst.« Kurt Welke hat selbst unzählige Stunden auf dem Bauch gelegen und mit Reibbrettern den frischen Beton abgerieben, damit er perfekt glatt wird. Über vier Jahre haben sich die Arbeiten an der 250 Meter langen Bahn gezogen. Ohne den umtriebigen Gerhard Geßler (links) und Kurt Welke mit einem Derny-Gespann. Aus dem Schatten Aufnahme vom Bau der Radrennbahn. FOTO: KURT WELKE 8 Wohnen + Leben
www.tag-des- offenen-denkmals.de Die Radrennbahn ist Kurt Welkes ganzer Stolz. Tag des offenen Denkmals Am 13. September zwischen 11 und 16 Uhr beteiligt sich die Radrennbahn am Tag des offenen Denkmals, mit historischen Führungen und Rennen der Steher und Dernys. Bauleiter wäre sie wohl nie fertig geworden. Ständig tauchten neue Probleme auf. Zum Beispiel: Wie betoniert man eine sehr schräge Betonbahn, ohne dass der Beton gen Boden fließt? Die Rettung war Ulrich Müthers Betonspritzverfahren, das hatte der ursprünglich für seine berühmten Schalenbauten wie den Teepott ausgetüftelt. Die Bahn hatte nach ihrer Fertigstellung 1986 goldene Jahre. Große Namen haben hier trainiert, wichtige Wettkämpfe wurden ausgetragen. Seit ein paar Jahren versuchen ein paar Radsportverrückte wie Gerhard Geßler, die historische Bahn wieder mehr ins Bewusstsein der Rostocker zu bringen. Sie fürchten, dass sie an Bedeutung verliert, weil in Schwerin ein modernes Radsportzentrum gebaut wird – und alle Förderung künftig dorthin fließen könnte. Was ihnen Mut macht: Die Rostocker Radrennbahn ist nun offiziell ein Baudenkmal. »Damit eröffnen sich hoffentlich neue Möglichkeiten«, wünscht sich Geßler. Er weiß schon, wie er Zuschauer anlocken will: mit Steher-Rennen. Dabei knattern Motorräder auf der Rennbahn vorweg. Die Fahrer, Schrittmacher genannt, stehen auf ihren Fußrasten. Dicht dahinter, in ihrem Windschatten, erreichen Radsportler bis zu 70 km/h. Der Rad-Enthusiast war 45 Jahre lang Schrittmacher, sehr erfolgreich, er war Deutscher Meister und Europameister. »Der Klang der Motoren, die Geschwindigkeit, das muss man erleben, das ist unglaublich.« Zu den Rennen auf der Rostocker Radrennbahn kommen regelmäßig bis zu 500 Zuschauer aus ganz Deutschland. Am 5. September wird zum 16. Mal der Ostseepreis der Steher in Rostock ausgetragen. Der Eintritt ist frei. Ostseepreis der Steher | 5. September ab 13 Uhr | Radrennbahn am Damerower Weg 26 »Wie betoniert man eine sehr schräge Betonbahn, ohne dass der Beton gen Boden fließt?« FOTOS: MATHIAS RÖVENSTAHL 9 Wohnen + Leben
Lucky Bricks Lange Straße 34 Mo bis Sa 10 – 18 Uhr www.lucky-bricks.de Lego kommt in die Lange Straße Für Lego-Fans ist das der Himmel auf Erden: Mehr als 2.000 Lego-Sets gibt´s bei Thomas Quade zu kaufen. Das Schloss von Harry Potter, Mickey Mouse, den Taj Mahal, Kakteen aus bunten Steinchen, MeerjungfrauenWelten und einen schnieken McLaren-Flitzer. Am 15. August eröffnet der Familienvater seinen neuen Lego-Laden, er ist mit seinem Geschäft von Reutershagen in die Lange Straße 34 umgezogen. In den vergangenen Wochen hat er seine Schätze eingeräumt – nun ist in den hohen Regalen und Schauvitrinen kein Zentimeter Platz mehr übrig. Thomas Quades Spezialität sind Raritäten, exklusive und limitierte Sammlersets. Im Laden kann es auch direkt zur Sache gehen: An einem großen Tisch in der Mitte können kistenweise Steine verbaut werden. Er selbst hat leider viel zu wenig Zeit zum Legobauen, erzählt er lachend. »Aber wenn ich es schaffe, sind es garantiert Modelle aus Tausenden Einzelteilen.« Thomas Quade im Paradies aller Lego-Fans. Wie läuft es mit uns? In diesen Tagen bekommen viele Mieter Post von der WIRO. Das Wohnungsunternehmen startet eine große Umfrage, um die Zufriedenheit ihrer Mieter zu messen. Von Müllplatz bis Erreichbarkeit – sie haben die Chance, Lob und Kritik loszuwerden. So läuft die Umfrage: Im Auftrag der WIRO schreibt die Beratungsfirma Neitzel Consultants GmbH aus Witten mehr als 15.000 Mieter aus allen Stadtteilen an. Ein QR-Code bringt die Teilnehmer zum Online-Fragebogen. Die Befragung ist auch telefonisch möglich. So oder so sollten Mieter mit circa 15 Minuten Zeitaufwand rechnen. »Ihre Teilnahme hilft uns sehr, uns zu verbessern und weiterzuentwickeln«, bittet Wolfgang Medger, Bereichsleiter der WIRO-Wohnungswirtschaft. Übrigens: Als Dankeschön verlost die WIRO unter allen Teilnehmern Mietgutschriften. Familie Benker aus Münster freut sich, dass sie im Urlaub trotz Rollstuhl von Papa Manuel entspannt an den Strand kommt. Ein Strand ist für alle da … … zumindest in der Theorie. Denn für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kann die Ostsee sehr schwer erreichbar sein. Am Warnemünder Strandaufgang 4 haben es alle, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, jetzt leichter: Julian Sturm-Schneider, Geschäftsführer der »Nurse Club Stiftung« und der »Ostsee Intensivpflege«, hat gemeinsam mit Matthias Treichel von der Strandoase vier Spezial-Strandkörbe aufgestellt: extrabreit und neben der Sitzfläche mit ausreichend Platz für einen Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen. Initiator Julian Sturm-Schneider setzt sich seit Jahren für den Abbau von Barrieren ein. Die WIRO hat die Anschaffung der Körbe finanziell unterstützt. Sie sind über befahrbare Plattenwege erreichbar. Strandkorbvermieter Treichel kümmert sich um die Bewirtschaftung der Körbe, sie werden zu den regulären Strandkorbpreisen vermietet. Gewerberaum gesucht? www.WIRO.de/Gewerbe FOTOS: THOMAS MANDT 10 Wissenswertes
Wer eine Wohnung sucht, kommt zur WIRO – mit rund 35.000 Wohnungen hat sie den größten Bestand in Rostock. Was nicht jeder weiß: Der kommunale Vermieter ist auch der wichtigste Gewerberaumvermieter. Mit 433 Objekten, vom lütten Büro bis zum 1.000-Quadratmeter-Lokal. Ateliers, Friseure, Fotografen, Lager, Vereine und Arztpraxen, sogar zwei Hundesalons sind bei der WIRO eingemietet. Bei einer Wohnung ist die Sache klar: Mieter können direkt einziehen, der Mietpreis ist fix. Bei einem Gewerberaum ist es komplizierter. Ausbaustufe, Vertragslaufzeit, Kündigungsfristen, Staffelmieten – nichts ist Standard, alles ist verhandelbar, erklärt Teamleiterin Caroline Harms. Das beginnt schon bei der Suche. Jedes Objekt ist anders, keines gibt es zweimal. »Entweder melden sich die Leute über www.WIRO.de auf ein konkretes Angebot oder sie füllen unseren Wunschbogen aus mit allen Kriterien, die ihnen wichtig sind.« Dann geht das WIRO-Vermieterteam um Nico Blynow auf die Suche. 60 Interessenten betreuen sie aktuell, manche schon seit Jahren. Es kann nämlich dauern, sagt er, bis alles perfekt passt: Lage, Größe, Nutzungsmöglichkeiten. Auch das WIRO-Team entscheidet mit: Passt das Gewerbe ins Quartier? »Wir besprechen uns immer mit den Wohnungsverwaltern, die haben ein gutes Gefühl für ihre Häuser und Mieter.« Und: Hat das Konzept Zukunft? Die Kollegen bewerten Geschäftsideen, studieren Bilanzen. »Das muss alles Hand und Fuß haben.« Wenn das Team an eine Idee glaubt: »Dann finden wir auch eine Lösung.« Beispiel Grundrissänderung oder Umbauten. Caroline Harms: »In Einzelfällen, wenn es möglich und sinnvoll ist, übernimmt die WIRO die Bauarbeiten.« Andere Mieter führen die Arbeiten vielleicht lieber selbst durch – und zahlen dafür weniger Miete. Die WIRO gibt auch denen eine Chance, die anderswo schwer eine bekommen. Existenzgründer sind gern gesehen. »Gute Konzepte unterstützen wir.« Sogar mit einem Existenzgründungszuschuss: In den ersten drei Monaten müssen sie keine Miete zahlen, nur die Betriebskosten. Mieterlexikon Am Anfang steht oft ein Traum. Vom eigenen Geschäft, der eigenen Praxis, dem eigenen Salon. Aber Träume brauchen Räume. Die WIRO hat jede Menge davon. Selbstständige und Gründer sind bei der Gewerberaum-Abteilung richtig. Träume brauchen Räume Caroline Harms und Nico Blynow in einem freien Gewerberaum in der Langen Straße. Viele weitere Infos rund ums Wohnen auf www.WIRO.de/Lexikon Ältester Mietvertrag: Seit 1979 läuft der Vertrag mit einem Atelier in der Langen Straße 110 Büros beherbergt die WIRO. Sie machen den größten Anteil der Gewerbenutzung aus, gefolgt von Einzelhandel und Verkauf mit 81 Objekten. Gewerbe-reich: Die meisten Objekte gibt es in Stadtmitte mit 151 und in der KTV mit 91. Aber Gewerbe- räume vermietet die WIRO in jedem Stadtteil. www.WIRO.de/Gewerbe 11 Wissenswertes
Für alle, die euch nicht kennen: Erzähle uns bitte kurz eure Geschichte und wer ihr seid. »Ganz am Anfang waren nur unser Bassist Sebastian Powilleit und ich. Wobei ich nicht mal richtig Gitarre spielen konnte, ich hatte mir das Spielen auf einem alten Instrument vom Sperrmüll selbst beigebracht. Ich hatte aber großen Bock auf Musik, etwas anderes wollte ich nicht machen. Zu zweit sind wir als Straßenmusiker losgezogen, bis nach Frankreich und Italien waren wir unterwegs. Dabei habe ich alles über Musik gelernt, was ich brauche. Heute, nach einigen Wechseln, sind wir zu fünft in der Band. Wir haben in unserem Bestehen rund 70 Songs veröffentlicht. Wie ich unsere Musik beschreiben würde? Die passt in keine Schublade. Wir mischen Ska und Reggae mit Balkan-Beat und Punk.« Wieso schreibt man »Les Bummms Boys« mit drei »m«? »Ursprünglich nannten wir uns ›Rohkost‹. Weil dieser Bandname schon vergeben war, mussten wir uns kurzfristig einen neuen überlegen. Mir kam spontan ›Bummms Boys‹ in den Kopf. Damit es eleganter klingt, haben wir noch ›Les‹ davorgesetzt. So einfach war´s. Weil wir zu der Zeit zu dritt waren, schreiben wir uns mit drei ›m‹.« Ihr seid fester Bestandteil der Rostocker Musikszene. Wie sah die vor 20 Jahren aus und was hat sich seitdem verändert? »Rostock hatte immer eine diverse Musiklandschaft. Viele Genres haben hier ihren Platz. Was sich verändert hat: Früher war das Publikum neugieriger. Die Menschen sind zu Konzerten gekommen, auch wenn sie die Musik vorher nicht kannten. Heute überlegen sie dreimal, bevor sie sich ein Ticket kaufen. Ich wünsche mir wieder mehr kulturinteressierte Menschen.« Zu eurem 20. Geburtstag habt ihr euch eine besondere Aktion überlegt: für jedes Jahr ein intimes, kleines Konzert. Die WIRO hat euch dabei unterstützt. Wie ist es bisher gelaufen? »Wir haben in privaten Wohnzimmern gespielt, in Kleingärten und Garagen, manchmal vor nur 30 Leuten. So nah am Publikum dran zu sein, ohne Lichtshow und große Technik, das ist großartig. Außerdem haben wir bei der Freiwilligen Feuerwehr Groß Klein gespielt, in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Reutershagen und bei den FC-Hansa-Frauen. Das waren spannende Erfahrungen, denn da saßen keine treuen Fans, sondern auch Zuhörer, die uns noch gar nicht kannten. Das Eis zu brechen und einen Draht zu finden, ist immer wieder aufregend.« Das Bandjubiläum ist fast Geschichte, was steht in Zukunft an? »Aktuell arbeiten wir an unserem sechsten Studioalbum. Der nächste große Termin ist die Releaseparty im Peter-Weiss-Haus am 18. Dezember. Was uns als großes Ziel immer am Herzen liegt: Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Gesellschaft wieder mehr zusammenwächst. Darum werden wir auch weiter unseren Mund aufmachen!« Die Bummms Boys haben mit den Hansa- Fußballerinnen getauscht: Zuschauerplätze gegen Rasen. Den Sportlerinnen hat’s gefallen. Hier geht’s zum Film auf Youtube: Mit ordentlich Bummms Die »Les Bummms Boys« feiern in diesem Sommer ihren 20. Geburtstag – und haben für jedes Jahr ihres Bestehens ein privates Konzert vor kleinem Publikum gespielt: in Rostocker Wohnzimmern, Garagen und bei Vereinen. Sänger und Gitarrist Stephan Engelstädter im Gespräch. FOTO: GOLO SCHMIEDT 12 Veranstaltungen + Termine
Was für eine Show! Den ausgefüllten Coupon bitte bis zum 4. September an: Joost’s Ostsee-Express, Schulstraße 24, 18211 Rethwisch, Telefon 038203 86111 oder info@joost.de Alle Fahrten werden von »Joost’s Ostsee-Express« im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Verträge kommen direkt zwischen den Teilnehmern und dem Busunternehmen zustande. Reiseklub Die WIRO-Mieter haben in den vergangenen Monaten Städte erkundet, alte Schlösser besichtigt, sie haben Schiffsfahrten unternommen und Naturwunder bestaunt. Nach einem aufregenden Reiseklub-Sommer können sich die Mitfahrer bei der Novemberfahrt entspannt zurücklehnen – und zugucken. Es geht nach Hamburg zu »Moulin Rouge! Das Musical«. Das Theater am Großmarkt wird zum verruchten Nachtclub im alten Paris. Im Mittelpunkt steht die herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen dem jungen, mittellosen Dichter Christian und der schillernden Startänzerin Satine. Das Stück basiert auf dem oscarprämierten Kinoerfolg von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2001 – und ist ebenso bunt und funkelnd. Die Rostocker erleben ein Spektakel mit mehr als 70 Songs aus über 160 Jahren Musikgeschichte, von Operette bis Pop. Übrigens: Vor dem Musicalbesuch kehren die Rostocker zum Mittagsmenü im »Restaurant am Elbufer« ein. Die Reiseklub-Saison endet wieder mit einer großen Show. Anfang November geht es in diesem Jahr nach Hamburg zu »Moulin Rouge! Das Musical«. Sie können auch im Internet buchen: www.joost.de/reiseklub »Moulin Rouge« am 1. und 8. November Reisepreis je nach Platzkategorie (PK) 8:05 Uhr Warnemünde, Haltestelle Werft 8:10 Uhr Lichtenhagen, Haltestelle Güstrower Straße 8:20 Uhr Warnowallee, Haltestelle Osloer Straße 8:30 Uhr Evershagen, Haltestelle Ehm-Welk-Straße 8:40 Uhr Reutershagen Markt 9:00 Uhr Südstadt, Haltestelle Stadthalle Anmeldung »Moulin Rouge« 8. November 1. November Vorname: Nachname: Straße PLZ Telefon Hiermit bestelle ich verbindlich Busplätze Mein Einstieg/Bushaltestelle Mittagsmenü mit Tagessuppe und Dessert, Hauptgericht bitte ankreuzen: Pannfisch Gebratenes Limandesfilet Gedünstetes Seelachsfilet Ort/Datum Unterschrift Gebratenes Putensteak Schnitzel Wiener Art Spaghetti vegetarisch PK 1: 205 € PK 2: 187 € PK 3: 169 € 13 Veranstaltungen + Termine
Lesen ist großartig – nur was? Für alle WIRO-Mieter, die Inspiration suchen, präsentiert der Rostocker Buchblogger Stefan Härtel jeden Monat ein aktuelles Buch. Sein Buch-Tipp im August: Der Roman »Die Liebe, später« von Gisa Klönne. Bücher über neues Liebesglück gibt es jede Menge. Aber was ist mit den Beziehungen, die einfach so vor sich hinsterben? Die ohne Grund und Drama heimlich, still und leise auf ihr Ende zutaumeln? Gisa Klönnes neuer Roman »Die Liebe, später« verhandelt genau dieses Thema. Kora und Anselm sind seit vielen Jahren ein Paar. Kurz vor ihrem Ruhestand erhält Kora die Diagnose eines Herzfehlers. Nach der riskanten Operation möchte sie voller Elan in ein neues Leben starten. Pläne hat sie schon, doch merkt sie, dass Anselm mit sehr viel weniger zufrieden ist. Sehnsucht nach Freiheit versus ungebremste Liebe – das ist der bittere Kampf, der in Kora tobt. Wer mehr wissen will: Eine ausführliche Besprechung zu »Die Liebe, später« gibt es auf www.WIRO.de/magazin Gisa Klönne, »Die Liebe, später«, Hardcover Rowohlt Kindler Verlag 2026, 320 Seiten, 24 Euro Booksters Buchtipp FOTO: MATHIAS RÖVENSTHAL Teilnahme am Gewinnspiel online unter www.WIRO.de/Bach Alle Termine und Infos zum Ticketverkauf: www.bachtage-rostock.de Weil die WIRO die Bachtage unterstützt, verlosen wir 10 x 2 Eintrittskarten für das Eröffnungskonzert am 9. Oktober. Die »Brandenburgischen Konzerte« in der Nikolaikirche leiten die Bachtage ein. Es spielt das Freiburger Barockorchester, unterstützt von zahlreichen Solisten, ab 19.30 Uhr. Rostocker Bachtage Johann Sebastian Bach ist seit fast 300 Jahren tot – und trotzdem hat er mehr Fans als irgendein Popstar. Keiner hat die Musik mehr beeinflusst, selbst die Beatles, Lady Gaga und Eminem haben sich von seinen Werken inspirieren lassen. Für alle Klassikfreunde richtet der Bachverein Rostock e.V. zum siebten Mal die Bachtage aus. Vom 9. bis 11. Oktober treten gefeierte Ensembles, Solistinnen und Solisten auf. In der Nikolaikirche, im Barocksaal und in der Universitätskirche bringen sie Bachs Musik zu Gehör. WIRO verlost Tickets Teilnahmebedingungen: Die Gewinner werden unter allen verlost, die online unter www. WIRO.de/Bach am Gewinnspiel teilgenommen haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Den Gewinnern werden die Tickets per Post zugeschickt. Die Teilnahmemöglichkeit am Gewinnspiel endet am 31.8.2026 um 24 Uhr. Voraussetzung zur Teilnahme sind vollständig und korrekt ausgefüllte Formularfelder. Der Fairness halber: Die Teilnahme ist nur einmal möglich. Dopplungen werden erkannt und aussortiert. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind alle Mitarbeiter der WIRO und des Bachvereins Rostock e.V. Die Daten der Gewinnspielteilnehmer werden ausschließlich für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel erhoben und am Ende der Aktion gelöscht. Die Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet. Gewinnspielveranstalter ist die WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, Lange Straße 38, 18055 Rostock, E-Mail: marketing@WIRO.de. Die vollständigen Teilnahmebedingungen unter www.WIRO.de/Bach Veranstaltungen + Termine 14
Vereinsgeschichte In der neusten WIRO-Vereinsgeschichte schauen wir uns auf einem besonderen Kinderbauernhof am Rand von Lichtenhagen um. Auf dem Gelände des Familienkompetenzzentrums des ASB kümmern sich Rostocker Jungen und Mädchen um Katzen und Schafe, sie reiten und bauen im Garten ihr eigenes Gemüse an. www.WIRO.de/youtube Lösungswort: 15 Silvana Morcos, Sozialpädagogische Betreuerin auf dem Kinderbauernhof. FOTO: JAN ZUCH FOTOS: ADOBESTOCK.COM
WIRO-Notdienst Sanitär, Gas, Heizung, Elektro: 0381 4567-4444 Schlüssel: 0381 4567-4620 Selbstbestimmte Wohngemeinschaft in Lütten Klein Tag der offenen Tür am 27. August von 14-16 Uhr in der Warnowallee 23a in Lütten Klein Zwei neue Wohngemeinschaften in der Warnowallee 23a bieten Raum für ein selbstbestimmtes Leben mit ambulanter Unterstützung. barrierefreie Einzel- oder Doppelapartments mit eigenem Bad großer Gemeinschaftsbereich Hilfe bei Einkäufen, Kochen, Wäsche Ambulante Pflegeleistungen nach freier Wahl Mehr Infos: 0381 4567-4567 warnowallee@WIRO.de www.WIRO.de/Gemeinschaft www.WIRO.de/Magazin »WIRO aktuell« digital lesen – immer verfügbar, papierfrei und bequem. Bei Ihrem Wohnungsverwalter können Sie das gedruckte Magazin abbestellen. Anmeldung für unseren kostenlosen monatlichen Newsletter per Mail unter www.WIRO.de/Newsletter FOTOS: KI GENERIERT · FREEPIK.COM · DANNY GOHLKE Rätselauflösung
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